Praktikum im außerschulischen pädagogischen Handlungsfeld
  • 3/4/5 Wochen, in einer pädagogischen Einrichtung außerhalb der Schule (z.B. Kindergarten, Lehrlingsausbildung, Caritas,...) in Kombination mit dem Betriebspraktikum.
  • kann das Betriebspraktikum auch ganz ersetzen
  • vom Studierenden selbst zu organisieren
  • Eine PDF-Datei mit ausführlichen und detaillierten Informationen zum Praktikum im außerschulischen pädagogischen Handlungsfeld finden Sie unter diesem Link.
Kontaktadressen

Kontaktadressen von möglichen Institutionen und Einrichtungen für das Praktikum im außerschulischen pädagogischen Handlungsfeld:

Bevorzugt für das LA Grundschule

Eine Auswahl an Kontaktadressen finden Sie hier.

Bevorzugt für das LA Mittelschule

Eine Auswahl an Kontaktadressen finden Sie hier.

Kontaktadressen Erwachsenenbildung

Agenturen für Arbeit

Akademie des Deutschen Buchhandels

Audi Akademie Ingolstadt

BMW AG - Leistungszentren Training,  BMW Group München

Berufsgenossenschaftliches Institut Arbeit und Gesundheit

Bildungszentrum der Stadt Nürnberg

DATEV eG

DEKRA Akademie GmbH

Ebid GmbH Erwachsenenbildung

Einrichtungen der Eltern- und Familienbildung

Erziehungs- und Familienberatungsstellen

Familienbildungsstätten (z.B. Parität. Familienbildungsstätte München)

Gewerkschaften (z.B. IGBCB, IGM, ...)

Job-Börse GmbH

Kath. Akademien

Katholische Bildungswerke

Kirchliche Bildungshäuser

Kirchliche Jugendbildungsstätten (z.B. Oase Steinerskirchen, Jugendhaus   Schloss Pfünz)

Kolping-Erwachsenen-Bildungswerke (z.B. Diözesanverband Eichstätt e.V.)

Kreis- bzw. Stadtjugendringe

Ökumenische Bildungseinrichtungen

Private Erwachsenen- bzw. Weiterbildungseinrichtungen  (z.B. Erwachsenen-bildungsinstitut Dörfler, Diehl Ausbildungs- und Qualifizierungs- GmbH)

Politische Stiftungen (z.B. Hanns-Seidel-Stiftung e.V.)

Verlagsgruppen (z.B. Weltbild GmbH)

Volkshochschulen

Weiterbildungszentren von Wirtschaftsunternehmen (z.B. Siemens AG - Information and Communication Networks) bzw. staatlichen Einrichtungen (z.B. Deutsche Bahn)

Zentren für Weiterbildung der Industrie- und Handelskammern

Beförderungszentrum Johann Peters GmbH @ Co. KG

Peters Bildungsgruppe

Kontaktadressen außerschulischer Kinder- und Jugendarbeit

Simply Outdoor - Klassenfahrten usw

Praktikumsleitfaden -Richtlinien

Die anschließenden Ausführungen verstehen sich als Leitfaden für ein studienbegleitendes Praktikum mit Schwerpunkt Erwachsenenbildung. Die folgenden Punkte konkretisieren auch Vorgaben zum Praktikum im Zusatz- und Ergänzungsstudium Erwachsenenbildung (ZESE).

 

1. Wo?

Zur Wahl einer geeigneten Institution:

- Das Praktikum muss in einer anerkannten Einrichtung der Erwachsenenbildung oder Außerschulischen Jugendbildung mit mindestens einer hauptamtlich beschäftigten Person abgeleistet werden. Diese Person sollte über eine mindestens einjährige Berufserfahrung verfügen. Eine hauptamtliche Person sollte das Praktikum anleiten und als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.

- Die Praktikumseinrichtung muss selbst ausgewählt werden, wobei Interessen, bestehende Kontakte und zukünftige berufliche Orientierungen ausschlaggebend sein sollen.

- Am Lehrstuhl EB können konkretere Hinweise bzw. Adressen zur Unterstützung bei der Wahleiner geeigneten Praktikumsstelle eingeholt werden.

 

2. Wie?

Zur Organisation des Praktikums:

- Vor Beginn des Praktikums sollte mit dem Praktikumsbeauftragten des jeweiligen Lehrstuhls geklärt werden, ob die gewählte Einrichtung anerkannt wird. Ebenso sollte mit der verantwortlichen Person in der Einrichtung abgeklärt werden, inwiefern der Einsatz während des Praktikums den Anforderungen und Erwartungen auf beiden Seiten gerecht wird.

