Wissenschaftskino - Hannah Arendt: Denken ist gefährlich

Der Film dieses Abends widmet sich dem philosophischen Verständnis von Denken als kritischer, verantwortungsvoller Praxis. Ausgehend von Hannah Arendts Überlegungen zur Urteilskraft zeigt der Film, dass das Denken keine abstrakte Tätigkeit ist, sondern eine Voraussetzung für moralisches Handeln und politische Verantwortung. Gerade in Zeiten gesellschaftlicher Unsicherheit, wachsender Polarisierung und schneller Meinungsbildung gewinnt Arendts Warnung vor Gedankenlosigkeit besondere Aktualität. Denken wird hier als widerständiger Akt verstanden, der Orientierung ermöglicht und demokratische Strukturen schützt. Im anschließenden Gespräch vor Ort stehen Prof. Dr. Imke von Maur und Katharina Zöpfl vom Lehrstuhl für Philosophie (KU) für Fragen und weitere Vertiefung zur Verfügung.

Kinoeintritt: regulär, siehe Website www.kino-eichstaett.de

Datum: 15.04.26, Mittwoch, 19:00 Uhr

Ort: Eichstätt, Filmstudio im Alten Stadttheater, Residenzplatz 17

Kontakt: Amrei Pauli, amrei.pauli(at)ku.de, Projekt „Mensch in Bewegung“