Aktuelles und Social Media

Aktuelles

Semesterplan für das Wintersemester 2021-2022

Wintersemester 2021-2022

Youtube

Die Kunstgeschichte Eichstätt ist jetzt auch auf Youtube vertreten. Dort finden Sie Vorträge, Vorlesungen und Informationen zum Studium. Die Videos sind entweder direkt über den Kanal oder über die Website abrufbar.

Die Geschäftsstelle der Kunstgeschichte ist umgezogen

Neuer Standort ab dem 30. Juni 2021 in der Zentralbibliothek in der Universitätsallee 1 im Raum UA 140

Das neue Postfach wurde ebenfalls in der Universitätsallee im 1. Obergeschoß eingerichtet (das Postfach im Waisenhaus wurde aufgelöst).

Vortragsreihe: Von der Ikone zum Digitalen. Mediale Lebensformen – Kritik und Geschichte.

Vortragsreihe Kunstgeschichte

In der Reihe werden gegenwärtige, mediale Praktiken beispielhaft untersucht. Von dort aus werden zugleich Konzepte, Kategorien und Zuweisungen der Kunstgeschichte historisch-kritisch in Frage gestellt. Auf Einladung von Michael F. Zimmermann finden im Sommersemester folgende Vorträge statt:

Do, 10.06.2021, 18:00 Uhr s.t., Zoom
Prof. Dr. Barbara Wittmann, Institut für Kunstwissenschaft und Ästhetik, Universität der Künste Berlin
"Vom Œuvrekatalog zur Homepage: Zur medialen Hervorbringung von Autor und Werk"

Hier finden Sie das Plakat mit allen weiteren Informationen

Do, 24.06.2021, 18:00 Uhr s.t., Zoom
Prof. Dr. Wolfgang Ullrich, Leipzig
„Wenn sich Kunst und Nicht-Kunst nicht mehr unterscheiden. Das Verschwinden von Grenzen in den Sozialen Medien“

Hier finden Sie das Plakat mit allen weiteren Informationen

Do, 08.07.2021, 18:00 Uhr s.t., Zoom
Prof. Dr. Ulrich Pfisterer, Zentralinstitut für Kunstgeschichte/LMU München
„'Entwicklungsgeschichte der modernen Kunstgeschichte in drei Kapiteln' “

Hier finden Sie das Plakat mit allen weiteren Informationen

Weitere Vorträge:
Prof. Dr. Beate Fricke, Universität Bern, Thari Jungen, HCU Hamburg, Mira Anneli Naß, Uni Bremen und Prof. Dr. Christoph Wagner, Universität Regensburg, haben für das WS 21-22 weitere Vorträge zugesagt.

Hinweis zum Zugang:
Bei Interesse bitten wir, sich in der Geschäftsstelle des Lehrstuhls für Kunstgeschichte (Email bitte an bettina.wolf@ku.de) zu melden – Ihnen werden anschließend die nötigen Zugangsdaten für die Zoom-Konferenz zugesandt.

Abstract zum Vortrag von Prof. Wittmann:
Trotz der tiefgreifenden Kritik an den Begriffen des Autors und des Werks im Poststrukturalismus und in der Gegenwartskunst hat die Präsentation und Sorge um das Gesamtwerk in den letzten Jahrzehnten keineswegs an Virulenz verloren. Die verschiedenen Medien der Werkkonstitution – die Künstlermonographie, der Œuvrekatalog, die Einzelausstellung – bestimmen weiterhin wesentlich die Wahrnehmung und Vorstellung von Werk und Autorschaft. Die Präsentation des Œuvres auf der Homepage eines Künstlers/einer Künstlerin oder jener der Galerie gehört aktuell zu den besonders verbreiteten Formen der Selbstproduktion zeitgenössischer Künstlerschaft.
Der Vortrag wird ausgehend von diesem Phänomen in die Geschichte des Oeuvrekatalogs blicken und die medialen Implikationen diskutieren, die die Aufwertung des Gesamtwerks zum privilegierten Kontext der einzelnen Werke in der Moderne begleiteten.

Abstract zum Vortrag von Prof. Pfisterer:
Kunstgeschichte ordnet ihr Material in historische Entwicklungs- und
Begründungszusammenhänge ein. Grundlegende Kriterien sind dabei
Stil- und Geschichtsepochen, kulturgeographische Zusammenhänge,
künstlerische Aufgaben, individuelle Œuvres. Trotz aller Kritik
scheinen diese Konzepte und Kontexte weiterhin unverzichtbar. Der
Vortrag untersucht die Genese und Wirkmacht einiger dieser zentralen
Zuweisungen und Begründungsmodelle der Kunstgeschichte. Und er stellt
eine Reihe von alternativen Entwürfen vor - von denen das aktuelle
Versprechen der Digitalen Kunstgeschichte erstmals Aussicht auf
breiten Erfolg zu haben scheint.

Fake und Fakt im Bild. Rollenzuweisungen und Blickbegegnungen: Kulturen des berichtenden Bildes

Eine Veranstaltung der Ad-hoc-Arbeitsgruppe Faktizität der Welt an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Die Gesprächsreihe von Prof. Michael F. Zimmermann mit Horst Bredekamp, Matthias Bruhn, Dieter Mersch und anderen ist nun online zu finden.

