EGK 206/27

Eichstätter Geographisches Kolloquium | WiSe 2026/27

Herzliche Einladung zum diesjährigen Eichstätter Geographischen Kolloquium unter dem Motto "Alpen, Alpinismus und 
alpine Literatur als Projektionsflächen von Gesellschaft und Wissenschaft".

Wir freuen uns auf spannende Vorträge aus der Wissenschaft und freien Wirtschaft.

In unserer medial geprägten Gesellschaft stellen die Alpen eine vielschichtige Projektionsfläche dar. In der Literatur wandeln sie sich vom Schauplatz der Bedrohung und Erhabenheit (Romantik) über einen Sehnsuchtsort für Natur und Tourismus bis hin zu einem gefährdeten Ökosystem im Fokus von Klimadokumentationen und spannungsgeladenen modernen Romanen. Daneben und damit verwoben stehen der Schutz und die nachhaltige Entwicklung des Kultur- und Naturraums Alpen. Das Geographische Kolloquium der KU Eichstätt-Ingolstadt möchte einzelne Facetten dieser Vielschichtigkeit näher beleuchten und Möglichkeiten eines produktiven Zusammenspiels verschiedener zeitgenössischer Perspektiven ausloten.

Die Vorträge

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10
November
18:00 bis 20:00

Der Alpen-Appell. Warum die Berge nicht zum Funpark werden dürfen

Eichstätter Geographisches Kolloquium | Wintersemester 2026/27

26
Januar
18:00 bis 20:00

Critical Ruralism im Alpenraum

Eichstätter Geographisches Kolloquium | Wintersemester 2026/27

Unsere Gäste

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Dr. Georg Bayerle

Dr. Georg Bayerle
Bayerischer Rundfunk, München
Vortrag am 10.11.2026

Dr. Georg Bayerle, ausgebildeter Journalist und Literaturwissenschaftler, ist der Spezialist für Berge und Umwelt in Hörfunk, Fernsehen und online. Der passionierte Hoch- und Skitourengeher sieht Bergsport nicht nur als Leibesertüchtigung, sondern auch die ökologische, gesellschaftliche und kulturelle Komponente des Alpenraums – und wie wir Menschen den Lebensraum Berg prägen. Für seine Verdienste um die Umwelt wurde Bayerle 2018 mit der Bayerischen Staatsmedaille ausgezeichnet.

 

Dr. habil. Thomas Streifeneder

Dr. habil. Thomas Streifeneder
Eurac Research, Bozen, Südtirol
Vortrag am 26.01.2027

Dr. habil. Thomas Streifeneder leitet seit 2009 das Institut für Regionalentwicklung am Eurac Research in Bozen (Italien). Nach seinem Studium der Wirtschaftsgeografie an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) promovierte und habilitierte er am dortigen Department für Geographie. 
Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf agrarischen und sozioökonomischen Transformations­prozessen in ländlichen Räumen, mit einem besonderen Fokus auf Berg- und Alpenregionen. Darüber hinaus gilt sein besonderes Interesse der Literaturgeografie und der literarischen Raumforschung. Er untersucht, wie ländliche Lebens- und Wirtschaftsformen in der Prosa dargestellt werden, wie Literatur diese wahrnimmt und welche Aussagen sich daraus ergeben (https://www.eurac.edu/de/projects/rural-criticism).