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In the Ruptures of the Time: Discussing a Decolonial Approach to Spirituality and Social Salvation with Carlos Mendoza-Álvarez

Im Rahmen von Forschungsfeld III fand im Sommersemester 2026 ein Forschungsseminar mit Dr. Carlos Mendoza-Álvarez OP statt, der bis 2025 Professor am Boston College war und jetzt in der Indigenenpastoral in Chiapas, Mexiko, tätig ist. Mendoza ist ein führender Vertreter eines dekolonialen Ansatzes in der katholischen Theologie, der eng mit sozialen Bewegungen zusammenarbeitet und Theologie im Ausgang der Erfahrungen von Überlebenden traumatischer Gewalt entwickelt. Das Seminar wurde im Rahmen des ZRKG in Kooperation der Professur für Theologie in Transformationsprozessen der Gegenwart (Prof. Dr. Martin Kirschner) sowie der Professur für Neuere deutsche Literaturwissenschaft (Prof. Dr. Isabelle Stauffer) veranstaltet. Es diente zur Vorbereitung eines interdisziplinären Forschungsseminars im WS 2026/27, das den Themenkomplex post- bzw. dekolonialen Denkens behandeln wird.

Zentraler Bestandteil des Forschungsseminars waren zwei Veranstaltungen mit Prof. Dr. Carlos Mendoza. Das Werkstattgespräch am 28.04.2026 stand unter dem Thema "Social Salvation: A decolonial approach to messianic times".  Hintergrund des Gesprächs war insbesondere Mendozas Buch “Resurrection as Messianic Anticipation: Grieving, Memory, and Hope from the Survivors’ Perspective" (Aliosventos Ediciones, https://www.aliosventos.com/index.php/aliosventos/catalog/book/80)

Es folgte am 12.05.2026 der Workshop "Facing Global Trauma: The Spirituality of Social Movements and Communities of Survivors as Theo-Political Prophecy". Dabei wurde insbesondere das Projekt Re-existe unter der Frage nach der Rolle von Kunst und Spiritualität im Kontext von Politik zwischen Resilienz, Widerstand und Koexistenz diskutiert. Vgl. https://re-existe.org/