Voice-over-IP-Telefonsystem für die KU

Mit der Einführung einer neuen Telefonanlage auf Basis der Software UCware modernisieren wir unsere Kommunikationsinfrastruktur und schaffen die Grundlage für eine effizientere, flexible und zukunftssichere Zusammenarbeit.

UCware ermöglicht die nahtlose Integration von Telefonie, Voicemail, Präsenzanzeige und weiteren Funktionen in einer zentralen Plattform. Über den UCware-Client steht den Mitarbeitenden eine benutzerfreundliche Oberfläche für PC und Laptop zur Verfügung, während die Mobile-App auch unterwegs volle Erreichbarkeit und Zugriff auf zentrale Funktionen bietet.

Dank der webbasierten Administration und der offenen Architektur lässt sich das System individuell an unsere Anforderungen anpassen und problemlos in bestehende IT-Strukturen integrieren.

Ziel dieser Umstellung ist es, interne Abläufe zu optimieren, die Erreichbarkeit zu verbessern und den Umgang mit modernen Kommunikationsmitteln zu vereinfachen.

Die nachstehend aufgeführten Dokumentationen geben einen Einblick in die verschiedenen Funktionen und Konfigurationsmöglichkeiten der neuen Telefonanlage der KU:

Webbasierter Zugang zu UCware VOIP-Server

Beim UCware-Zugang hat der reine Webzugang im Browser gegenüber dem installierten Client diverse Nachteile und sollte nur im Notfall genutzt werden. Die Nachteile bestehen vor allem bei Komfort, Integration ins Betriebssystem und Zuverlässigkeit im Dauerbetrieb.

Bedienkomfort und Dauerbetrieb

  • Der Standalone-Client kann im Infobereich laufen, sich beim Schließen nur minimieren und bei Anrufen automatisch in den Vordergrund springen; solche Optionen fehlen im Browser weitgehend oder funktionieren nur eingeschränkt.
  • Wird der Browser oder der Tab geschlossen oder stürzt ab, ist der Benutzer sofort „weg“, während der installierte Client typischerweise dauerhaft im Hintergrund mitläuft.

Integration in System und Hardware

  • Der Desktop-Client lässt sich besser mit lokalen Endgeräten (Headset, ggf. spezielle Tasten, System-Tray, Benachrichtigungen) und Betriebssystem-Funktionen (Autostart, Tray-Icon, Fenstersteuerung) integrieren.
  • Webanwendungen sind stärker auf Browser-Berechtigungen für Mikrofon/Lautsprecher angewiesen; verweigerte oder zurückgesetzte Berechtigungen führen schneller zu Problemen bei der Telefonie.​​

Performance und Stabilität

  • Ein nativer Client ist weniger von der Browser-Performance, Updates oder Erweiterungen abhängig und reagiert in der Praxis oft stabiler und schneller, insbesondere bei längerer Nutzung oder vielen parallelen Browser-Tabs.
  • Web-Clients hängen stärker an der jeweiligen Browser-Engine; Inkompatibilitäten oder Änderungen im Browser können Funktionen beeinträchtigen, während ein Desktop-Client seine Laufzeitumgebung selbst mitbringt.​

Funktionsumfang und Optionen

  • In UCware gibt es einige Komfort- und Konfigurationsoptionen (z. B. Verhalten beim Schließen, Anzeigeeinstellungen), die explizit nur im Standalone-Client verfügbar sind und in der Browser-Variante nicht realisierbar sind.
  • Generell lassen sich bestimmte Interaktionsmuster (z. B. spezielle Fensterlogik, System-Hotkeys) in nativen Clients einfacher und konsistenter abbilden als in Web-Anwendungen.

Die Anmeldung erfolgt, auch hier wie im Client, nachdem Sie den Zugang und die Berechtigung zu UCware erhalten haben,  mit Ihrer Benutzerkennung und dem Passwort, das Sie für zahlreiche andere Dienste der KU auch nutzen.

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Bei weiteren Fragen zur UCware-VOIP-Telefonielösung wenden Sie sich bitte an den IT-Support der KU unter https://www.ku.de/rechenzentrum/it-support .