Animales, plantas y humanos. ¿Cómo las prácticas artísticas pueden ampliar los repertorios de las afectaciones del conflicto armado en Colombia?

Das ZILAS und CMP laden zu einem Vortrag von Ana Guglielmucci von der Universidad del Rosario über künstlerische Praktiken, Erinnerung und die Auswirkungen des bewaffneten Konflikts in Kolumbien ein.

Wie lassen sich dominante Erinnerungsnarrative über den bewaffneten Konflikt in Kolumbien überschreiten? Wie können Realitäten sichtbar gemacht werden, die über anthropozentrische Perspektiven auf Krieg hinausgehen?

Der Vortrag zeigt, wie künstlerische Ansätze ein fruchtbares Feld für die Auseinandersetzung mit der Erinnerung an massive Gewalt eröffnen. Im Mittelpunkt steht dabei das Beziehungsgefüge zwischen verschiedenen Formen des Lebendigen. Ausgehend von der Analyse dreier künstlerischer Schaffensprozesse, die Teil der Ausstellung La violencia en el espacio. Mecanismos y paisajes de necropoder im Museo Nacional de Colombia waren, untersucht Ana Guglielmucci, wie diese Arbeiten reflexive und dokumentarische Räume eröffneten. Dadurch entstanden neue Zugänge zu der Frage, was der Krieg für Menschen, Pflanzen und Tiere bedeutet hat.

Der Vortrag findet auf Spanisch statt.

Veranstaltungsdaten

Referentin
Ana Guglielmucci, Universidad del Rosario

Datum
Dienstag, 9. Juni 2026

Uhrzeit
18:00 Uhr

Ort
Raum DP8-102

Sprache
Spanisch

Veranstalter
CMP
Zentralinstitut für Lateinamerikastudien, ZILAS

Organised by the Zentralinstitut für Lateinamerikastudien, ZILAS.