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„Erben von Byzanz“ – digitale Jahrestagung 2021 der „Gesellschaft zum Studium des Christlichen Ostens“ (GSCO)

Am 25. und 26. Juni findet die Jahrestagung der „Gesellschaft zum Studium des Christlichen Ostens“ mit dem Thema „Erben von Byzanz – Kontinuität und Transformation byzantinischer Identitäten“ statt. Eigentlich in Präsenzform an der KU Eichstätt-Ingolstadt vorgesehen, muss sie aufgrund der gegenwärtigen Bedingungen digital durchgeführt werden.

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Die GSCO wurde 2001 als Arbeitsgemeinschaft wissenschaftlich arbeitender Institute und Einzelpersonen im deutschen Sprachraum zur Förderung der Erforschung des Christlichen Ostens gegründet. Mit „Christlicher Osten“ sind gemeint die kirchlichen Traditionen, die ursprünglich im Osten des Römischen Reiches bzw. östlich und südlich davon beheimatet waren.

Die GSCO vereint Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Fachbereichen Theologie, Philologie und Geschichtswissenschaft sowie Vertreterinnen und Vertreter der Kirchen in internationaler und überkonfessioneller Ausrichtung. Derzeit ist der Inhaber der Eichstätter Stiftungsprofessur, Prof. Dr. Thomas Kremer, Vorsitzender der Gesellschaft.

Durch regelmäßige Konsultationen will die GSCO die in diesem Bereich arbeitenden Personen vernetzen und dadurch einen Erfahrungsaustausch, gegenseitige Beratung und Kooperation ermöglichen. Im jährlichen Turnus wird zu diesem Zweck eine Jahrestagung durchgeführt, welche in diesem Jahr von der Eichstätter Stiftungsprofessur für Theologie des Christlichen Ostens ausgerichtet wird.

Das Thema „Erben von Byzanz – Kontinuität und Transformation byzantinischer Identitäten“ blickt dabei auf die Entwicklung des byzantinischen Erbes in der Zeit nach dem Untergang Konstantinopels 1453 bis in die Gegenwart. Schlaglichtartig wird am Freitag, dem 25. Juni 2021, auf die Rum-orthodoxe Kirche von Antiochien, die Mission des Christentums byzantinischer Tradition im subsaharischen Afrika sowie die Geschichte der Pontos-Griechen geschaut. Am Samstag, den 26. Juni 2021 stehen drei katholische Ostkirchen der byzantinischen Tradition in Ungarn, Süditalien und Kroatien im Fokus. Die Tagung will einen lebendigen Eindruck darin vermitteln, wie sehr das Erbe von Byzanz auch in der Zeit nach dem Untergang des Byzantinischen Reiches in den byzantinisch-orthodoxen sowie in den griechisch-katholischen Kirchen weiterlebte und dabei eigene „byzantinische Identitäten“ ausbildete, die neben einem hohen Maß an Gemeinsamkeit sich deutlich voneinander unterscheidende Charakteristika besitzen.

Bis auf die interne Mitgliederversammlung sind alle Vorträge, die Abendveranstaltung mit Verleihung des GSCO-Preises sowie die Gottesdienste im Collegium Orientale öffentlich via Zoom und/oder Youtube zugänglich. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen! Bitte entnehmen Sie dazu die Zugangsdaten dem beigefügten Flyer.

 

Zum Weiterlesen:

Tagungsprogramm GSCO-Tagung 2021

Website der GSCO

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