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Unser neues Geolabor:

Geolabor

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Messgeräte

Volumetrische Pollenfalle auf dem Mensadach.
© Landschaftsökologie
Pollenfallen

Auf dem Mensadach führt unsere Arbeitsgruppe aerobiologische Pollenmessungen mit einer volumetrischen Pollenfalle (Hirst-Typ) durch. Diese Pollenfalle saugt mit Hilfe einer eingebauten Pumpe zehn Liter Luft pro Minute (entspricht in etwa der menschlichen Atmung) durch einen 14 x 2 Millimeter großen Schlitz an. Hinter dieser Ansaugöffnung befindet sich eine Trommel, die mit einem Vaseline beschichteten Kunststoffstreifen versehen ist. Die angesaugten Pollen und weitere organische und anorganische Partikel bleiben auf diesem Streifen haften. Die Trommel dreht sich mit einer Geschwindigkeit von 2 Millimeter pro Stunde, vollführt eine volle Drehung in einer Woche, und wird jeweils zum selben Wochentag und zur selben Stunde gewechselt. Im Labor wird das Band in sieben Tagesabschnitte geteilt, wodurch die durchschnittliche Pollenkonzentration pro Tag ermittelt werden kann. 

Pollenmessung an der Altmühl mittels PVAS.
© Landschaftsökologie

Sogenannte Personal Volumetric Air Sampler (PVAS) ermöglichen eine stündliche Auflösung der aerobiologischen Pollenkonzentration. Die Luft wird über eine Öffnung, die sich oben am Gerät befindet, angesaugt und der darin enthaltene Pollen impaktiert direkt auf einen darunterliegenden Objektträger. Die Professur verfügt über zehn PVAS, welche beispielweise für Innenraummessungen oder spezielle Messkampagnen verwendet werden.

Gravimetrische Pollenfalle.
© Landschaftsökologie

 

 

Am Mensavorplatz ist eine gravitative Pollenfalle im Einsatz, welche die Messung der kumulativen Pollenmenge über einen längeren Zeitraum (i.d.R. eine Woche) ermöglicht. Unter einem Dach, welches vor Niederschlag schützt, ist ein mit Vaseline beschichteter Objektträger angebracht, auf welchem sich infolge der Gravitation Pollen absetzen. Diese Methodik findet auch in vielen unserer Forschungsprojekte Anwendung.

Pollenproben
© upd
Pollenpräparation

Sämtliche Objektträger werden in unserem Labor zur weiteren Analyse aufbereitet. Spezielle Anwendung umfassen u.a. auch die Extraktion der in Blüten eingeschlossenen Pollen, um die Pollenproduktion zu bestimmen oder die Herstellung von Extrakten aus der in Tauber-Pollenfallen gesammelten Proben.

Pollenanalyse unter dem Mikroskop
© upd
Pollenanalyse

Mit einem Lichtmikroskop von Zeiss kann die Pollenzusammensetzung und -menge von Proben bestimmt werden. Eine hochauflösende Kamera macht die Darstellung der Pollen in Echtzeit am PC möglich.

Drohne mit Multispektralkamera

Das Drohnen-Flugsystem XR6 (Airborne Robotics) kann mit einer hochauflösenden RGB- (Sony Alpha 6000) oder mit einer Vierkanal-Multispektralkamera (Tetracam Mirco-MCA 4) ausgestattet werden. Hierdurch können Fragestellungen der Fernerkundung, wie die Beurteilung der Vitalität von Pflanzen und der Phänologie, bearbeitet werden.

Hemispherische Fish-Eye-Kamera

Diese Spezialkamera ermöglicht die Erfassung biophysikalischer Vegetationsmerkmale wie dem Blattflächenindex, findet aber auch Verwendung in der Stadtklimatologie (z.B. Sky View Factor). Mit der Software HemiView können Bilddaten einfach analysiert und ausgewertet werden.

LAI-2200C Plant Canopy Analyzer

Mit dem Plant Canopy Analyzer LAI-2200C (LI-COR) lässt sich u.a. der Blattflächenindex bestimmen. Dieser errechnet sich aus Messungen des integrierten optischen Sensors (Sichtbereich 148°), die unter dem Kronendach und unter freiem Himmel gemacht wurden. Die Auswertung erfolgt mit der zugehörigen Software FV2200.

Chlorophyllmessgerät

Das Chlorophyll-Messgerät SPAD-502Plus (Konica Minolta Optics) ermittelt den SPAD Wert als relativen Indikator für den Chlorophyll-Gehalt und kann auch für sehr kleine Blattflächen verwendet werden. Dabei wird der Anteil des vom Blatt transmittierten (oder absorbierten) Lichts bei den Wellenlängen 650 nm (Rot) und 940 nm (Infrarot) gemessen.

Doktorandin Anna Eisen vor der Klimakammer
© Landschaftsökolgie
Klimakammer

Die Klimakammer eignet sich nicht nur zur Kalibration von Messgeräten, sondern findet auch in experimentellen Arbeiten Verwendung. Diese beziehen sich unter anderem auf die Phänologie, Saatgutprüfung und Pollenviabilität.

Erklärung der Wetterstation durch Prof. Dr. Susanne Jochner-Oette
© Landschaftsökologie
Wetterstationen

Wir verfügen über mehrere Wetterstationen, darunter eine am Mensaparkplatz der KU Eichsätt-Ingolstadt, welche im Minutentakt Messdaten aufzeichnet. Die Parameter, die von der Station nach den Standards des Deutschen Wetterdiensts aufgenommen werden, umfassen die Temperatur und Feuchtigkeit von Luft und Boden, den Niederschlag, die Windgeschwindigkeit und -richtung, den Luftdruck und die Strahlung.

Weitere meteorologische Messgeräte

Für Forschungsprojekte und Lehrveranstaltungen stehen zudem weitere verschiedene moderne Messgeräte (z.B. Kestrel Weather Tracker, Heat Stress Tracker, Schwachwindanemometer) zur Verfügung. Die Schwachwindanemometer können an vorhandene Messtürme angebracht werden, um die Windturbulenz zu bestimmen.

Geolabor
Dendrochronologie

Der Messtisch LinnTab 6 ermöglicht die Analyse vom Baumringen hinsichtlich ihrer Beschaffenheit und Breite. Aus diesen Informationen erhält man beispielsweise Rückschlüsse auf klimatische Veränderungen oder geomorphologische Prozesse in einem Gebiet. 

Für unsere Arbeiten kommen folgende Programme zum Einsatz:
  • AgiSoft Metashape
  • ArcGis
  • Cervus & Colony
  • ENVI-met
  • FV2200
  • HemiView
  • HYSPLIT
  • KLAM_21
  • MSR
  • Onset HOBOware
  • Python
  • QGIS
  • R
  • SAGA
  • SPSS