Wenn Falschinformationen im Umlauf sind, spielen oft auch Bilder eine wesentliche Rolle. In Sekundenschnelle ins Internet gestellte Bilder gelten in den „Social Media“ vielfach als beste Beglaubigung von Ereignissen. Doch ihre Glaubhaftigkeit gerät durch die Möglichkeiten der Bildmanipulation in Zweifel. Auch die gezielte Desinformation durch Bilder, die aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang gerissen und in neue Kontexte gestellt werden, stellt die Glaubwürdigkeit vor allem von Nachrichtenmedien in Frage. Bildmedien haben die Macht, Wirklichkeit glaubhaft zu dokumentieren und dabei zugleich Kontexte und Narrative zu schaffen.  Bilder können sogar zu regelrechten Waffen im Kampf um die Deutungshoheit werden und „Bilderkriege“ entfesseln. In der Online-Gesprächsreihe möchten wir erörtern, mit welchen „Fakes“ und Bildmanipulationen sich unsere Gesellschaft konfrontiert sieht. Welche Strategien der Beglaubigung prägten die visuelle Berichterstattung, und welche neuen Verfahren entwickeln sich gerade? Wie ist es möglich, ein verantwortbares Bild der Wirklichkeit zu zeichnen, auch angesichts der Globalisierung und Digitalisierung? Wie können schließlich in ganz grundlegender Hinsicht Bild-Akte in Bild-Fakten einmünden, sodass Bilder ihre Kraft zur Beglaubigung von Wirklichkeit bewahren? (Bayerische Akademie der Wissenschaften: faktizitaet.badw.de/veranstaltungen/fake-und-fakt-im-bild.html)

Gemeinsam mit Prof. Dr. Christoph Neuberger (Journalistik, FU Berlin) und Dr. Manuel Trummer (Europäische Ethnologie, Universität Regensburg) hat Prof. Dr. Michael F. Zimmermann eine Reihe von interdisziplinären Gesprächen über Bilder und die Bedingungen ihrer Glaubhaftigkeit geführt, aber auch über das Lügen durch visuelle Suggestion. Im Zeitalter des Digitalen kann die Wahrhaftigkeit eines Bilder nicht mehr primär an der Technik des "indexikalischen" Fotos festgemacht werden. Stattdessen geraten Narrativierung, Augenzeugenschaft und Vertrauen bzw. Misstrauen den Bildern gegenüber in den Vordergrund. Auch kann man nicht mehr zwischen objektiven, vermeintlich unbeteiligt perspektivierten und emotional besetzten Bildern trennen. In Zeiten der "Erregungsbewirtschaftung" bleibt freilich die Trennung von Bericht und Kommentar auch in Formaten wie der Reportage ein wesentliches Kriterium institutionell beglaubigter Verlässlichkeit. Die Gespräche fürhen in aktuelle Debatten ein. Vor deren Hintergrund wird auf die Geschichte von Bildern und ihre Beglaubigung zurückgeblickt. Die Gesprächsreihe ist als Material für einen fortgeschrittenen Methodenkurs zur interdisziplinären, bildwissenschaftlichen Debatte geeignet. (Die Arbeitsgruppe wurde aufgrund eines peer-reviewten Verfahrens durch die BAdW gefördert.)

Gesprächspartner: Prof. Dr. Christoph Bareither, Europäische Ethnologie, HU Berlin; Prof. Dr. Horst Bredekamp, Kunstgeschichte, HU Berlin; Matthias Bruggmann, Künstler-Fotograf, Lausanne; Prof. Dr. Matthias Bruhn, Kunstwissenschaft und Medientheorie, Staatliche Hochschule für Gestaltung, Karlsruhe; Prof. Dr. Jens Jäger, Geschichte, Uni Köln; Prof. Dr. Charlotte Klonk, Kunstgeschichte; HU Berlin; Prof. Dr. Klaus Meier, Journalistik und Kommunikationswissenschaften, KU Eichstätt-Ingolstadt; Prof. Dr. Dieter Mersch, Ästhetik und Theorie, Zürcher Hochschule der Künste; Stefan Primbs, Bayerischer Rundfunk; Prof. Dr. Kerstin Schankweiler, Bildwissenschaft, Technische Universität Dresden; Prof. Dr. Michael Seadle, Humboldt-Elsevier Data & Text Centre, Berlin.

Lehrveranstaltungen des Wintersemesters 2021-2022

Die aktuellen Lehrveranstaltungen finden Sie hier.

Aktueller Standort des Sekretariats der Kunstgeschichte

Das Sekretariat der Kunstgeschichte befindet sich ab dem 30. Juni 2021 in der Zentralbibliothek in der Universitätsallee 1 im Raum UA 140

Das neue Postfach wurde ebenfalls in der Universitätsallee im 1. Obergeschoß eingerichtet (das Postfach im Waisenhaus wurde aufgelöst)

Social Media

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Kunstgeschichte Eichstätt ist bei Youtube. Hier finden Sie Vorlesungen und Vorträge des Lehrstuhls.