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Ein Forschungskonsortium der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, dem Universitätsklinikum Ulm und dem Deutschen Jugendinstitut (DJI) hat die Ergebnisse einer bundesweiten klinischen Studie publiziert. Die in The Lancet Global Health erschienene Arbeit belegt die Wirksamkeit des gestuften Versorgungsmodells BETTER CARE für unbegleitete minderjährige Geflüchtete. In der bislang größten kontrollierten Interventionsstudie mit dieser vulnerablen Gruppe wurden 627 Jugendliche in 58 Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe über sieben Bundesländer hinweg untersucht.
Das Modell kombiniert ein systematisches Screening mit dem niedrigschwelligen Gruppenprogramm Mein Weg sowie einer individuellen, traumafokussierten kognitiven Verhaltenstherapie (TF-KVT).
Mehr Informationen zum Projekt: Siehe die Publikation im Volltext (Open Access)
Was bedeuten die Ergebnisse für die Praxis?
Alltägliche Geräusche wie Kauen oder Tippen können für Betroffene von Misophonie extrem belastend sein, was weit über normale Geräuschempfindlichkeit hinausgeht. Der aktuelle BR Podcast „DIE FRAGE“ erzählt die Geschichte eines von Misophonie Betroffenen und bietet spannende Einblicke in die Misophonie. Frau Prof. Dr. Elisa Pfeiffer hatte die Gelegenheit als Forscherin in diesem Feld einige wissenschaftliche Erkenntnisse zur Misophonie in den Podcast einfließen zu lassen. Der Podcast ist frei verfügbar über: Misophonie: Schmatzen macht mich aggressiv - ab wann bin ich krank? - Die Frage | BR Podcast