Religiöse und kulturelle Transformation in der spätantiken Hagiographie

Ziele der Untersuchung sind die Entstehung der Hagiographie als einer christlichen Belletristik, ihre religiöse Funktion der Vermittlung zwischen Geschichte und Transzendenz, ihre kulturelle Funktion als Vermittlung zwischen der griechischen und lateinischen Literatur,  zwischen dem Osten und dem Westen des Reiches und ihre Rezeption der biblischen Literatur in einer neu entstehenden christlichen Literatur. Das Projekt schließt eine zweisprachige Edition hagiographischer Schriften ein und leistet einen Beitrag zur Forschung der Gruppe „Medien und Praktiken religiöser Transformationsprozesse“, die Teil des “Zentrums für Religion, Kirche und Gesellschaft im Wandel” ist. Erschienen sind Beiträge zur Übersetzung hagiographischer Texte und zur Rolle von Tieren in Heiligenlegenden; im Druck ist ein Beitrag zu Hieronymus’ Epitaphium Paulae.