Jun.-Prof. Dr. Nadin Burkhardt

Beruflicher Werdegang

Juniorprofessorin Nadin Burkhardt
  • seit 03/2017 Juniorprofessur und Lehrstuhl für Klassische Archäologie an der KU Eichstätt-Ingolstadt
  • positive Zwischenvaluierung 11/2019
  • 10/2016-02/2017 Vertretung der Juniorprofessur für Klassische Archäologie an der KU Eichstätt-Ingolstadt
  • 04/2014-03/2015 Forschungsstipendium der Gerda Henkel-Stiftung am Deutschen Archäologischen Institut in Athen
  • 11/2008-02/2017 Wissenschaftliche Assistentin in der Klassischen Archäologie am Institut für Archäologische Wissenschaften an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt am Main
  • 06/2008 bis 10/2008 Wissenschaftliche Mitarbeiterin in Koordination und Management im Schwerpunktprogramm 1171 „Frühe Zentralisierungs- und Urbanisierungsprozesse. Zur Genese und Entwicklung frühkeltischer Fürstensitze“ am Landesamt für Denkmalpflege am Regierungspräsidium Stuttgart
  • 03/2008 Promotion an der Universität Köln zu „Zwischen Tradition und Modifikation. Kulturelle Austauschprozesse in den Bestattungssitten der griechischen Kolonien in Unteritalien und Sizilien vom 8. bis zum 5. Jh. v. Chr.“
  • 2006-03/2008 Stipendiatin im Schwerpunktprogramm „Italische Kulturen vom 7.–3. Jh. v. Chr. in Unteritalien und Sizilien“ am DAI Rom von 2006 bis 2008
  • 2004-2008 Wissenschaftliche Assistentin am Fachgebiet Klassische Archäologie am Fachbereich Architektur an der TU Darmstadt von 2004 bis 2006
  • 06/2004 Magisterabschluß in Köln
  • Studium der Klassischen Archäologie, der Kunstgeschichte und der Archäologie der Römischen Provinzen in Berlin, Paris und Köln

Archäologische Feldforschung

  • Lehrgrabung "Römerstraße Wettstetten-Echenzell", Bayern, 27. 7.-16. 8. 2020, gefördert durch die KU Eichstätt-Ingolstadt, den Historischen Verein Ingolstadt e. V. und die Gesellschaft für Archäologie in Bayern sowie die Gemeinde Wettstetten
  • Grabung in Pithekoussai/Lacco Ameno auf Ischia, zusammen mit Prof. Dr. Stephan Faust (Halle), gefördert durch die Fritz Thyssen-Stiftung, die Bayerische Forschungsförderung und die Universität Hamburg sowie die KU Eichstätt-Ingolstadt 2016-2019
  • Grabung in Priene, in der Synagoge im Westviertel, zusammen mit Dr. Mark Wilson (2009–2011 unter Leitung von Wulf Raeck)
  • Mitarbeit in Gadara/Umm Qais (Jordanien), Schnittleitung und Fundbearbeitung (2005–2006 unter Leitung von Claudia Bührig und Günther Schauerte)
  • Mitarbeit in Marzabotto (Italien), Fundbearbeitung (2004 unter Leitung von Martin Bentz und Christoph Reusser)
  • Lehrgrabung im Archäologischen Park Xanten, 11. Internationale Sommerakademie (1999 unter der Leitung von Anne Ley)

