Aktuelles und Social Media

Aktuelles

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Abbildung: Şekerfuruş Mescidi, Konya, Foto: A. Bergmeier

Vortragsreihe: Von der Ikone zum Digitalen:

Magisch – martialisch: Das Potential der Spolienforschung und die Manipulation der Vergangenheit

Wann: Donnerstag, den 02-Feb-2023 um 18:30 Uhr s.t.
Wo: Holzersaal in der Sommerresidenz (Teilnahme auch über Zoom möglich)

Ein Vortrag von Prof. Dr. Armin Bergmeier unterrichtet seit 2016 die spätantike, byzantinische und islamische Kunstgeschichte des Mittelmeerraums am Institut für Kunstwissenschaft an der Universität zu Leipzig.

Abstract: Wiederverwendete Artefakte auf Mauern und Fassaden (Spolien) werden in der wissenschaftlichen
Diskussion oft entweder als Ausdruck von magischen Abwehrmechanismen oder aber als Zeichen
triumphaler Kriegsrhetorik gedeutet. In der materiellen und schriftlichen Evidenz haben solche
Deutungen jedoch zumeist keine Grundlage. Ziel ist ein neues Verständnis von Spolien als Formen des
Ausstellens, Aushandelns und der Konstruktion von Vergangenheit vor der Etablierung moderner
Museen, akademischer Disziplinen und von Konzepten eines (nationalen) Kulturerbes. Ein gewandeltes
Verständnis von Spolien und ihrer dynamischen Bedeutungsgenerierung unterstreicht ihr Potential für die
Erforschung vormoderner Auffassungen von Identität, Geschichte und Vergangenheit.

Flyer

Auftaktveranstaltung der Kunstgeschichte für Erstsemester

Auftaktveranstaltung der Kunstgeschichte

Hier erfahrt Ihr alles über das Studium, könnt eure Dozierenden kennenlernen und bereits den ersten Kontakt zu anderen Studierenden knüpfen:

Wann: Am Dienstag, den 18. Oktober 2022 von 15:30 bis 18:00 Uhr
Referenten: Prof. Dr. Michael F. Zimmermann
Wo: Im Raum UA-141 in der Zentralbibliothek (Universitätsallee 1)

Sektempfang und Architektur 1x1 der Fachgruppe

  • Im Anschluss an die Auftaktveranstaltung lädt die Fachgruppe der Kunstgeschichte zu einem Sektempfang ein. Hierbei gibt es die Gelegenheit Studierende und Dozierende der Kunstgeschichte und der Klassischen Archäologie kennenzulernen. Der Empfang wird ab 18 Uhr im Hofgarten am Brunnenpavillon, gegenüber der Sommerresidenz, veranstaltet.
  • Am Mittwoch den 19.10. laden wir zusätzlich alle Studierenden zur Architekturführung "Das kleine 1x1 des Eichstätter Campus" ein. Wir werden euch mit den wichtigsten Gebäuden und vor allem mit dem Architekten Karljosef Schattner bekannt machen. Erst wenn einem die Gedankengänge und Ideen hinter den Gebäuden bewusst werden, kann die eigentliche Schönheit unseres Campus erschlossen werden. Die Führung beginnt um 11 Uhr vor der Sommerresidenz und wird ca. eine Stunde dauern. Anschließend besteht die Möglichkeit gemeinsam in die Mensa und Cafeteria zu gehen.

Wenn Ihr bereits jetzt schon wissen wollt, was euch in den nächsten Semestern erwarten wird und was man als Kunsthistoriker so alles erlebt, dann folgt uns gerne auf Instagram.

 

Lehrveranstaltungen des Wintersemesters 2022/23

Hier kannst du dir die neuen Lehrveranstaltungen der Kunstgeschichte als kurzen Podcast anhören.

Hier kannst du dir die neuen Lehrveranstaltungen des Studienprofils Aisthesis als kurzen Podcast anhören.

