Exkursion: Zwischen Ost- und West-Rom Byzantinisches Christentum entlang der Via Egnatia

Geplant für September 2026

Auftakt des Seminars: 22. April | 10.15–11.45 Uhr | DP8–102

Nachdem die bereits ausgearbeiteten Pläne für eine Zypern-Exkursion aufgrund von Sicherheitsbedenken der Hochschulleitung zurückgestellt werden mussten, richtet sich der Blick nun auf ein neues Ziel: die Via Egnatia. Die alte Fernstraße verband einst Ost- und West-Rom und führte von der Adria über Albanien, Nordmakedonien und Thessaloniki bis nach Konstantinopel. Sie eröffnet bis heute einen eindrucksvollen Zugang zu zentralen Räumen des byzantinischen Christentums.

Die geplante Exkursion führt zu Orten von besonderer historischer und theologischer Bedeutung: Thessaloniki als frühes Zentrum byzantinischer Kultur, Ohrid als einer Wiege des slawischen Christentums und Albanien mit den Traditionen des ehemaligen Despotats Epirus. Auch Abstecher nach Montenegro sowie in die Raška-Region und in den Kosovo sind denkbar.

Die Exkursion wird gemeinsam mit den Studierenden vorbereitet. In einem begleitenden Seminar werden Reiseroute, Programm und thematische Schwerpunkte in Form eines Workshops gemeinsam entwickelt. Gerade weil vieles noch offen ist, bietet sich die Möglichkeit, eigene Interessen und Perspektiven einzubringen und zugleich praktische Erfahrungen für die Konzeption künftiger Studienreisen zu gewinnen.

Die Teilnahme am Vorbereitungsseminar ist noch keine verbindliche Anmeldung zur Exkursion. Diese erfolgt gesondert. Für Studierende, die an der Exkursion teilnehmen und Studienzuschussmittel beantragen möchten, ist das Seminar jedoch verpflichtend.

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