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Labor

“Als ich allmählich verstand, welch außergewöhnliche Macht mir in die Hände gelegt worden war, zögerte ich lange und erwog, wie ich sie einsetzen könnte.” (Victor Frankenstein) 

Das Frankenstein-Labor wird von der Professur für Philosophie und Ethik der Digitalisierung betrieben. Diese wird von der Stadt Ingolstadt finanziert und ist an der interdisziplinären School of Transformation and Sustainability (STS) der KU angesiedelt.

Team

Prof. Dr. Norbert Paulo

Portrait von Norbert Paulo
© Petra Hemmelmann

Leiter des Labors

Norbert Paulo beschäftigt sich mit Techniknarrativen und -metaphern sowie den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und Folgen von Innovation. Ein Fokus liegt auf der ethischen Gestaltung der digitalen Transformation. 

Mehr Informationen finden Sie hier.

Dr. Jurgis Karpus

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Jurgis Karpus arbeitet an der Schnittstelle von Philosophie, Wirtschaft und Psychologie, wobei sein Schwerpunkt auf rationalen Entscheidungen, Spieltheorie und KI-Ethik liegt. Er interessiert sich insbesondere für die Denkweisen, mit denen wir zu persönlichen Entscheidungen gelangen, wenn wir mit Mitmenschen und automatisierten künstlichen Agenten interagieren.

“Nichts ist für den menschlichen Geist so schmerzhaft wie eine große und plötzliche Veränderung.” Diese Beobachtung Mary Shelleys erscheint heute angesichts der rasanten und scheinbar unaufhaltsamen Fortschritte in der Erforschung und Anwendung künstlicher Intelligenz besonders eindrucksvoll.

Dr. Florian Richter

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Florian Richter arbeitet hauptsächlich im Bereich der Philosophie und Ethik der Technik. Er interessiert sich besonders dafür, wie Technik unseren Zugang zur Welt und zu uns selbst vermittelt. 

„In einem Anfall von wahnsinniger Begeisterung schuf ich ein denkendes Wesen und war insoweit an dieses gebunden, als ich im Rahmen meiner Möglichkeiten für sein Glück und Wohlergehen zu sorgen hatte.“ Künstliche Intelligenz wird manchmal als vernünftig (miss-)verstanden und fordert uns heraus, unsere eigene Vernunft zu hinterfragen. Darüber hinaus schwingt die Anthropomorphisierung der KI stets im Hintergrund mit.

Benjamin Mullins

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Benjamin Mullins interessiert sich für Fragen der normativen Ethik und Werttheorie, insbesondere für die Ethik kollektiven Handelns und die Philosophie existenzieller Risiken sowie für angewandte Ethik.

“Warte nur, denn ich bin furchtlos und darum mächtig.” Philosophen haben seit jeher über den Zusammenhang zwischen moralischem Handeln und Emotionen diskutiert. Mit dem Aufkommen ethischer Akteure, deren „mentale Zustände” sich erheblich von unseren eigenen unterscheiden, gewinnen diese Debatten nun zunehmend an Relevanz.

Anette Kring

Sekretärin

Wir laden Sie herzlich ein, sich zu beteiligen! Kommen Sie einfach zu unseren Veranstaltungen oder schreiben Sie uns eine E-Mail an frankenstein@ku.de