Ihre Bewerbung um eine Abschlussarbeit an unserem Lehrstuhl

Bewerbung um eine Abschlussarbeit
Bewerbung um eine Abschlussarbeit

Sollten Sie sich für eine Abschlussarbeit am Lehrstuhl für ABWL und Dienstleistungsmanagement interessieren, beachten Sie bitte folgende Punkte:

Bewerbungsprozess

Bewerbungsunterlagen

Anmeldetermin

Themengebiete

Kontakt

Bewerbung

Bewerbungsprozess

Informieren Sie sich zuerst über die unten beschriebenen Themenfelder, in denen der Lehrstuhl die Betreuung von Abschlussarbeiten anbietet. Sollten die angeführten Themengebiete Ihr Interesse geweckt haben schicken Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen bitte per Email an pirmin.bischoff(at)ku.de.

Bewerbungsunterlagen

Bewerben Sie sich gerne mit Ihren persönlichen Unterlagen. Diese umfassen folgende Unterlagen:

Bitte schicken Sie Ihre Bewerbungsunterlagen per Email an pirmin.bischoff(at)ku.de.

Betreuungszusage

Nach Erhalt der Bewerbungsunterlagen werden wir diese prüfen und ein/e Lehrstuhlmitarbeiter/in wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen und Ihnen mitteilen, ob Sie Ihre Abschlussarbeit am Lehrstuhl für Dienstleistungsmanagement schreiben können. Im Falle eine Zusage stimmen Sie die exakte Themenstellung mit Ihrem Betreuer ab. Bitte beachten Sie bei Ihrer Planung, dass Sie vor Ihrer Anmeldung ein Exposé (1-2 Seiten) zu Ihrer Arbeit verfassen und dieses mit Ihrem Betreuer abstimmen. Dies kann je nach Fall ca. 2-4 Wochen dauern. Wir empfehlen daher bei Bachelorarbeiten eine Bewerbung von ca. 4-6 Wochen, bei Masterarbeiten von ca. 6-8 Wochen vor dem gewünschten Startzeitpunkt.

Auswahlkriterien

Wir setzen voraus, dass Sie mindestens an einem Bachelor- oder Mastermodul des Lehrstuhls für ABWL und Dienstleistungsmanagement oder an vergleichbaren Modulen an unseren Partneruniversitäten erfolgreich teilgenommen haben. Ein weiteres Auswahlkriterium sind die von Ihnen erreichten Noten in diesen Modulen sowie weitere Erfahrungen und Fähigkeiten, die uns bei der Bearbeitung Ihres Themas nützlich erscheinen.

Anmeldetermin

Alle Abschlussarbeiten können in Absprache mit dem Betreuer fortlaufend angemeldet werden. Bitte teilen Sie uns auf dem Informationsblatt für Master- und Bachelorarbeiten Ihren gewünschten Anmeldetermin mit.

Themengebiete

Forschungsfelder und Themenstellungen

Der Lehrstuhl für ABWL und Dienstleistungsmanagement bietet unterschiedliche Themenstellungen in den Kompetenzfeldern des Lehrstuhls an. Sollten Sie sich für einen Schwerpunkt besonders interessieren, teilen Sie uns dies bitte im Informationsblatt für Bachelor- und Master-Arbeiten mit. Themenstellungen können in den folgenden Themenfeldern definiert werden:

Akzeptanz von neuen Technologien, insb. mit Fokus auf automatisiertes Fahren

Theorien wie das Technology Acceptance Model (TAM), die Theory of Planned Behavior oder die Unified Theory of Acceptance and Use of Technology (UTAUT) erklären Reaktionen der Verbraucher auf neue Technologien. Es stellt sich die Frage, ob diese Theorien auch im Kontext des automatisierten Fahrens anwendbar sind, da einige der Theorien nicht alle hierfür relevanten Faktoren berücksichtigen. Zudem konzentriert sich Mehrzahl der existierenden Modelle und Studien lediglich auf die individuelle Nutzungsabsicht. Im Falle von automatisierten Fahrzeugen greift dies jedoch zu kurz, da diese Technologie nicht nur die Fahrer selbst betrifft, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer unmittelbar beeinträchtigt. Diese müssen daher bei der Untersuchung der gesellschaftlichen Akzeptanz von automatisiertem Fahren ebenso berücksichtigt werden. Schwerpunkt dieses Forschungsfeldes ist die Identifikation von Treibern und Hemmnissen für die Akzeptanz automatisierter Fahrzeuge sowie die Ableitung von Handlungsempfehlungen für deren Markteinführung.

