Anhand dreier analytischer Episoden – von der Entstehung des modernen Nationalstaats über den künstlich angelegten Chitgar-See in Teheran bis hin zu aktuellen Protestbewegungen im Zagros-Gebirge – zeigt die Arbeit, wie zentralisierte Wasserpolitik soziale Ungleichheiten verschärft und regionale Handlungsspielräume untergräbt. Khodabakhsh macht deutlich, dass die aktuellen Wasserkrisen weniger durch natürliche Knappheit oder Klimawandel allein, sondern vor allem durch politische und ökonomische Interessen geprägt sind.
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