Aktuelles und Social Media

Aktuelles

Forschungscolloquium
Kolloquium, Teilnehmer

Aisthesis Kolloquium

 

Programm des Forschungskolloquium am Freitag den 30.04.2021.

Anmeldung unter: christoph.wagner(at)ur.de

Kontakt unter: christoph.wagner(at)ur.de

Das kunsthistorische Promotionskolleg AISTHESIS eröffnet die Chance zur frühzeitigen Vernetzung mit Promovierenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz während gemeinsamer Kolloquien, Symposien, Workshops und
Exkursionen. Im Promotionskolleg AISTHESIS kooperieren Professorinnen und Professoren für Kunstgeschichte der Universität Regensburg (Sprecher), der Universität Bern, der Universität Bonn, der Katholischen Universität Eichstätt, des Karlsruher Institut für Technologie KIT, der Universität Wien sowie der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Durch Einschreibung an einer der Partneruniversitäten können die Doktorandinnen und Doktoranden an dem interuniversitären Promotionsprogramm von AISTHESIS teilnehmen und von dem überregionalen Betreuungsnetzwerk profitieren. Alle Promovierende haben zudem die Möglichkeit zur aktiven Mitarbeit an Projekten, Tagungen und Publikationen.

Internationales Symposium „Flaubert en images. Colloque du bicentenaire Flaubert“

Der Termin des internationalen Symposium „Flaubert en images. Colloque du bicentenaire Flaubert“ in Cérisy-la-Salle (ursprünglich: 29.11.-1.12.2021) wurde um ein Jahr verschoben, auf den 12.12. - 14.12.2022.

Professor Michael F. Zimmermann wird in dessen Rahmen am 14.12. einen Vortrag halten.

Link: https://flaubert2021.hypotheses.org/                           Programm

Fake und Fakt im Bild. Rollenzuweisungen und Blickbegegnungen: Kulturen des berichtenden Bildes

Eine Veranstaltung der Ad-hoc-Arbeitsgruppe Faktizität der Welt an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Die Gesprächsreihe von Prof. Michael F. Zimmermann mit Horst Bredekamp, Matthias Bruhn, Dieter Mersch und anderen ist nun online zu finden.

Wenn Falschinformationen im Umlauf sind, spielen oft auch Bilder eine wesentliche Rolle. In Sekundenschnelle ins Internet gestellte Bilder gelten in den „Social Media“ vielfach als beste Beglaubigung von Ereignissen. Doch ihre Glaubhaftigkeit gerät durch die Möglichkeiten der Bildmanipulation in Zweifel. Auch die gezielte Desinformation durch Bilder, die aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang gerissen und in neue Kontexte gestellt werden, stellt die Glaubwürdigkeit vor allem von Nachrichtenmedien in Frage. Bildmedien haben die Macht, Wirklichkeit glaubhaft zu dokumentieren und dabei zugleich Kontexte und Narrative zu schaffen.  Bilder können sogar zu regelrechten Waffen im Kampf um die Deutungshoheit werden und „Bilderkriege“ entfesseln. In der Online-Gesprächsreihe möchten wir erörtern, mit welchen „Fakes“ und Bildmanipulationen sich unsere Gesellschaft konfrontiert sieht. Welche Strategien der Beglaubigung prägten die visuelle Berichterstattung, und welche neuen Verfahren entwickeln sich gerade? Wie ist es möglich, ein verantwortbares Bild der Wirklichkeit zu zeichnen, auch angesichts der Globalisierung und Digitalisierung? Wie können schließlich in ganz grundlegender Hinsicht Bild-Akte in Bild-Fakten einmünden, sodass Bilder ihre Kraft zur Beglaubigung von Wirklichkeit bewahren? (Bayerische Akademie der Wissenschaften: faktizitaet.badw.de/veranstaltungen/fake-und-fakt-im-bild.html)

