Italien

Altkarten & Atlanten

Karte

Die Universitätsbibliothek verwahrt mehr als 16.000 zwischen der Mitte des 16. Jahrhunderts und 1850 entstandene Karten, von denen etwa 4.000 als einzelne Blätter vorliegen, während der Rest in über 200 Atlanten zusammengefasst ist. Die Karten sind zu einem großen Teil im OPAC recherchierbar. Über 30 handgezeichnete Karten sind im Katalog der Graphischen Sammlung nachgewiesen.

Altkarten dienen als wichtige Quellen, nicht nur für die historische Geographie, sondern auch für viele andere Forschungsgebiete. Sie zeigen mehr als Kontinente, Länder oder Städte. Sie bilden den Wissensstand ihrer Zeit ab, sind Belege für die Siedlungs- und Rechtsgeschichte und erlauben sogar Einblicke in die zeitgenössischen Weltanschauungen.

Zahlreiche Karten in der Universitätsbibliothek stammen aus der Homännischen Offizin in Nürnberg, die im 18. Jahrhundert eine der bedeutendsten Druckereien Europas war, sowie der Seutterschen Offizin in Augsburg.

Inhaltlich liegt ein Schwerpunkt auf Darstellungen des Hochstifts und des Fürstentums Eichstätt. Aber auch der Rest der Welt ist vertreten. Als ein besonderes Stück ist ein unikaler Sammelatlas des niederländischen Druckers Frederick de Wit (1630—1706) zu erwähnen. In diesem sind über 120 Karten enthalten, auf denen verschiedenste Städte, Länder und Regionen der Welt dargestellt werden.

Die Karten und Atlanten stammen zum größten Teil aus den Sammlungen des Bischöflichen Seminars und der ehemaligen Staatsbibliothek. Größeren Zuwachs erhielt der Bestand durch die Übernahme der Zentralbibliothek der Kapuziner in Altötting. Bedeutende Karten enthalten auch die historischen Bestände der zwei Eichstätter Gymnasien, die von der Universitätsbibliothek betreut werden.

Informationen zur Benutzung der Altkarten und Atlanten finden Sie hier.

Bereits digitalisierte Karten finden Sie in unseren Digitalen Sammlungen.