Betreuer/in: Frederica Janotta

 Themenbezogene Publikationen:

Consumer Well-Being im Kontext neuer Technologien, insb. des automatisierten Fahrens

Der Stress, der mit dem Pendeln einhergeht, hat gravierende Auswirkungen auf die Gesundheit der Bevölkerung. Die Verringerung dieser Belastung ist daher sowohl für Individuen als auch für politische Entscheidungsträger und die Gesellschaft als Ganzes von Bedeutung. Untersuchungen zeigen, dass das Pendeln im motorisierten Individualverkehr im Vergleich zu anderen Transportmodi die größte Belastung für Nutzer verursacht, da hier eine permanente Aufmerksamkeit gefordert ist. Wenn Autos jedoch in der Lage sind autonom zu fahren, werden Fahrer zu Passagieren. In dieser neuen Rolle haben sie die Möglichkeit, sich anderen – möglicherweise stressreduzierenden – Tätigkeiten zu widmen. Es scheint zudem möglich, dass autonome Fahrzeuge aufgrund ihrer isolierten Räume und automatisierten Fahrfunktionen dem Verbraucher sogar die Möglichkeit bieten, sich von den Strapazen des Alltags zu erholen. Daher stellt sich die Frage, inwiefern das Fahren in automatisierten Fahrzeugen dazu beitragen kann, den Pendelstress zu reduzieren und damit das individuelle Wohlbefinden des Nutzers zu steigern.

Betreuer/in: Frederica Janotta

Themenbezogene Publikationen:

Financial Well-Being

Kopf oder Bauch? Zwischen Rationalität und Intuition

Mit Geld umgehen – das tun wir alle täglich mit einer großen Selbstverständlichkeit. Doch dabei verhalten wir uns nicht immer so vernünftig und rational wie wir glauben. Und selbst wenn wir uns ausreichend Zeit zur reiflichen Überlegung nehmen, entscheiden wir nach langem Grübeln doch häufig aus dem Bauch heraus. Warum treffen Menschen bestimmte Entscheidungen? Welche Rolle spielen dabei unsere Persönlichkeitseigenschaften? Und wie können wir Menschen helfen bessere Finanzentscheidungen zu treffen und so ihr subjektives Wohlbefinden zu steigern?

Betreuer/in: Ute Braun

 Themenbezogene Publikationen:

Nutzenversprechung im B2B-Vertrieb

Um das Wachstum aufrechtzuerhalten, arbeiten Unternehmen im B2B Bereich an neuen Servicelösungen. Der dauerhafte Erfolg von Dienstleistungen ist jedoch nicht automatisch gewährleistet und hängt maßgeblich von den Vertriebsmitarbeitern ab, die den Beitrag der Dienstleistung zur individuellen Bedürfnisbefriedung des Kunden aufzeigen. Hierbei hat das Konzept des Nutzenversprechens in Theorie und Praxis an Bedeutung gewonnen. In der aktuellen Forschungsliteratur fehlt es jedoch an detaillierteren Einblicken in die kritischen Determinanten des Nutzenversprechens und dessen Auswirkungen auf die Performance. In diesem Zusammenhang konzentriert sich meine aktuelle Forschung auf zwei Fragen. Zum einen bin ich daran interessiert, wie die Wirksamkeit von Verkaufslösungen vom Nutzenversprechen abhängt. Zum anderen möchte ich verstehen, wie neue Technologien (z.B. Virtual Reality, interaktive Produktpräsentations-Tools, dynamische Verkaufspräsentationen) verwendet werden können, um dem Kunden den Wert der Dienstleistung noch besser zu vermitteln. Ich betreue vorzugsweise quantitative Abschlussarbeiten zu diesen Themen, bin aber generell auch offen für andere Forschungsmethoden oder Themen, beispielsweise im Bereich service transition oder value co-creation.

