Dr. Gerhard Rainer (Akad. Rat)

Gerhard Rainer
Dr. Gerhard Rainer
Akademischer Rat
Gebäude Osten 18 | Raum: O18-204
Postanschrift
Ostenstraße 18
85072 Eichstätt
Sprechstunde
Die Arbeitsgruppe Humangeographie ist bis auf Weiteres nicht besetzt. Wir sind aber jederzeit für Sie per Mail erreichbar.

Zur Person

Gerhard Rainer studierte zwischen 2004 und 2010 Geographie und Wirtschaftskunde sowie Geschichte, Sozialkunde und Politische Bildung an der Universität Innsbruck und der Universidad de Sevilla.

In seiner Doktorarbeit an der Universität Innsbruck beschäftigte er sich mit Tourismus und Amenity Migration in den Valles Calchaquíes (Nordwest-Argentinien), einer peripheren ländlichen Region, die seit den 1990er Jahren immer stärker in Globalisierungsprozesse eingebunden wurde. Aus einer politisch-ökologischen Perspektive ging er dabei der Frage nach, wie sich die gesellschaftlichen Naturverhältnisse in einer von ausgeprägten sozial-ökologischen Ungleichheiten geprägten Region durch den Bedeutungsgewinn von Tourismus und Amenity Migration veränderten. Für die empirische Arbeit verbrachte er insgesamt mehr als eineinhalb Jahre in Argentinien.

Seit der Promotion beschäftigt er sich intensiv mit Fragen der Globalisierung der Weinindustrie und der Transformation von Weinregionen (insbesondere im Kontext zunehmender Qualitätsorientierung). Der regionale Fokus liegt dabei auf Argentinien und Italien (Südtirol).
  

Werdegang

  • Seit 10/2016: Akademischer Rat am Fachbereich Geographie der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt
  • 10/2012–09/2016: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geographie der Universität Innsbruck
  • 02/2016: Abschluss des Doktoratsstudiums der Geographie an der Universität Innsbruck. Titel der Dissertation: Globalization and the political ecology of tourism and amenity migration in the Calchaquí Valleys (NW-Argentina). Betreuer: Prof. Martin Coy. Erstgutachterin: Prof. Perdita Pohle (Universität Erlangen): Beurteilt mit Sehr gut; Zweitgutachter: Prof. Rodolfo Bertoncello (Universidad de Buenos Aires): Beurteilt mit Sehr gut; Rigorosum beurteilt mit Sehr gut. [bestmögliche Beurteilung in Österreich]
  • 10/2011–06/2012: Marietta Blau-Stipendium des Österreichischen Austauschdienstes (OeAD) für wissenschaftliche Aufenthalte im Ausland, finanziert aus Mitteln des österreichischen Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung. Aufenthalt am Instituto Superior de Estudios Sociales in Tucumán (Argentinien)
  • 10/2010–09/2011: Stipendiat der Universität Innsbruck (Doktoratsstipendium aus der Nachwuchsförderung)
  • 04/2010: Abschluss des Lehramtsstudiums (äquivalent zum deutschen Staatsexamen). Titel der Diplomarbeit: „Landnutzung und Landnutzungskonflikte im Tal von Tafí (Tucumán/ Argentinien)“. Betreuer: Prof. Martin Coy. Beurteilt mit Sehr gut
  • 2004–2010: Lehramtsstudium der Geographie und Wirtschaftskunde/Geschichte, Sozialkunde und Politischen Bildung an der Universität Innsbruck
  • 2006–2007: Studium der Geographie an der Universidad de Sevilla (im Rahmen des Erasmus-Programms)
      

Auszeichnungen, Förderungen und Stipendien

  • 2016: Fördermittel des Forschungszentrum Berglandwirtschaft der Universität Innsbruck für das Forschungsprojekt: „Globalisierung und Internationalisierung des Weinbaus in Südtirol“ (zusammen mit Dipl.-Geogr. Jutta Kister)
  • 10/2011–06/2012: Marietta Blau-Stipendium des Österreichischen Austauschdienstes (OeAD) für wissenschaftliche Aufenthalte im Ausland, finanziert aus Mitteln des österreichischen Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung. Aufenthalt am Instituto Superior de Estudios Sociales in Tucumán (Argentinien)
  • 12/2011: Preis für Interdisziplinäre Forschung im Alpinen Raum des Forschungsschwerpunktes „Alpiner Raum – Mensch und Umwelt“ der Universität Innsbruck für die Diplomarbeit zu „Landnutzung- und Landnutzungskonflikte im Tal von Tafí (Tucumán/Argentinien)“ 
  • 11/2011: Fördermittel des Tiroler Wissenschaftsfonds für das Dissertationsprojekt „Global Change und Tourismus im Gebirgsraum. Risiken und Chancen für die nordwestargentinischen Anden“
     

Thematische Forschungsschwerpunkte

  • Geographische Entwicklungsforschung (insbes. Globalisierungsprozesse in ländlichen Räumen des Globalen Süden)
  • Mensch-Umwelt-Forschung (insbes. Politische Ökologie)
  • Tourismus und freizeitinduzierte Mobilität
  • Veränderung der Weinindustrie und Transformation von Weinregionen im Kontext von Globalisierungsprozessen
      

Regionale Forschungsschwerpunkte

  • Lateinamerika (insbes. Argentinien, Brasilien)
  • Italien (Südtirol)
      

Ausgewählte Publikationen

Artikel

Aufsatz in einem Buch

Veranstaltungsbeitrag (unveröffentlicht)