Podiumsdiskussion Dies Academicus
© Christian Klenk

Auch das Segment des Wissenstransfers spielt für die Stiftungsprofessur eine herausragende Rolle, da die Themen der Theologie des Christlichen Ostens von hoher politischer, sozialer, kultureller und (inter-)religiöser Relevanz sind. Politische Ereignisse in den Heimatländern unserer Studierenden (z. B. „Arabischer Frühling“, Nagorno-Karabach-Konflikt, Krieg in der Ukraine) sind fast ausnahmslos von religiös motivierten Diskussionen und Spannungen durchdrungen bzw. mit diesen verbunden. Zu bedenken ist ferner, dass in Deutschland heute etwa drei Millionen Mitglieder orthodoxer sowie katholischer Ostkirchen leben. Für diese Zusammenhänge gilt es, stärker zu sensibilisieren. Daher verfolgt die Stiftungsprofessur auch eine „Third Mission“, nämlich kritisch reflektierte Informationen bereitzustellen und den Transfer von wissenschaftlichem Wissen in die Gesellschaft anzuregen. Dass bedeutet, dass die an der Stiftungsprofessur tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in eine wechselseitige Interaktion mit der Öffentlichkeit treten, um die Relevanz ihrer „Kleinen Fachs“ insbesondere für die Gesellschaft aufzuzeigen.

Patristisches Zentrum Koinonia – Oriens e. V.

Das „Patristische Zentrum Koinonia – Oriens e. V.“ ist ein gemeinnütziger Verein, dessen Ziel in der Erforschung des frühchristlichen Erbes der Kirche sowie des Traditionsreichtums der verschiedenen Kirchen in Ost und West besteht. Nach der Verlegung des Vereinssitzes von seinem ursprünglichen Gründungsort in Köln nach Eichstätt versteht sich das „Patristische Zentrum“ nun in erster Linie als Förderverein des ostkirchlichen Studienschwerpunkts der Theologischen Fakultät Eichstätt, insbesondere für die Arbeit der Stiftungsprofessur Prinz Max von Sachsen des Bistums Eichstätt für Theologie des Christlichen Ostens, der Forschungsstelle Christlicher Orient sowie des Lehrstuhls für Alte Kirchengeschichte und Patrologie.

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