Forschungsschwerpunkte

Studierende in Bibliothek

Abgeschlossene und laufende Forschungsprojekte

Laufende Forschungsprojekte

 

Habilitationen:
  • Dr. Gabriele Hirte: Qualitätsmerkmale inklusiven Musikunterrichts in der Grundschule.
Dissertationen:
  • Beate Angerer: Nutzung digitaler Medien durch Musiklehrende an der bayerischen Realschule – eine empirisch gestützte Bestandsaufnahme im Zeitraum von 09/2019 bis 03/2020

Kurzbeschreibung:

Verschiedene Indizien und Alltagserfahrungen deuten darauf hin, dass Lehrkräfte zumindest vor der „Corona-Krise" medienbezogene Defizite hatten. Die vorliegende Forschungsarbeit soll einen Einblick in die Handlungsweisen von Musiklehrenden an bayerischen Realschulen geben, indem deren Mediennutzung vor der Corona-Krise untersucht wird. Die Forschungsfragen zielen dabei auf die Quantität, den didaktischen Zweck, die Vorbereitungsumstände, förderliche sowie hemmende Faktoren und Ziele des Medieneinsatzes ab. Auch die Wünsche der Lehrkräfte für die Zukunft des Musikunterrichts finden hier Beachtung. Das Forschungsdesign beruht auf einer Querschnittserhebung unter Musiklehrkräften an der Realschule unter Nutzung quantitativer und qualitativer Forschungsmethoden.

  • Melanie Herzog: Zwischen Freiheit und Zwang. Eine ambivalenztheoretische Perspektive auf schulische Musiziersituationen im Bereich Inklusion.

Kurzbeschreibung:

Die Unschärfe des Begriffs Inklusion sowie die Normativität des Inklusionsdiskurses stellen eine besondere Herausforderung deskriptiv-analytischer Forschungsarbeiten in diesem Bereich dar. Es fehlt eine Grundlagentheorie, mithilfe derer die Komplexität pädagogischen Handelns abgebildet wird, ohne normative Vorgaben zu machen. Die Fokussierung auf Ambivalenzen scheint dabei eine gewinnbringende Möglichkeit darzustellen. Dementsprechend liegt der Arbeit das Erkenntnisinteresse  zugrunde, inwiefern  eine ambivalenzbezogene Perspektive die musikpädagogische Diskussion um Inklusion erweitern kann? Dafür wird auf Grundlage von im Inklusionsdiskurs beschriebener Ambivalenzen sowie auf Grundlage struktureller Professionalisierungsantinomien (Helsper 2004, 2010) ein Theorieansatz inklusionssensiblen pädagogischen Handelns entwickelt. Im weiteren Verlauf der Arbeit wird beispielhaft dargestellt, wie mithilfe dieses Theorieansatzes theoretisch-reflexiv, praktisch und empirisch gearbeitet werden kann. Als empirischer Teil werden dabei Aushandlungsprozesse zwischen Lehrpersonen und Schüler*innen in Gruppenmusiziersituationen auf Grundlage der Antinomie zwischen Freiheit und Zwang untersucht. Die empirische Untersuchung ist als Videographie konzipiert, als Auswertungsmethode wird die Video-Interaktionsanalyse nach Tuma et al. (2013) genutzt.

Link:
https://inklusives-leben-und-lernen.de/promotionsprojekt-musikpaedagogik-und-musikdidaktik/

  • Matthias Seitz: Vokalensemble im technologischen und sozialen Wande

Kurzbeschreibung:
Die Studie gliedert sich inhaltlich in drei Teilbereiche: (1) "Corona-Pandemie als Initialzündung für technologische und soziale Veränderungen im Vokalensemble“, (2) "Proben und Musikunterricht im digitalen Raum. Technologische Voraussetzungen und Unterrichtsqualität“ und (3) „Masterclass als didaktisches Konzept im Vokalensemble“. Als zentraler Kern der Forschungsfragen steht die neuartige Situation für Musiker während der pandemiebedingten kulturellen Einschränkungen. Wie gestaltet sich die Aufrechterhaltung der musikalischen und sozialen Aktivität und welche Rolle spielen dabei technologische Rahmenbedingungen? Lässt sich die Qualität digitaler Musikstunden durch die geltenden Modelle aktueller Unterrichtsforschung darstellen, oder impliziert das Internet andere Regeln? Methodisch stützt sich die Arbeit aufgrund ihrer sowohl quantitativen, als auch qualitativen Teilbereiche auf mehrere wissenschaftliche Verfahren: Teilnehmende Beobachtung, Experteninterviews, Fokusgruppen, Online-Survey, Eye-Tracking und Ambulatory Assessment.

Links:
matthiasseitz.de
http://märchenprinz.org

  • Lara Koliusis: Chorarbeit im Strafvollzug (Promotion bei Prof. Dr. Kai Koch; Zweitbetreuung: Prof. Dr. Daniel Mark Eberhard)

Kurzbeschreibung (folgt)

 

Abgeschlossene Forschungsprojekte

  • Leitung eines Teilforschungsprojekts zu den Qualitätsmerkmalen inklusiven Musikunterrichts in der Grundschule im Rahmen der Beteiligung am interdisziplinären Verbundforschungsprojekt „Inklusives Leben und Lernen“, gefördert von der Freisinger Bischofskonferenz (abgeschlossen, Prof. Dr. Daniel Mark Eberhard)
  • Empirische Untersuchung zu "Chorsingen in Deutschland" in Kooperation mit der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Prof. Dr. Gunter Kreutz. (abgeschlossen, Leitung: Prof. Dr. Peter Brünger)
  • Empirische Forschungen zum Singen im Vorschulalter auf dem Hintergrund veränderter familiärer Anregungspotentiale im Elternhaus. (abgeschlossen, Leitung: Prof. Dr. Peter Brünger)
  • Musikpädagogische Konsequenzen aus veränderten Singverhaltensweisen für didaktisch-methodische Fragestellungen des Singens in der Schule. (abgeschlossen, Leitung: Prof. Dr. Peter Brünger)
  • Unterrichtsforschung zur Vermittlung musikalischer Grundkompetenzen durch vielseitige musikalische Praxis in den Bereichen Singen, Instrumentalspiel, Bewegung und Musikhören. (abgeschlossen, Leitung: Prof. Dr. Peter Brünger)

Betreute Qualifikationsarbeiten

Unter "Betreute Qualifikationsarbeiten" finden Sie eine Übersicht der seit 2015 betreuten Abschlussarbeiten, die Auflistung der Arbeiten bis 2014 finden Sie HIER.

Internationale Tagungen

Nationale Tagungen

seit 2016 Organisation und Leitung der halbjährig stattfindenden Tagungen des Arbeitskreises der Musikdidaktiker an bayerischen Musikhochschulen und Universitäten (AMD), Organisation und Leitung der Jahrestagungen der Konferenz Musikpädagogik an Wissenschaftlichen Hochschulen (KMpWH) zusammen mit Prof. Dr. Thomas Krettenauer seit 2020, Mitorganisation von Fachtagungen für den Bayerischen Musikrat seit 2016