Prof. Dr. Carlos Mendoza-Álvarez, OP wird über das Gastprofessorenprogramm der KU im Zeitraum vom 27.04.-13.05.2026 am ZRKG und an der Theologischen Fakultät forschen und lehren. Er ist einer der bestvernetzten und profiliertesten Theologen im Bereich postkolonialer Theorie, im editorial team der anerkannten Zeitschrift Concilium und war am renommierten Boston College. Seit Anfang des Jahres arbeitet er in der Indigenenpastoral in Chiapas.
Prof. Dr. Carlos Mendoza wird in verschiedenen Lehrveranstaltungen und anderen Formaten Grundzüge eines dekolonialen Denkens, seinen eigenen fundamentaltheologischen Ansatz und seine Erfahrungen in der spirituellen und theologischen Begleitung sozialer Bewegungen im globalen Süden vorstellen und mit Studierenden und Forschenden diskutieren. Folgende Veranstaltungen sind dabei am ZRKG geplant:
28.04.2026, 16:00 Uhr: "Social Salvation: A decolonial approach to messianic times" - Veranstaltung im Rahmen der ZRKG Werkstattgespräche “Wissenschaft in einer Zeit des Umbruchs”; zur Ankündigung
07.05.2026, 18:00 Uhr: Öffentlicher Gastvortrag: "The Resurrection as a Messianic Anticipation in a time of Systemic Violence"; zur Ankündigung
12.05.2026, 16:00 Uhr: Workshop “Facing Global Trauma: The Spirituality of Social Movements and Communities of Survivors as Theo-Political Prophecy”; zur Ankündigung
Das ZRKG steht seit Jahren in engem Austausch mit Prof. Dr. Mendoza: er hat bereits am Projekt einer Performativen Politischen Theologie mitgewirkt, wodurch ein kontinuierlicher Kontakt mit Prof. Dr. Kirschner entstanden ist. Der Besuch vor Ort ermöglicht nun die Planung weiterer Aktivitäten und Vernetzungen im Bereich der bestehenden interdisziplinären Forschungslinie des ZRKG zu post- und dekolonialem Denken (vgl. bspw. https://www.ku.de/zrkg/nachrichten/bericht-ueber-forschungen-zu-ivan-illich-und-zu-modellen-einer-interkulturellen-dekolonialen-und-kommunal-verwurzelten-akademischen-arbeit). Nach seinem Aufenthalt am ZRKG in Eichstätt wird Prof. Mendoza gemeinsam mit anderen ZRKG-Mitgliedern zur Tagung “Corruptio optimi quae est pessima. Exploring Ivan Illich as a Theological Thinker” reisen, die in Rom in Kooperation mit dem ZRKG stattfindet.