Studierende

Weitere Forschungsprojekte

Konstruieren oder Lesen? Eine psycholinguistische Studie zur Verarbeitung lateinischer Sätze

Worum geht's?

Es gibt verschiedene Methoden, lateinische Texte zu übersetzen. Eine verbreitete Methode ist die sogenannte Konstruktionsmethode, bei der vom Verb ausgehend die übrigen Satzglieder erfragt werden. Diese Methode wird häufig deshalb eingesetzt, weil man davon ausgeht, dass das "natürliche Lesen" von lateinischen Texten die Schülerinnen und Schüler überfordert. 

Können jedoch Lateinlernende trotzdem ein natürliches Lesen von lateinischen Texten lernen, wenn man sie von Anfang an darin trainiert? 

In unserer psycholinguistischen Reaktionszeitstudie untersuchen wir, inwiefern sich die Wahl verschiedener Übersetzungsmethoden auf die Verarbeitung lateinischer Sätze auswirkt.

Dieses Projekt findet in Kooperation mit der Klassischen Philologie an der KU (Tobias Goldhahn, Philipp Buckl) statt und wird durch Mittel des proFOR-Programms gefördert.

Ansprechpartnerin

Dr. Anna Fiona Weiß