Dialog
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M9: Interreligiöser Dialog

Interreligiöser Dialog ist die akademische Disziplin, die Begegnung, Kommunikation und Verständigung zwischen unterschiedlichen religiösen Traditionen theoretisch reflektiert und praktisch begleitet. Sie untersucht theologische Grundlagen, historische Erfahrungen und gegenwärtige Formen des Dialogs und fragt nach Möglichkeiten eines respektvollen Zusammenlebens, gegenseitigen Lernens und gemeinsamer Verantwortung in pluralen Gesellschaften.

Interreligiöser Dialog im Masterstudiengang MA Eastern Christian Studies

Das Modul M9: Interreligiöser Dialog besteht aus zwei Lerneinheiten:

  • M9.1: [Platzhalter] (2 ECTS)
  • M9.2: Spring School: [Platzhalter] (2 ECTS)

Als Leistungsnachweis ist ein essayistischer Blogbeitrag vorgesehen (1 ECTS).
Das Modul umfasst insgesamt 5 ECTS.

Inhalte

  • Geschichte und theologische Grundlagen des interreligiösen Dialogs im Kontext des Christlichen Ostens
  • Begegnung und Wechselwirkung zwischen Christentum, Judentum, Islam und anderen Religionen im Nahen Osten, in Nordafrika, im Kaukasus, in Indien und auf dem Balkan
  • zentrale historische Gestalten und Texte des interreligiösen Austauschs
  • theologische Vergleichspunkte: Gottesbild, Offenbarung, Heilsverständnis, Kirche, Prophetie, Schrift
  • Entwicklung der christlich-muslimischen und christlich-jüdischen Beziehungen in Antike, Mittelalter und Neuzeit
  • Konzepte und Modelle der Dialogtheologie in den Kirchen des Ostens
  • aktuelle interreligiöse Initiativen im Nahen Osten und in der Diaspora
  • Bedeutung religiöser Sprache, Liturgie und Symbolik für interreligiöse Verständigung
  • Verhältnis von Religion, Kultur und Politik in interreligiösen Kontexten
  • Chancen und Herausforderungen interreligiöser Begegnung in Gegenwart und Zukunft

Lernziele und Kompetenzen

  • Die Studierenden verfügen über vertiefte Kenntnisse der historischen, theologischen und gesellschaftlichen Begegnungsräume zwischen dem Christentum des Ostens und den anderen Religionen, insbesondere Judentum und Islam.
  • Sie verstehen die komplexen Wechselwirkungen zwischen religiöser Identität, kultureller Tradition und politischer Realität im Kontext des Nahen Ostens, des Kaukasus, Nordafrikas, Indiens und Ost­europas.
  • Sie kennen zentrale Texte, Konzepte und Gestalten des interreligiösen Austauschs in der Geschichte der östlichen Kirchen.
  • Sie können theologische Argumentationsmuster und Narrative christlich-muslimischer und christlich-jüdischer Beziehungen kritisch analysieren.
  • Sie sind in der Lage, klassische und moderne Positionen der Dialogtheologie zu vergleichen und in ihren historischen und konfessionellen Kontexten einzuordnen.
  • Sie reflektieren die unterschiedlichen Verständnisse von Offenbarung, Heilsvermittlung, Kirche und religiöser Wahrheit im interreligiösen Gespräch.
  • Sie erkennen Chancen, Herausforderungen und Spannungsfelder interreligiöser Begegnungen im Bereich des Christlichen Ostens.
  • Sie wenden interdisziplinäre Methoden (historisch, systematisch, sozialwissenschaftlich) auf Fragen religiöser Interaktion an.
  • Sie entwickeln Sensibilität für religiöse Sprache, Symbolik und Praxis als Ausdruck interreligiöser Verständigung oder Abgrenzung.
  • Sie sind fähig, aktuelle Fragen des Dialogs zwischen Christentum, Islam und Judentum unter Rückgriff auf historische und theo­logische Grundlagen kritisch zu reflektieren.
  • Sie können eigene Positionen zum interreligiösen Diskurs im wissenschaftlichen und kirchlichen Kontext begründet formulieren und argumentativ vertreten.

M9.1: [Platzhalter]

Dozierender

N. N.

M9.1: [Platzhalter]

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Turnus und Zeitaufwand

Die Lerneinheit wird jeweils im Wintersemester angeboten. Sie umfasst 2 SWS (= 1 ECTS) digitales selbstgeleitetes Lernen und etwa gleich viel selbstständige Vor- und Nachbereitungszeit (= 1 ECTS).

M9.2: Spring School: [Platzhalter]

Dozierender

N. N. 

M9.2: Spring School: [Platzhalter]

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Turnus und Zeitaufwand

Die Lerneinheit wird alle zwei Jahre als Spring School in der vorlesungsfreien Zeit zwischen Winter- und Sommersemester angeboten. Sie umfasst 2 SWS (= 1 ECTS) synchrones Kontaktstudium und etwa gleich viel selbstständige Vor- und Nachbereitungszeit (= 1 ECTS).

Informationen zum Leistungsnachweis