Hybride Lehre bezeichnet ein didaktisches Modell, das Präsenz- und Online-Lernformen kombiniert. Ziel ist, Lernprozesse flexibel, interaktiv und ressourcenschonend zu gestalten, so dass Studierende sowohl persönlich als auch digital lernen können. Auf dieser Webseite sind Informationen und nützliche Ressourcen über das Thema Hybride Lehre zu finden.
Das Berliner Netzwerk Hybride Lehre bezeichnet diese wie folgt: „Hybride, synchrone Lehre bezeichnet Veranstaltungsformate, bei denen jeder Lehrveranstaltungstermin sowohl in Präsenz als auch zeitglich dazu online stattfindet. Ein Teil der Studierenden wird live über ein Videokonferenztool online dazugeschaltet, während die übrigen Studierenden gemeinsam mit Lehrenden vor Ort präsent sind."
Aber auch Blended Learning-Formate können Teil hybrider Lehre sein. So können synchrone und asynchrone Lernphasen miteinander verbunden und durch unterschiedliche Medien und Tools wie Ilias oder Zoom didaktisch unterstützt werden.
Hybride Lehre an der KU: Gemeinsam mit der STS erarbeiten wir aktuell ein Konzept inklusive einem Pilotprojekt, um hybride Lehrformate maßgeschneidert für die KU zu etablieren. Erste Ergebnisse können im Sommer 2026 erwartet werden und werden auf dieser Webseite veröffentlicht.
Sie lehren bereits erfolgreich hybrid und möchten Ihre Lehrveranstaltung auf unserer Webseite als Best Practice-Beispiel präsentieren? Dann melden Sie sich gerne bei uns.
Nein, nicht alle Lehrveranstaltungen eigenen sich als hybride Veranstaltungen. Das Netzwerk Hybride Lehre hat ein Tool entwickelt, dass Ihnen bei der Entscheidung, ob ein Seminar auch in hybrider Form angeboten werden kann, hilft. Sie müssen dafür nur wenige Fragen beantworten und erhalten danach eine automatisch generierte Antwort. Hier gelangen Sie zum Entscheidungshilfetool.
Um Ihre hybride Lehre lebendig zu gestalten ist die Aktivierung der Studierenden im Hörsaal und in Zoom unverzichtbar. Hier finden Sie eine kleine Auswahl an Tools, die Sie dabei unterstützen können.
Nutzen Sie Audience Response Systeme (ARS), um die Interaktion der Studierenden zu erhöhen. Sie können damit beispielsweise den aktuellen Lehrstand der Studierenden abfragen oder Feedback einholen.
Geeignete Tools hierfür sind:
- ILIAS LiveVoting (direkt in Ilias integriert)
- Kahoot!
- FreeQuizDome (ein kostenloses Angebot der Uni Bielefeld)
Zudem finden Sie in unserer Toobox zur Digital gestützten Lehre noch weitere Tools, die Sie ausprobieren und kostenfrei nutzen können.
Studierende im Hörsaal sollen gemeinsam mit Studierenden in Zoom an einer Aufgabe arbeiten? Dafür empfehlen sind digitale Whiteboards gut geeignet. Folgende Tools empehlen sich:
- Whiteboord Zoom. Das Whiteboard von Zoom bietet eine Vielzahl von Werkzeugen und Funktionen, darunter Stifte, Marker, Formen, Textfelder, Farboptionen und Löschwerkzeuge. Die Leinwand ist endlos.
- CryptPad. Mit CryptPad können Sie ebenfalls endlose Dokumente, Tabellen, Diagramme o.ä. anlegen. CryptPad entspricht der europäischen Datenschutzverordnung.
Wenn Sie zum ersten Mal hybrid lehren, muss zu Beginn einiges beachtet werden. Die Mediendidaktik der Universität Göttingen hat einen kurzen und übersichtlichen Leitfaden dazu erstellt, den Sie hier abrufen können.
Für die Beschaffung und die Ausleihe von Mulitmediageräten (darunter auch Kameras und Mikrofone), die Sie auch für Ihre Lehre nutzen können, ist das Rechenzentrum zuständig. Hier finden Sie einen Überblick der Geräte und Ansprechpersonen für die Ausleihe.
Sie interessieren sich für Erfahrungen, die Lehrende anderer Universitäten mit hybrider Lehre gemacht haben? Hier haben wir einige Berichte für Sie verlinkt:
- Erfahrungsbericht Karlsruher Institut für Technologie
- Erfahrungsbericht auf Hochschuldidaktik Online
Sie haben Fragen, Anregungen, Wünsche oder Kritik in Bezug auf hybride Lehre? Oder Sie wünschen sich Unterstützung bei der Umsetzung von hybriden Lehrprojekten? Dann melden Sie sich gerne!