Kunstgeschichte Eichstätt jetzt auch auf Instagram

logo

Die Kunstgeschichte Eichstätt ist jetzt auch auf Instagram vertreten. Hier werden Sie wöchentlich mit Beiträgen zu Kunst und zu aktuellen Kunstausstellungen versorgt. Dazu bekommen Sie News zu Vorträgen und zu Ereignissen Rund um den Campus direkt auf Ihr Handy.

Bitte unterstützen Sie die Kunstgeschichte Eichstätt durch ein Follow, durch Likes und vor allem aber durch anregende Beiträge und Diskussionen.

Kunstgeschichte Eichstätt auf YouTube

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Die Kunstgeschichte Eichstätt ist auf Youtube vertreten. Dort finden Sie hochkarätige Vorträge zu aktuellen Themen von führenden Wissenschaftlern der Kunstgeschichte, Vorlesungen unserer Dozenten und Informationen zum Studium in Eichstätt. Die Videos sind entweder direkt über den Kanal oder über die Website abrufbar. Unterstützen Sie unsere Arbeit durch Abonnieren unseres Kanals und treten Sie in Diskussion mit uns und anderen Usern im Kommentarbereich.

Kunst ist für dich mehr als Wandtattoos?

Dann bist du bei uns richtig!

Für weitere Infos besuche doch unsere Studierenden und unseren Infostand am Tag der offenen Türe! 

Wann: 14.05.2022 von 10 bis 16 Uhr

Wo: KGE Foyer

Weitere Informationen zu den Ständen und zum Tag der offenen Türe finden Sie auf der Website.

Christoph Wagner: „KUNST UND ÖKOLOGIE: NACHHALTIGKEITSKONZEPTE IN DER KUNST DER MODERNE“

Wagner

Wie kommen ökologische Fragen, Umweltprobleme, Wissenschaftsutopien und auch Dystopien zur künstlerischen Darstellung? Im Zuge des Bewusstwerdens über das Anthropozän und die kritische Diagnostik menschlichen Handelns auf der Erde haben zunehmend auch künstlerische Praktiken und Theorien diese Fragen aufgegriffen. Auch die Kunstgeschichte ist aufgerufen, das Selbstverständnis der Gesellschaftswissenschaft unter den Vorzeichen einer Weiterentwicklung zu Ecological Humanities zu verhandeln.

Wann: Donnerstag 03.02.2022

Wo: Via Zoom

Uhrzeit: 18:30 s.t.

Bei Interesse bitten wir, sich in der Geschäftsstelle des Lehrstuhls für Kunstgeschichte (Email bitte an bettina.wolf@ku.de) zu melden – Ihnen werden anschließend die nötigen Zugangsdaten für die Zoom-Konferenz zugesandt.

Die Geschäftsstelle der Kunstgeschichte ist umgezogen

Neuer Standort ab dem 30. Juni 2021 in der Zentralbibliothek in der Universitätsallee 1 im Raum UA 140

Das neue Postfach wurde ebenfalls in der Universitätsallee im 1. Obergeschoß eingerichtet (das Postfach im Waisenhaus wurde aufgelöst).

Fake und Fakt im Bild. Rollenzuweisungen und Blickbegegnungen: Kulturen des berichtenden Bildes

Eine Veranstaltung der Ad-hoc-Arbeitsgruppe Faktizität der Welt an der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Die Gesprächsreihe von Prof. Michael F. Zimmermann mit Horst Bredekamp, Matthias Bruhn, Dieter Mersch und anderen ist nun online zu finden.

