Kristina Schmitt

Szenische Verfahren zur Förderung literarischer Lernprozesse im diversitätssensiblen Literaturunterricht

Fachgebiet: Didaktik der deutschen Sprache und Literatur

Betreuer: Prof. Dr. Bernhard Meier (KU Eichstätt-Ingolstadt) / Prof. Dr. Gabriela Paule (Universität Bayreuth)

Abstract:

Aus den Grundsätzen einer inklusiven Schulbildung, nach denen alle Kinder und Jugendlichen unter Berücksichtigung ihrer individuellen Voraussetzungen und Besonderheiten gemeinsam lernen, spielen und leben können und Zugang zu Regelschulen erhalten, ergeben sich auf der Ebene des Unterrichts und im Speziellen für den Deutschunterricht besondere didaktische Anforderungen. Das Fach Deutsch leistet innerhalb dieser Prozesshaftigkeit einen wesentlichen Beitrag zu schulischer Bildung, da es elementare Kompetenzen wie beispielsweise das Schreiben, Lesen und Sprechen vermittelt, die wiederum Einfluss auf alle anderen Schulfächer ausüben. Deshalb ist die Entwicklung eines didaktischen Konzepts für einen inklusiven Deutschunterricht für alle Schularten von zentraler Bedeutung. Ziel der inklusiven Sprach- und Literaturdidaktik ist es, allen Lernenden einen Zugang zum Fach Deutsch und dem damit verbundenen Erwerb wesentlicher Fähigkeiten und Fertigkeiten zu ermöglichen.

Auf welche Art und Weise inklusiver Literaturunterricht umgesetzt werden kann und welchen Beitrag theaterpädagogische Methoden dazu leisten können, möchte ich in meiner Dissertation ausführlich praktisch und theoretisch untersuchen und empirisch erforschen.

Szenische, darstellende Verfahren können im Wechselspiel mit anderen Lernformen eine wichtige unterstützende und ergänzende Funktion im inklusiven Literaturunterricht übernehmen, denn sie ermöglichen ein Lernen mit allen Sinnen, mit Kopf, Herz und Hand. Denken, Fühlen, Handeln und Wissen werden im Spiel miteinander in Verbindung gebracht und somit, ganz im Sinne des inklusiven Bildungsgedankens, ein ganzheitlicher Lern- und Bildungsprozess initiiert. Dadurch wird den SchülerInnen ein individueller, multisensorischer und emotionaler Zugang zu literarischen Texten ermöglicht.

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Kristina Schmitt
Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin
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