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Das Fach im Überblick


Wirtschafts- und Sozialgeschichte verbindet als Brückendisziplin sozialwissenschaftliche mit kultur- sowie geisteswissenschaftlichen Fragestellungen, Ansätzen und Methoden. Die Bedeutung des Fachs besteht heute nach unserer Auffassung vor allem darin, die Dimensionen von Zeit und Kultur für die Diskurse der sozialwissenschaftlichen Nachbarwissenschaften nutzbar zu machen und die theoretischen Ansätze der Geschichts- und Kulturwissenschaften um sozialwissenschaftliche zu ergänzen. Deshalb interessieren uns die räumlichen und kulturellen Dimensionen wirtschaftlichen Handelns, die zeitbedingten Reflexionen und theoretischen Erklärungen und die Gründe, warum und wie Wirtschaftssubjekte unter zeitlich, räumlich und kulturell divergierenden Umständen Entscheidungen treffen.

In der Forschung arbeiten wir eng mit Wirtschaftswissenschaftlern, Historikern, Wirtschaftsgeographen, Politikwissenschaftlern, Soziologen, Psychologen, Ethikern und Kulturwissenschaftlern zusammen.

Unsere Lehr- und Forschungsinteressen beinhalten neben der vergleichenden Wirtschafts- und Sozialgeschichte von Deutschland, Europa und Nordamerika im 19. und 20. Jahrhundert und der Geschichte der öffentlichen Finanzen, insbesondere der Besteuerung, auch solche Themenbereiche wie die soziale Frage und Sozialpolitik im 19. und 20. Jahrhundert, die Geschichte des ökonomischen Denkens und Ethik, Werthaltigkeit und Nachhaltigkeit im Finanzsystem.

Das Fach Wirtschafts- und Sozialgeschichte bietet in jedem Semester Lehrveranstaltungen an den beiden Universitätsstandorten Eichstätt und Ingolstadt an, sowohl im Rahmen der Bachelor- und Mastercurricula des Fachbereichs Geschichte sowie des Lehramtsstudiums als auch der Bachelor- und Masterstudiengänge Betriebswirtschaftslehre und weiterer Studiengänge. Bitte informieren Sie sich in ihren Studienprogrammen bzw. bei der Studienberatung über die Studienmöglichkeiten.

In unregelmäßigen Abständen bieten wir u.a. in Zusammenarbeit mit Museen und Unternehmen innovative Lehrveranstaltungen (bspw. Projekt-, Ausstellungs- und Filmseminare) zu unternehmens-, institutionen- bzw. regionalhistorischen Themen an. Informationen über unser bisheriges Engagement finden Sie unter dem folgenden Link: