Studierende mit Beeinträchtigung in der Lehre berücksichtigen

1. Kommunikation

Ermutigen Sie Studierende zu Semesterbeginn und während des Semesters, frühzeitig ihren Unterstützungsbedarf mitzuteilen. Signalisieren Sie Offenheit und Wertschätzung – ein vertrauensvolles Lernumfeld senkt die Hemmschwelle für Gespräche.

2. Flexibilität im Lehralltag

Reagieren Sie in Ihrer Lehre flexibel auf unterschiedliche Voraussetzungen Ihrer Studierenden, z. B. je nach individueller Situation durch veränderte Pausenregelungen, alternative Teilnahmeformen oder zusätzliche Erläuterungen und Materialien. So nehmen Sie Rücksicht auf vielfältige Bedürfnisse und schaffen ein inklusiveres Lernklima.

3. Didaktische Sensibilität

Sind Ihnen bestimmte Beeinträchtigungen, z.B. auditiv oder visueller Art, bei Ihren Studierenden bekannt? Gestalten Sie Ihre Lehrinhalte möglichst barrierearm, z. B. durch digitale Materialien in zugänglichen Formaten (z.B. PDF mit Texterkennung, Untertitel bei Videos, kontrastreiche Präsentationen). Stellen Sie wichtige Kursmaterialien möglichst frühzeitig und zentral – etwa auf ILIAS – zur Verfügung, damit alle Studierenden ausreichend Zeit zur Vorbereitung haben.

Tipp

Rund um Barrierefreiheit stehen Weiterbildungsmöglichkeiten zur Verfügung, z.B.

4. Ressourcen & Ansprechpartner/-innen nutzen

Sie haben Fragen? Gehen Sie jederzeit auf die Beauftragten für Studierende mit Behinderung sowie das Studentische Gleichstellungsreferat zu! 

Tipp

Barrierefreies BlindDate – Eine Hochschule für alle

Diese Webseite gibt Ihnen persönliche Einblicke: Studierende mit Beeinträchtigungen berichten aus ihrem Studienalltag. Konkrete Handlungsempfehlungen helfen Ihnen, Barrieren in der eigenen Lehre abzubauen. Sie finden dort Hintergrundinformationen zu den häufigsten Beeinträchtigungen von Studierenden.