Das schwierige Verhältnis zwischen Kirche und Politik in den USA

Meidet der Papst sein Heimatland?

Die Welt blickt auf den Konflikt zwischen Präsident Donald Trump und Papst Leo. Warum geraten Politik und Kirche so aneinander? Der Theologe und Amerika-Experte Benjamin Dahlke erwartet jedenfalls erstmal keine Papstreise in die USA.

DOMRADIO.DE: Sie haben gerade ein neues Buch im Herder Verlag mit dem Titel "One Nation under God" veröffentlicht. Die Religion spielt in den USA schon seit der Gründung eine Rolle. Wie sieht das in der aktuellen Situation mit Papst Leo XIV. und Donald Trump aus?

Prof. Benjamin Dahlke (Professor für Dogmatik und Dogmengeschichte an der Theologischen Fakultät der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt): Der Papst und Trump sind ja wiederholt aneinandergeraten. Das hängt vor allem mit dem Iran-Krieg zusammen. Da hat der Papst eine eher pazifistische Position vertreten, was Trump massiv geärgert hat. Wir erinnern uns noch an diesen Tweet, den Trump abgesetzt hat, in dem er sich als eine Art Erlösergestalt dargestellt hat. Das hat richtig Wellen geschlagen, das ist hochgekocht, da waren richtig Emotionen im Spiel. 

Hier das ganze Interview mit DOMRADIO.DE

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