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Didaktik der englischen Sprache und Literatur

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    Neurowissenschaft trifft Fremdsprachendidaktik

    Die Didaktiken des Englischen der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und der Freien Universität Berlin, unter der Leitung von Prof. Dr. Heiner Böttger und Prof. Dr. Michaela Sambanis, setzten am 3. und 4. Oktober 2019 ihre Tagungsreihe „Focus on Evidence – Fremdsprachendidaktik trifft Neurowissenschaften“ (FoE) fort. Zum dritten Mal kamen renommierte NeurowissenschaftlerInnen und FremdsprachendidaktikerInnen aus Forschung und Praxis zu einer internationalen Einladungstagung zusammen – Tagungsort war, nach 2015 Eichstätt und 2017 Berlin, dieses Mal Nei Pori bei Thessaloniki. In vier kompakten, evidenzbasierten Vorträgen wurden neue Erkenntnisse der Hirnforschung vorgestellt: Dr. Petra A. Arndt (TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen Ulm, Deutschland) eröffnete die Konferenz mit einem Vortrag über Potenziale und Herausforderungen multidirektionalen Transfers zwischen Neurowissenschaften, Bildungsforschung, Schule und Politik. Prof. Dr. Marco Steinhauser (Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Deutschland) sprach anschließend über die Kunst einen Fehler zu entdecken und darüber, wie unser Gehirn aus Fehlern lernt. Inwiefern Rhythmus der Motor für erfolgreichen Zweitsprachenerwerb sein kann, stellte Prof. Dr. Sonja Kotz (Universität Maastricht, Niederlande) anhand ihrer Untersuchungen zum Sprachverständnis und zu sensomotorischen Voraussetzungen des Zweitsprachenerwerbs dar. Jun.-Prof. Dr. Daniela Czernochowski (Technische Universität Kaiserslautern, Deutschland) fokussierte sich abschließend auf die Rolle von Feedback beim Wortpaar-Lernen und erklärte, warum manche Dinge über einen bevorstehenden Test besser schon beim Lernen gewusst werden sollten. Im Anschluss diskutierten die ExpertInnen aus den Neurowissenschaften zusammen mit den geladenen VertreterInnen der Fremdsprachendidaktiken intensiv mögliche Konsequenzen für die Praxis des Lehrens und Lernens von Sprachen. Abgerundet wurde das Programm durch einen Young Scientist-Vortrag von Jenifer Pötzsche (Freie Universität Berlin, Deutschland) und Dr. Julia Weltgen (Universität Bremen, Deutschland), der aufzeigte, wie Leseprozesse durch Eyetracking-Daten sichtbar gemacht werden können und welche neuen Forschungsmöglichkeiten sich der Fremdsprachendidaktik durch Nutzung solcher Messverfahren eröffnen. Das Tagungsformat „Focus on Evidence“ (FoE) ist das einzige in ganz Deutschland, das einen derartigen Zugang von Wissensbeständen aus den Neurowissenschaften samt Transferdiskussion in die Fremdsprachendidaktik ermöglicht. Aufgrund der Einzigartigkeit, Relevanz und der besonderen Aktualität des durch „Focus on Evidence“ abgedeckten Themenspektrums, ist die Tagungsreihe zukunftsweisend. Dies zeigte sich an der regen Teilnahme während der Diskussionsrunden sowie an dem durchweg positiven Feedback der Teilnehmenden. Einige von ihnen nahmen bereits zum wiederholten Male an diesem Konferenzformat teil. Die FoE-Konferenzen 2015 und 2017 wurden durch ein Webinar weltweit zugänglich gemacht. Die FoE-Konferenz 2019 wurde filmisch dokumentiert und wird in Ausschnitten allen Interessierten auf der offiziellen „Focus on Evidence“-Website (https://www.focus-on-evidence.com) zur Verfügung stehen (voraussichtlich im späteren Herbst/Winter 2019).

  • Wahlmodule im WS 2019/20

    Onlinekurs: Neurodidaktik des frühen Fremdsprachenlernens
    Onlinekurs: Global Education - Focus on languages
    Programm WS 2019/20