Wenn Falschinformationen im Umlauf sind, spielen oft auch Bilder eine wesentliche Rolle. In Sekundenschnelle ins Internet gestellte Bilder gelten in den „Social Media“ vielfach als beste Beglaubigung von Ereignissen. Doch ihre Glaubhaftigkeit gerät durch die Möglichkeiten der Bildmanipulation in Zweifel. Auch die gezielte Desinformation durch Bilder, die aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang gerissen und in neue Kontexte gestellt werden, stellt die Glaubwürdigkeit vor allem von Nachrichtenmedien in Frage. Bildmedien haben die Macht, Wirklichkeit glaubhaft zu dokumentieren und dabei zugleich Kontexte und Narrative zu schaffen.  Bilder können sogar zu regelrechten Waffen im Kampf um die Deutungshoheit werden und „Bilderkriege“ entfesseln. In der Online-Gesprächsreihe möchten wir erörtern, mit welchen „Fakes“ und Bildmanipulationen sich unsere Gesellschaft konfrontiert sieht. Welche Strategien der Beglaubigung prägten die visuelle Berichterstattung, und welche neuen Verfahren entwickeln sich gerade? Wie ist es möglich, ein verantwortbares Bild der Wirklichkeit zu zeichnen, auch angesichts der Globalisierung und Digitalisierung? Wie können schließlich in ganz grundlegender Hinsicht Bild-Akte in Bild-Fakten einmünden, sodass Bilder ihre Kraft zur Beglaubigung von Wirklichkeit bewahren? (Bayerische Akademie der Wissenschaften: faktizitaet.badw.de/veranstaltungen/fake-und-fakt-im-bild.html)

Gemeinsam mit Prof. Dr. Christoph Neuberger (Journalistik, FU Berlin) und Dr. Manuel Trummer (Europäische Ethnologie, Universität Regensburg) hat Prof. Dr. Michael F. Zimmermann eine Reihe von interdisziplinären Gesprächen über Bilder und die Bedingungen ihrer Glaubhaftigkeit geführt, aber auch über das Lügen durch visuelle Suggestion. Im Zeitalter des Digitalen kann die Wahrhaftigkeit eines Bilder nicht mehr primär an der Technik des "indexikalischen" Fotos festgemacht werden. Stattdessen geraten Narrativierung, Augenzeugenschaft und Vertrauen bzw. Misstrauen den Bildern gegenüber in den Vordergrund. Auch kann man nicht mehr zwischen objektiven, vermeintlich unbeteiligt perspektivierten und emotional besetzten Bildern trennen. In Zeiten der "Erregungsbewirtschaftung" bleibt freilich die Trennung von Bericht und Kommentar auch in Formaten wie der Reportage ein wesentliches Kriterium institutionell beglaubigter Verlässlichkeit. Die Gespräche fürhen in aktuelle Debatten ein. Vor deren Hintergrund wird auf die Geschichte von Bildern und ihre Beglaubigung zurückgeblickt. Die Gesprächsreihe ist als Material für einen fortgeschrittenen Methodenkurs zur interdisziplinären, bildwissenschaftlichen Debatte geeignet. (Die Arbeitsgruppe wurde aufgrund eines peer-reviewten Verfahrens durch die BAdW gefördert.)

Gesprächspartner: Prof. Dr. Christoph Bareither, Europäische Ethnologie, HU Berlin; Prof. Dr. Horst Bredekamp, Kunstgeschichte, HU Berlin; Matthias Bruggmann, Künstler-Fotograf, Lausanne; Prof. Dr. Matthias Bruhn, Kunstwissenschaft und Medientheorie, Staatliche Hochschule für Gestaltung, Karlsruhe; Prof. Dr. Jens Jäger, Geschichte, Uni Köln; Prof. Dr. Charlotte Klonk, Kunstgeschichte; HU Berlin; Prof. Dr. Klaus Meier, Journalistik und Kommunikationswissenschaften, KU Eichstätt-Ingolstadt; Prof. Dr. Dieter Mersch, Ästhetik und Theorie, Zürcher Hochschule der Künste; Stefan Primbs, Bayerischer Rundfunk; Prof. Dr. Kerstin Schankweiler, Bildwissenschaft, Technische Universität Dresden; Prof. Dr. Michael Seadle, Humboldt-Elsevier Data & Text Centre, Berlin.

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