Gemeinsam mit Prof. Dr. Christoph Neuberger (Journalistik, FU Berlin) und Dr. Manuel Trummer (Europäische Ethnologie, Universität Regensburg) hat Prof. Dr. Michael F. Zimmermann eine Reihe von interdisziplinären Gesprächen über Bilder und die Bedingungen ihrer Glaubhaftigkeit geführt, aber auch über das Lügen durch visuelle Suggestion. Im Zeitalter des Digitalen kann die Wahrhaftigkeit eines Bilder nicht mehr primär an der Technik des "indexikalischen" Fotos festgemacht werden. Stattdessen geraten Narrativierung, Augenzeugenschaft und Vertrauen bzw. Misstrauen den Bildern gegenüber in den Vordergrund. Auch kann man nicht mehr zwischen objektiven, vermeintlich unbeteiligt perspektivierten und emotional besetzten Bildern trennen. In Zeiten der "Erregungsbewirtschaftung" bleibt freilich die Trennung von Bericht und Kommentar auch in Formaten wie der Reportage ein wesentliches Kriterium institutionell beglaubigter Verlässlichkeit. Die Gespräche fürhen in aktuelle Debatten ein. Vor deren Hintergrund wird auf die Geschichte von Bildern und ihre Beglaubigung zurückgeblickt. Die Gesprächsreihe ist als Material für einen fortgeschrittenen Methodenkurs zur interdisziplinären, bildwissenschaftlichen Debatte geeignet. (Die Arbeitsgruppe wurde aufgrund eines peer-reviewten Verfahrens durch die BAdW gefördert.)

Gesprächspartner: Prof. Dr. Christoph Bareither, Europäische Ethnologie, HU Berlin; Prof. Dr. Horst Bredekamp, Kunstgeschichte, HU Berlin; Matthias Bruggmann, Künstler-Fotograf, Lausanne; Prof. Dr. Matthias Bruhn, Kunstwissenschaft und Medientheorie, Staatliche Hochschule für Gestaltung, Karlsruhe; Prof. Dr. Jens Jäger, Geschichte, Uni Köln; Prof. Dr. Charlotte Klonk, Kunstgeschichte; HU Berlin; Prof. Dr. Klaus Meier, Journalistik und Kommunikationswissenschaften, KU Eichstätt-Ingolstadt; Prof. Dr. Dieter Mersch, Ästhetik und Theorie, Zürcher Hochschule der Künste; Stefan Primbs, Bayerischer Rundfunk; Prof. Dr. Kerstin Schankweiler, Bildwissenschaft, Technische Universität Dresden; Prof. Dr. Michael Seadle, Humboldt-Elsevier Data & Text Centre, Berlin.

Lehrveranstaltungen des Sommersemesters 2021

Die aktuellen Lehrveranstaltungen finden Sie hier.

19. Frühjahrsakademie für Kunstgeschichte Reims (Frankreich), 21.-25. Juni 2021
À la table des artistes - Mit den Künstler*innen am Tisch / 19. Frühjahrsakademie für Kunstgeschichte Reims (Frankreich), 21.-25. Juni 2021

À la table des artistes

Mit den Künstler*innen am Tisch

19. Frühjahrsakademie für Kunstgeschichte

Reims (Frankreich), 21.-25. Juni 2021 (Bewerbungsfrist bis zum 26.02.2021)

Organisiert vom Internationalen Netzwerk für Kunstgeschichte mit Unterstützung des Institut national d’histoire de l’art, Paris und der Universität Reims Champagne-Ardenne

Den Ausschreibungstext finden Sie hier: Link

Preisverleihung an Marie-Therese Feist und Sabine Girg

Frau Feist wurde am 1. Dezember 2017 am Intitut für Kunstgeschichte, München, für ihre Arbeit zu "Hans Cürlis und dem kunstwissenschaftlichen Film" mit dem Heinrich-Wölfflin-Preis ausgezeichnet.

Sabine Girg wurde für ihre Masterarbeit zu "stereotypen Bildwelten in der Photographie osteuropäischer sog. 'Zigeuner' im 19. Jh." im Rahmen des Dies Academicus der KU ausgezeichnet.

Wir gratulieren!

Aktueller Standort des Sekretariats der Kunstgeschichte

Das Sekretariat der Kunstgeschichte befindet sich bis auf weiteres im Raum der "Arbeitsstelle Bildmedien" im Gebäude der sog. Hofgartenbibliothek.

Anschrift: Am Hofgarten 1, Raum 023

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