Aktuelle Forschungsprojekte

  • • Habilitationsprojekt zur spätantiken Stadtentwicklung in Griechenland anhand exemplarisch ausgewählter Städte
  • "Pithekoussai. Werkstattstrukturen und Metallverarbeitung in der frühesten griechischen Kolonie im Westen", Grabungsprojekt, seit 2016
  • "Konkurrenzverhalten und Institutionalisierungsprozesse der westgriechischen Kolonisten anhand der Bestattungssitten in archaischer Zeit", im Netzwerk "Konkurrenz und Institutionalisierung in der griechischen Archaik", Dr. J. B. Meister (HU Berlin), Prof. Dr. G. Seelentag (Rostock), DFG-gefördert, 2016-2019
  • Die Synagoge von Priene, 2009-2015, gemeinsam mit Dr. Mark Wilson; Prienegrabungsleiter: Prof. Dr. Wulf Raeck (Goethe-Universität Frankfurt am Main), Dr. Mark Wilson (Asia Minor Research Center) und Hershel Shanks (Biblical Archaeology Society)
  • Studie zur Topographie des hadrianischen Athen, gemeinsam mit Frank Daubner (Trier)

Aktuelle Kooperationsprojekte

Ausstellungsprojekt Archäologische Sammlung Nassenfels

In der Grundschule in Nassenfels werden seit 1990 die archäologischen Funde aus dem Ort, dem antiken Vicus Scuttarensis, präsentiert. Dazu gehören vor- und frühgeschichtliche, römische und mittelalterliche Funde. Der Schwerpunkt liegt auf der römischen Zeit wie die Fibeln, Nadeln, Ringe, Münzen, Lampen, Sigillaten, Messer, Werkzeuge, Ketten, Speerspitzen, Panzerfragmentel und Fragmente von Kalksteinskulpturen zeigen. Dachziegel und bemalte Putzfragmente gehörten zur römischen Bebauung, zwei Weihsteine  stehen stellvertretend für die römische Religion. Die Aufstellung in mehreren großen Schauvitrinen soll modernisiert und zu einer didaktisch ansprechenden Präsentation erweitert werden. Gemeinsam mit dem Sammlungsleiter, dem Archäologen Dr. Karl-Heinz Rieder, und der Kunsthistorikerin PD Dr. Kerstin Merkel werden wir zunächst ein Konzept entwerfen. Die Einbindung in ein studentisches Projekt ist vorgesehen.

 

Ausstellungsprojekt SCHAU.FENSTER.TOUR

Gemeinsam mit Studierenden möchten wir die Frühgeschichte und die römische Geschichte Eichstätts anhand der archäologischen Funde in einer temporären Ausstellung sichtbar machen. Anläßlich des 1111. Jubiläums der Stadt Eichstätt hat der Förderverein Stadtmuseum e. V., geleitet durch Beate Hueber, eine Ausstellung zur Geschichte Eichstätts in ausgewählten gut sichtbaren Schaufenstern der Stadt initiiert und organisiert. Eines der Doppelfenster wird sich dem vorwillibaldinschem Eichstätt widmen. Begleitet wird die Installation durch ein Informationsheft. Eröffnung  ist am 22. März 2019 um 18:00 in der Johanneskirche.

Forschungsschwerpunkte

  • Spätantike Stadtentwicklung, Schwerpunkt Griechenland
  • Siedlungs- und Stadtentwicklung
  • Diaspora-Synagogen in Asia Minor
  • Italische Kulturen
  • Kolonisierung in der Magna Grecia
  • Akkulturrationsphänome
  • Bestattungssitten

Vereinsarbeit

  • dArV, Deutscher Archäologen-Verband e. V., Mitglied, Hauptausschußmitglied 2012-2016
  • dArV, Arbeitsgemeinschaft „Etrusker und Italiker"
  • Mommsen-Gesellschaft e. V., Mitglied, Schriftführerin 09/2009-07/2011
  • DVA, Deutscher Verein für Archäologie

Publikationen

Artikel

Buch

Aufsatz in einem Buch

Rezension

Herausgeberschaft einer Schriftenreihe oder einer Zeitschrift

  • Italiká.
    Hrsg.: Burkhardt, Nadin ; Hesberg, Henner von ; Kistler, Erich ; Naso, Alessandro ; Neudecker, Richard ; Nowack, Christiane ; Thiermann, Ellen
    Wiesbaden : Reichert

Veranstaltungsbeitrag (unveröffentlicht)