Konfessionskunde
© Romano Siciliani (KNA)

M6: Konfessionskunde & Ökumenische Theologie

Konfessionskunde ist die theologische Disziplin, die sich mit den verschiedenen christlichen Konfessionen beschäftigt. Sie untersucht deren geschichtliche Entwicklung, Lehren, liturgische Praxis, Frömmigkeitsformen sowie kirchliche Strukturen und stellt diese systematisch und vergleichend dar. Ziel ist es, ein vertieftes Verständnis für die Eigenart, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Kirchen zu fördern und damit auch einen Beitrag zum ökumenischen Dialog zu leisten.

Ökumenische Theologie ist ein Fachgebiet der Theologie, das sich mit dem Verhältnis der verschiedenen christlichen Kirchen und Konfessionen zueinander befasst. Sie reflektiert theologisch über Einheit und Trennung innerhalb des Christentums, analysiert theologische Differenzen sowie gemeinsame Grundlagen und fördert den Dialog zwischen den Kirchen. Ziel der Ökumenischen Theologie ist es, die sichtbare Einheit der Christen zu befördern, ohne die konfessionelle Vielfalt zu nivellieren, und Wege zu einem vertieften gegenseitigen Verständnis und zur Zusammenarbeit in Theologie, Liturgie und Praxis aufzuzeigen.

Konfessionskunde & Ökumenische Theologie im Masterstudiengang MA Eastern Christian Studies

Das Modul M6: Konfessionskunde & Ökumenische Theologie besteht aus drei Lerneinheiten:

  • M6.1: Konfessionskunde des Christlichen Ostens (1 ECTS)
  • M6.2: [Platzhalter] (1 ECTS)
  • M6.3: Spring School: [Platzhalter] (2 ECTS)

Als Leistungsnachweis ist ein Referat mit Hausarbeit vorgesehen (1 ECTS).
Das Modul umfasst insgesamt 5 ECTS.

Inhalte

  • Geschichte und theologische Grundlagen der ostkirchlichen Konfessionen (orientalisch-orthodox, orthodox, mit Rom uniert)
  • Ekklesiologische, dogmatische und liturgische Profile der orthodoxen, orientalisch-orthodoxen und unierten Kirchen
  • Entstehung und Entwicklung konfessioneller Identitäten im historischen Kontext
  • Analyse zentraler Unterschiede und Gemeinsamkeiten in Theologie, Liturgie, Kirchenrecht und Spiritualität
  • Hauptströmungen und Dokumente der ökumenischen Bewegung im 20. und 21. Jahrhundert
  • Bilaterale und multilaterale Dialoge (orthodox – katholisch, orientalisch-orthodox – katholisch, u. a.)
  • methodische und hermeneutische Ansätze der ökumenischen Theologie
  • Verhältnis von Theologie, Kultur und Politik im ökumenischen Kontext
  • aktuelle ökumenische Herausforderungen und Perspektiven im Christlichen Osten
  • Bedeutung des interkonfessionellen Dialogs für heutige kirchliche und gesellschaftliche Fragen

Lernziele und Kompetenzerwerb

  • Die Studierenden verfügen über vertiefte Kenntnisse der kirchlichen und theologischen Identitäten der verschiedenen ostkirchlichen Traditionen (orthodox, orientalisch-orthodox, mit Rom unierte Ostkirchen).
  • Sie verstehen die historischen, theologischen und kulturellen Voraussetzungen, aus denen sich die heutigen konfessionellen Strukturen und Selbstverständnisse entwickelt haben.
  • Sie können zentrale dogmatische, liturgische und ekklesiologische Positionen der verschiedenen Kirchen des Ostens miteinander vergleichen und ihre wechselseitigen Bezüge analysieren.
  • Sie sind mit den maßgeblichen Dokumenten und Dialogen der ökumenischen Bewegung (v. a. orthodox – katholisch, orientalisch-orthodox – katholisch) vertraut und können deren Inhalte kritisch einordnen.
  • Sie erkennen die Bedeutung theologischer, historischer und kultureller Faktoren für ökumenische Verständigungsprozesse.
  • Sie sind in der Lage, konfessionelle Standpunkte differenziert darzustellen und theologisch verantwortet zu vermitteln.
  • Sie wenden wissenschaftliche Methoden der historischen, systematisch-theologischen und ökumenischen Analyse auf Texte, Dokumente und kirchliche Entwicklungen an.
  • Sie können aktuelle Fragen der kirchlichen Einheit, des Sakramentenverständnisses, der Amts- und Kirchenstrukturen sowie theologischer Sprache aus ostkirchlicher Perspektive reflektieren.
  • Sie entwickeln Sensibilität für die kulturellen, geistlichen und pastoralen Dimensionen interkonfessioneller Begegnung.
  • Sie sind fähig, die Ergebnisse ökumenischer Theologie in eigene theologische, wissenschaftliche oder kirchliche Kontexte zu integrieren.
  • Sie arbeiten eigenständig mit Primärquellen (z. B. Synodaldokumenten, Dialogtexten) und relevanter Forschungsliteratur und präsentieren ihre Erkenntnisse präzise und argumentativ fundiert.

M6.1: Konfessionskunde des Christlichen Ostens

Dozierender

Dipl.-Theol. Joachim Braun
Scientific Coordinator and Manager des Eastern Christian Studies Online Campus
Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt

Braun

Ich freue mich, Sie durch die Lerneinheit zur Konfessionskunde des Christlichen Ostens begleiten zu dürfen. Gemeinsam werden wir uns auf Erkundungstour durch die faszinierende und manchmal auch verwirrende Welt der Ostkirchen begeben. Dabei begegnen wir den geistlichen Schätzen einer bunten konfessionellen Vielfalt.

Ich freue mich, Sie durch die Lerneinheit zur Konfessionskunde des Christlichen Ostens begleiten zu dürfen. Gemeinsam werden wir uns auf Erkundungstour durch die faszinierende und manchmal auch verwirrende Welt der Ostkirchen begeben. Dabei begegnen wir den geistlichen Schätzen einer bunten konfessionellen Vielfalt.

- Joachim Braun
M6.1: Konfessionskunde des Christlichen Ostens

Hier geht's zur Lerneinheit!

Turnus und Zeitaufwand

Die Lerneinheit wird jeweils im Wintersemester angeboten. Sie umfasst 1 SWS (= 0,5 ECTS) digitales selbstgeleitetes Lernen und etwa gleich viel selbstständige Vor- und Nachbereitungszeit (= 0,5 ECTS).

M6.2: [Platzhalter]

Dozierender

N. N.

M6.2: [Platzhalter]

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Turnus und Zeitaufwand

Die Lerneinheit wird jeweils im Wintersemester angeboten. Sie umfasst 1 SWS (= 0,5 ECTS) digitales selbstgeleitetes Lernen und etwa gleich viel selbstständige Vor- und Nachbereitungszeit (= 0,5 ECTS).

M6.3: [Platzhalter Spring School]

Dozierender

N. N.

M6.3: [Platzhalter Spring School]

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Turnus und Zeitaufwand

Die Lerneinheit wird alle zwei Jahre als Spring School in der vorlesungsfreien Zeit zwischen Winter- und Sommersemester angeboten. Sie umfasst 2 SWS (= 1 ECTS) synchrones Kontaktstudium und etwa gleich viel selbstständige Vor- und Nachbereitungszeit (= 1 ECTS).

Informationen zum Leistungsnachweis