Veranstaltungen & Neuigkeiten

Kommende Veranstaltungen & Neuigkeiten

Video zum Lateinamerikakongress: „Vamos! Zukunftswege gestalten – Perspektiven aus Lateinamerika“

Lateinamerikakongress

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Am 10. und 11. Januar 2020 kamen mehr als 115 Teilnehmende und Referierende zusammen: Unter dem Motto „Vamos! Zukunftswege gestalten – Perspektiven aus Lateinamerika“ diskutierte eine bunte Mischung aus Lateinamerikaner*innen, Expert*innen und Lateinamerika-Interessierten aus ganz Deutschland auf dem von MISEREOR, dem Zentralinstitut für Lateinamerikastudien (ZILAS) der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und die Casa Latinoamérica veranstalteten Kongress.

Science Café des ZILAS im Rahmen der kleinen Fächerwoche der KU

Science Cafe

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ZILAS-Vortragsreihe im Winter

Ausdruck der Arbeit des ZILAS zur interdisziplinären Bündelung der Lateinamerikaforschung an der KU ist die seit 2008 bestehende „Vortragsreihe im Winter“. Die Reihe behandelt jährlich ein für aktuelle gesellschaftliche Prozesse Lateinamerikas relevantes Dachthema, das aus den Perspektiven verschiedener Disziplinen betrachtet wird. Ziel des Vortragszyklus ist es auch, Einblicke in die Perspektiven und Methoden von Disziplinen zu gewinnen, die an der KU kein gesondertes Profil in der Lateinamerikaforschung aufweisen. So hat das ZILAS in den vergangenen Jahren wiederholt erfolgreich Gastwissenschaftler*innen eingeladen, die die Eichstätter Lateinamerikanistik punktuell um ethnologische, natur- oder wirtschaftswissenschaftliche Beiträge bereicherten.

Programm Wintersemester 2019/2020

Cine Latino: Die Lateinamerikanischen Filmtage in Eichstätt
Team

Bereits seit 2010 finden in Kooperation mit dem Filmstudio im Alten Stadttheater die Lateinamerikanischen Filmtage statt. Das „Cine Latino“ bringt neue Filme aus und über Lateinamerika nach Eichstätt und möchte nicht nur Studierende ansprechen, sondern insbesondere auch die Eichstätter Bevölkerung. Es werden Werke präsentiert, die von Studierenden und Dozierenden des ZILAS zusammengestellt werden und Schlaglichter auf die vielfältige und gegensätzliche Region werfen. Die Besuchenden erwartet ein Mosaik aus Spiel-, Animations- und Dokumentationsfilmen.

 

Vergangene Veranstaltungen

Vortragsreihe des ZILAS: Lateinamerika in Bewegung - 15. Juli 16 Uhr

Plakat
Desde el exilio: Escribir frente a la alteridad

Ofelia Huamanchumo de la Cuba (Universität Augsburg)


Mittwoch 15.7.2020 – 16.00-17.30 Uhr 
Zoom-ID: 959 6697 5835

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Tanto 'desde' como 'frente', en el título, pueden tener que ver con preposiciones de espacio y despertar asociaciones con la idea de 'distancia' entre dos puntos, aunque a su vez con 'distanciamiento', 'acercamiento', e incluso 'confrontación'. Lo cierto es que suponen dos criterios de referencia: uno, el del que enuncia, y otro diferente, el de lo aludido. Describir lo otro en la prosa corta peruana pareciera así un ejercicio consistente en perfilar, a través del lenguaje literario, el aspecto de algo que es diferente, en tanto se ubica en otras coordenadas  —geográficas, sociales, religiosas, culturales—, ya sea respecto del punto de vista de algún personaje, o desde la visión del autor. En la escritura literaria que abarca temas en torno al exilio, se puede tocar también el aspecto de lo otro, pero al revés, es decir, lo otro reflejado en la distinta mayoría del país que alberga al exiliado. En mi caso, al intentar escribir desde el exilio sobre un posible típico 'exilio peruano', el tiro para dar en el blanco de lo otro me ha salido, a veces, por la culata y ha terminado siendo el responsable de encontrarme, o darme un encontronazo, con mi propia identidad. Sobre el exilio en el quehacer literario tratará esta conferencia.

Vortragsreihe des ZILAS: Lateinamerika in Bewegung - 8. Juli 18 Uhr

Museo
Von der Historia Patria zum inklusiven Museum: Das Museo Nacional de Colombia in Bogotá auf der Suche nach Narrativen

Carlos Manuel Olano Paredes (Freie Universität Berlin, Deutschland)

Mittwoch, 8. Juli 2020, 18 Uhr via Zoom

Für den Zoom-Link melden Sie sich bitte bei christiane.hoth@ku.de

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Öffentlicher Gastvortrag - 28. Januar 18-20 Uhr

Indigene
Politische Gewalt und religiöser Wandel: Versöhnung und Vergebung als lokale Konfliktaufarbeitungsmechanismen unter evangelikalen Konfliktopfern in Ayacucho, Peru

Ariane Kovac (Universität Leipzig)

Dienstag, 28. Januar 2020, 18-20 Uhr

Raum 103, Domplatz 8

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In Zusammenarbeit der Professur für Theologie in Transformationsprozessen der Gegenwart, Zentrum Religion, Kirche, Gesellschaft im Wandel (ZRKG)

 

Fotoausstellung im Rahmen der kleinen Fächerwoche: Deutsch-portugiesischer Sprachkontakt seit dem 19. Jahrhundert

