TOPAS entwickelt Kommunikationskonzept für Hotel „Das Altmühltal“

Studierende beraten Unternehmen, entwickeln Lösungen für reale Herausforderungen und sammeln Berufserfahrung im Bereich der Tourismus- und Regionalentwicklung: Dafür steht TOPAS, ein ehrenamtlich organisierter studentischer Verein an der KU. Wie erfolgreich das Konzept funktioniert, zeigt ein aktuelles Kooperationsprojekt mit dem Eichstätter Hotel „Das Altmühltal“. Innerhalb weniger Monate erarbeiteten die Studierenden ein umfassendes Kommunikationskonzept, mit dem Nachhaltigkeit und Regionalität des Hotels künftig noch sichtbarer werden sollen.

TOPAS bedeutet „Touristische Organisation, Planung und Ausführung von Studenten“. Der Verein versteht sich als Bindeglied zwischen Studium und Berufspraxis. In Kooperation mit Unternehmen und Institutionen bearbeiten Studierende konkrete Projekte und wenden dabei wissenschaftliche Methoden auf reale Fragestellungen an. So sammeln sie bereits während des Studiums praktische Erfahrungen und knüpfen Kontakte in die Berufswelt. 

Linda Schnelting und Sonja Pohl vom TOPAS-Projektteam (von rechts).
Linda Schnelting und Sonja Pohl vom TOPAS-Projektteam (von rechts).

Im Rahmen einer Exkursion des Vereins im November 2025 besuchten die TOPAS-Mitglieder das Hotel „Das Altmühltal“. Aus dem gemeinsamen Austausch mit Markus Meier, Miteigentümer des Hotels, entstand die Idee für ein Praxisprojekt. Nach dem offiziellen Projektstart im Januar 2026 arbeiteten die Masterstudierenden Eric Poradka, Linda Schnelting und Sonja Pohl über mehrere Monate eng mit dem Hotel zusammen. Neben mehreren Projektgesprächen erhielten sie bei einer technischen Begehung Einblicke in die Gebäude- und Energietechnik sowie die nachhaltige Konzeption des Hotels. Den Abschluss bildete Anfang Juli die Präsentation ihrer Ergebnisse vor den Gesellschaftern. 

Im Mittelpunkt des Projekts stand die Frage, wie die Qualitäten des Hotels im Bereich Nachhaltigkeit, Regionalität, Materialität und Energieeffizienz besser kommuniziert werden können. Dazu analysierte das Projektteam unter anderem die Webseite und den Instagram-Kanal des Hotels, identifizierte Herausforderungen und Ziele und bettete alles in den theoretischen Rahmen der Nachhaltigkeitskommunikation ein. Auf dieser Grundlage entwickelten die Studierenden konkrete Handlungsempfehlungen für die Kommunikation des Hotels. Sie reichen von einer stärkeren Sichtbarmachung regionaler Partner und Produzenten über Storytelling-Ansätze für Website und Social Media bis hin zu Vorschlägen für eine verständliche Darstellung nachhaltiger Bauweise und Energieeffizienz. So sollen die besonderen Qualitäten des Hauses bereits in der Inspirations- und Buchungsphase sichtbarer und das Profil des Hotels geschärft werden. Darüber hinaus recherchierte und bewertete das Projektteam Nachhaltigkeitszertifizierungen und identifizierte passende Zertifizierungen für das Hotel. Nach der erfolgreichen Abschlusspräsentation sind nun Folgeprojekte im Gespräch – etwa zur Begleitung der Nachhaltigkeitszertifizierung sowie deren Umsetzung und Sichtbarmachung im Hotel.

Für TOPAS ist das Projekt ein Beispiel dafür, wie eng Theorie und Praxis an der KU miteinander verzahnt sind. Der Verein zählt 95 Mitglieder, darunter viele aktuelle und ehemalige Studierende aus dem Masterstudiengang „Tourismus und nachhaltige Regionalentwicklung“. Neben Exkursionen und dem Austausch unter Studierenden organisiert TOPAS regelmäßig Praxisprojekte mit Unternehmen und Institutionen. Vergangene Projektpartner waren u. a. die Bayerischen Verwaltung für Ländliche Entwicklung und das Eichstätter E-Learning-Unternehmen Teejit.

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