- Die Gesamtdauer des Praktikums kann auf die Bedingungen der jeweiligen Einrichtung entsprechend zugeschnitten werden, d.h. am Ende muss aus der Praktikumsbestätigung hervorgehen, dass der angegebene Zeitraum der geforderten Dauer entspricht (im ZESE mind. 4 Wochen).

 

3. Wozu?

Zu Inhalten und Zielen des Praktikums:

Das Praktikum sollte die Chance bieten, für das Handlungsfeld der Erwachsenenbildung spezifische Organisationsstrukturen und Arbeitsweisen kennen zu lernen, z.B. kirchliche, staatliche bzw. private Träger, trägerbezogene Ziele und Angebote, Aufbau und Organisation der Einrichtung, erwachsenenbildungsrelevante Abteilungen, Modellprojekte u.ä.

Das Tätigkeitsspektrum sollte Einblick in verschiedene Arbeitsbereiche ermöglichen, z.B. Programm- und Veranstaltungsplanung, Durchführung von bzw. Mitwirkung an Kursen, Veranstaltungen bzw. der Konzeptentwicklung, Teilnahme an Konferenzen bzw. Teamsitzungen, Verwaltungstätigkeiten, Zielgruppenarbeit, Bedarfserhebung und Evaluation.

Das Praktikum kann eine Vielfalt von Aufgaben, eine Fülle von Inhalten und Spezifika im Hinblick auf die Tätigkeitsfelder, institutionelle Strukturen und Rahmenbedingungen sowie zahlreiche Anstöße zur persönlichen Weiterentwicklung bieten. Es passiert aber leider auch immer wieder, dass nur sehr eingeschränkte Erfahrungen gemacht werden oder der/die Praktikant/in zu eintönigen bzw. unangemessenen Arbeiten herangezogen wird (kopieren, Akten ordnen u.ä.). Darüber sollte man im Vorfeld mit dem Ansprechpartner der Praktikumsstelle sprechen, denn werden überwiegend Tätigkeiten dieser Art erwartet, sind Sinn und Wert des Praktikums in Frage gestellt.

 

4. Wann?

Zur zeitlichen Planung des Praktikums:

Es empfiehlt sich das Praktikum möglichst bald zu absolvieren, um wichtige Anregungen für die weitere Studiengestaltung bzw. die Beurteilung des Theorie-­Praxis-Verhältnisses zu erhalten sowie um die eigene Berufsperspektive einschätzen zu können.

Das Praktikum muss in den Semesterferien angetreten und kann in einem Stück oder in zusammengesetzten Zeiträumen abgeleistet werden. Handelt es sich um eine Projekteinbindung bei einer bestimmten Institution, die einen längeren Zeitraum umfasst (über die Semesterferien hinaus), sollte das Studium in dem betreffenden Semester entsprechend organisiert bzw. eingeteilt werden.

 

5. Was?

Zur Praktikumbestätigung und Abfassung des Praktikumberichts:

Nach Beendigung des Praktikums stellt die Institution eine Praktikumbescheinigung aus, sie sollte folgende Angaben beinhalten:  Aufgaben und Inhalte des Tätigkeitsbereiches, den zeitlichen Umfang sowie eine kurz gefasste Einschätzung der Leistung des/der Praktikanten/in (kein Zeugnis erforderlich). 

Nach Ableistung des Pflichtpraktikums im Fach Erwachsenenbildung wird vom Lehrstuhl die Erstellung und Einreichung eines Praktikumberichts erwartet.

Der Bericht sollte ca. 7 - 10 DIN-A-4 Seiten umfassen und folgendes beinhalten:

a) Deskriptive Darstellung der Institution

b) Erläuterung der ausgeübten Tätigkeiten

c) Persönlicher Erfahrungsgewinn und Reflexion

Zu guter Letzt:

Eine gute Praktikumstelle kann man daran erkennen dass,

  • es die Möglichkeit zu Vorgesprächen über die bisherigen Studien- und Praxiserfahrungen sowie über individuelle Fähigkeiten und Neigungen gibt
  • die Institution bzw. die verantwortliche Person sich mit ihren Zielen und möglichen Handlungsfeldern vorstellt
  • eine bedarfsgerechte Anleitung gewährleistet wird
  • Tätigkeitsbereiche und Zuständigkeiten vereinbart werden und eine geeignete Vorbereitung (z.B. Hospitationen) erfolgt
  • Reflexionshilfen (z.B. Nachgespräche, Supervision, Coaching) angeboten werden
  • ein angemessenes Praktikumhonorar gezahlt wird
  • nach Praktikumabschluss eine, den Anforderungen entsprechende Bescheinigung ausgestellt wird.