Betreuer/in: Pirmin Bischoff

Themenbezogene Publikationen:

Better Marketing for a Better World

Kaum einer kommt heutzutage an den Sustainable Development Goals (SDGs) der United Nations vorbei, die ein Aufruf an alle Mitgliedsstaaten, Unternehmen und Bürger sind, eine sozial-gerechte und nachhaltige Welt zu schaffen. Basierend auf den Herausforderungen der SDGs ergeben sich zentrale Fragestellungen für das Marketing und Management von Dienstleistungen. Ich betrachte hierbei insbesondere den Themenschwerpunkt der Consumer Vulnerability im Kontext digitaler Dienstleistungen. Mit Blick auf soziale Gerechtigkeit und Inklusion beschäftigt mich die Frage, welche Folgen die Digitalisierung von Dienstleistungen hat. Wie verändert sich die Kundeninteraktion und welche Anforderungen resultieren aus der Digitalisierung von Dienstleistungen an die Kunden? Müssen vulnerable Kundengruppen neu betrachtet werden?

Betreuerin: Louisa Peine

Themenbezogene Publikationen:

Wünderlich, N.V., Hogreve, J., Chowdhury, I.N., Fleischer, H., Mousavi, S., Rötzmeier-Keuper, J., & Sousa, R.S. (2020). Overcoming vulnerability: Channel design strategies to alleviate vulnerability perceptions in customer journeys. Journal of Business Research

Hill, R., Sharma, E. (2020) Consumer Vulnerability. Journal of Consumer Psychology

Puntoni, S., Walker Reczek, R., Giesler, M., Botti, S. (2021) Consumers and Artificial Intelligence: An Experiential Perspective. Journal of Marketing

Bieler, M., Maas, P., Fischer, L., Rietmann, N. (2021) Enabling Cocreation with Transformative Interventions: An Interdisciplinary Conceptualization of Consumer Boosting. Journal of Service Research

Data-driven Service Innovations, insb. mit Fokus auf digitale Stadtmodelle

Viele Städte stehen vor der Herausforderung, die Digitalisierung im Sinne einer integrierten Stadtentwicklung zu nutzen um das urbane Leben nachhaltiger, effizienter und sicherer zu gestalten. Datenbasierte Dienstleistungen treiben die Entwicklung hinzu Smart Cities voran und versprechen dabei, die Wohlfahrt der Bürger zu steigern. In meinen Forschungsprojekten suche ich den Dialog mit der Gesellschaft. Neben der Untersuchung potenzieller neuer Geschäftsmodelle auf Basis von persönlichen Daten von Bürgern stelle ich mir die Frage, welche Einstellung die Bürger selbst gegenüber einer Freigabe persönlicher Daten für die Entwicklung neuer Technologien und Dienstleistungen im urbanen Kontext haben. Was sind Treiber und Hemmnisse einer Datenfreigabe und welche Rolle spielen die Variablen Intimität und Überwachungsangst?

Betreuerin: Louisa Peine

Themenbezogene Publikationen:

Bleier, A. Goldfarb, A., Tucker, C. (2020) Consumer privacy and future of data-based innovation and marketing. International Journal of Research in Marketing

Hillebrand, K. Hornuf, L. (2021) The Social Dilemma of Big Data: Donating Personal Data to Promote Social Welfare. CesIfo Working Paper Series

Dinev, T., Xu, H., Smith, J.H., Hart (2013) Information privacy and correlates: an empirical attempt to bridge and distinguish privacy-related concepts. European Journal of Information Systems

SAVe: Funktions- und Verkehrs-Sicherheit im Automatisierten und Vernetzten Fahren

Abschlussarbeit mit Praxispartner

Sie können eine Arbeit im Bereich des Dienstleistungsmanagements in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen selbst vorschlagen. Dazu verfassen Sie bitte ein Exposé inklusive Forschungsfrage/ -ziel und geplanter Methodik (1-2 Seiten), das Sie zusammen mit den restlichen Bewerbungsunterlagen an pirmin.bischoff(at)ku.de senden. Beachten Sie bitte, dass bei Abschlussarbeiten in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen IMMER Voraussetzung ist, dass die Thematik wissenschaftlichen Ansprüchen genügt und aus der Zusammenarbeit mit dem Unternehmen heraus eine wissenschaftliche Fragestellung bearbeitet wird. Dies bedeutet, dass eine Betreuung für Marktforschungsarbeiten (z.B. Marktanalysen, Wettbewerbsstudien etc.) nicht übernommen werden kann. Grundsätzlich gilt, dass Abschlussarbeiten in Kooperation mit einem Unternehmen mit dem Lehrstuhl abzustimmen sind und hierfür auch nur eine begrenzte Betreuungskapazität zur Verfügung steht.

Kontakt

Ihr Ansprechpartner für Abschlussarbeiten

Pirmin Bischoff
Pirmin Bischoff M.Sc.
Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand
Gebäude Neubau  |  Raum: NB-311