Fotoausstellung im Rahmen der kleinen Fächerwoche: Chroniken des indigenen Widerstands im ecuadorianischen Amazonastiefland

Plakat

Das Projekt des Fotojournalisten Nicola Okin Frioli nimmt unterschiedliche Formen des Widerstands indigener Gruppen im ecuadorianischen Amazonasbecken in den Blick, die durch die fortlaufend an ausländische Förderunternehmen eingeräumten Abbaurechte in Bedrängnis geraten. Der Extraktivismus gefährdet nicht nur den Regenwald, er bedeutet auch den Verlust indigener Territorien, damit einhergehend auch der indigenen Identitäten und Traditionen. Die Gebiete der Shuar und Achuar sind reich an Kupfer und Gold. Weiter im Norden, in den Provinzen Pastaza und Orellana, wo die Sáparas und Kichwas leben, steht die Erdölgewinnung im Zentrum der Interessenkonflikte. Die territoriale Verankerung kollektiver Identität; die Erhaltung der Traditionen; der Cenepa-Krieg im Jahr 1995, der die Sápara Gemeinschaft entlang der ecuadorianisch-peruanischen Grenze entzweite; der Triumph der Siedlung Sarayaku gegen die Regierung; der Angriff auf Nankints und die nachfolgende Zwangsumsiedlung des Dorfes Tsumtsuim, bilden die zentralen Themen, um die Nicola Okin Frioli sein fotojournalistisches Tagebuch in mehreren Reisen zwischen 2016 und 2019 angelegt hat. Es ist ein Zeugnis über den Widerstand der verbleibenden Indigenen im ecuadorianischen Regenwald.

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Workshop für Nachwuchswissenschaftler*innen – Jornadas de estudios latino-americanos

Plakat

Am 23. und 24. Januar fanden an der KU zum ersten Mal die vom ZILAS gemeinsam mit dem Romanischen Seminar der Eberhard-Karls-Universität Tübingen (EKUT) veranstalteten „Jornadas de estudios latinoamericanos“ statt. Das Ziel dieses Anlasses bestand einerseits darin, die von Eichstätt aus begonnene Vernetzung von Lateinamerikaforscherer*innen aus den Sozial- und Geisteswissenschaften, über Bayern hinaus zu erweitern und dadurch die interdisziplinäre Kooperation zu fördern.  Zum anderen ging es darum, Doktorand*innen und Postdoktorand*innen aus Deutschland sowie Gastwissenschaftler*innen aus Lateinamerika zusammenzubringen und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Projekte vorzustellen und darüber zu diskutieren. Das Themenspektrum dieser Werkstattberichte war sehr breit. Eine Fortsetzung ist geplant.

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"Andere Zeiten - andere Räume": Kleine-Fächer-Woche 20. bis 26. Januar 2020

Die Aktionswoche „Andere Zeiten – andere Räume“ der KU bietet vom 20. bis 26. Januar mit zahlreichen Veranstaltungen auch außerhalb der Universität Einblick in die Arbeit und die Relevanz der sogenannten Kleinen Fächer. Dabei handelt es sich um Fächer, die in Deutschland pro Universitätsstandort mit nicht mehr als drei Professuren vertreten sind. Mit der „Kleinen-Fächer-Woche“ will die KU unterstreichen, welche Bedeutung auch diese Themenfelder haben, um aus anderen Zeiten und Räumen neue Erkenntnisse für die Gesellschaft der Gegenwart zu gewinnen. Gefördert wird die Aktionswoche von der Hochschulrektorenkonferenz und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Auch das ZILAS als Vertreter der Lateinamerikastudien ist Teil der kleinen Fächerwoche und gestaltet den Freitag, 24.01.2020, mit folgenden Programmpunkten:

14:00 bis 16:45 Uhr: Netzwerktreffen Lateinamerikastudien Alumni und Studierenden Austausch über Berufssperspektiven

Ort: DP8-102

Unter dem Motto „Was kommt nach dem Studium?“ berichten Alumni aus ihrem aktuellen Berufsleben und Berufsfeld. Anschließend haben die Studierenden die Gelegenheit, Rückfragen zu stellen sowie in Austausch und offene Begegnung mit den Alumni der Lateinamerikastudien zu treten. Ziel ist nicht nur, eine möglichst hohe Bandbreite an beruflichen Perspektiven aufzuzeigen und diese durch die Anwesenheit der Alumni erfahrbar zu machen, sondern ausgehend von der Veranstaltung ein Alumni-Netzwerk zu gründen.

19:00 bis 21:45 Uhr: Science Café: Von Lateinamerika lernen, Erfahrungen im Umgang mit Populismus

Ort: Kantinchen, Restaurant (Ostenstraße 23, Eichstätt)

Im Science Café wird nicht nur Kaffee (und das ein oder andere weitere anregende Kalt- und Heißgetränk) ausgeschenkt, sondern vor allem diskutiert. Zur Premiere dieser Veranstaltungsform haben sich die Organisator*innen ein besonders kontroverses Thema gewählt: den Populismus. Und weil das nicht reicht, wird das Thema aus verschiedenen Perspektiven unter dem überraschenden Motto „Von Lateinamerika lernen“ betrachtet. Wissenschaftler*innen des Zentralinstituts für Lateinamerika und Expert*innen des Kolping-Bildungswerkes laden Sie ein, im stimulierenden Ambiente des Kantinchens bei stilechter Rund-um-Verpflegung mit Rezepturen aus Lateinamerika dem Genuss des Dialogs nachzugehen.

Videobeitrag zur kleinen Fächerwoche
Kleine Fächer

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