Exkursion nach München: Innovation und Transformation in der Praxis

Exkursion
© Chelina Höning

Wie gestalten Unternehmen und Organisationen den Wandel in Zeiten von Digitalisierung, Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher Transformation? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Studierenden des Masterstudiengangs Transformation und nachhaltige Lebensraumentwick-lung im Rahmen einer zweitägigen Exkursion nach München und an den Ammersee.

Ziel der Exkursion war es, zentrale Themen aus den Lehrveranstaltungen durch den direkten Austausch mit Praxisakteur:innen zu vertiefen und unterschiedliche Perspektiven auf Innovation, Transformation und nachhaltige Entwicklung kennenzulernen.

Den Auftakt bildete ein Besuch der BMW Welt in München. Im Rahmen einer auf die Interessen des Studiengangs zugeschnittenen Führung erhielten die Studierenden spannende Einblicke in aktuelle Transformationsprozesse der Automobilindustrie. Themen wie nachhaltige Mobilität, Digitalisierung, technologische Innovationen und die Herausforderungen eines globalen Wandels verdeutlichten, wie BMW heute auf tiefgreifende gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen reagiert.

Anschließend führte die Exkursion zu Celonis, einem der weltweit führenden Unternehmen im Bereich Process Mining. Im Mittelpunkt stand hier der Austausch über Innovationskultur, Diversität und Female Leadership. Im Rahmen eines Panels diskutierten die Studierenden mit Vertreterinnen aus der Unternehmenspraxis über moderne Führungsansätze, organisationale Veränderungen und die Bedeutung vielfältiger Perspektiven für Innovationsprozesse.
Der erste Exkursionstag klang bei einem gemeinsamen Abend im Münchner Taxisgarten aus. In informeller Atmosphäre entstanden Gespräche mit Akteur:innen aus der Immobilienwirtschaft. Dabei standen Fragen nachhaltiger Entwicklung im Mittelpunkt.

Am zweiten Tag führte die Exkursion an den Ammersee in das Denkerhaus. Dort erhielten die Studierenden Einblicke in innovative Projekt- und Arbeitsformen sowie in die Förderung von Gründungen und Innovationsvorhaben im ländlichen Raum. Besonders die Diskussion über regionale Innovationsökosysteme und nachhaltige Entwicklungsstrategien zeigte, wie wichtige Zukunftsthemen auch außerhalb großer Metropolregionen erfolgreich gestaltet werden können.
Den Abschluss bildete der Besuch bei Lösche Keramik, einem traditionsreichen Familienunter-nehmen. Im Gespräch mit den Verantwortlichen wurde deutlich, wie sich handwerkliche Tradition und unternehmerische Innovation miteinander verbinden lassen. Die Studierenden erhielten neben einer Führung, spannende Einblicke in die Herausforderungen langfristiger Unternehmensentwicklung sowie in die Frage, wie kleine handwerkliche Betriebe auf gesellschaftliche, technologische und wirtschaftliche Veränderungen reagieren.

Die Exkursion machte deutlich, wie vielfältig Transformationsprozesse in unterschiedlichen Organisationen und Branchen ausgestaltet werden. Gleichzeitig zeigte sie, wie wichtig der direkte Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis für das Verständnis komplexer Veränderungen ist. Für die Studierenden boten die beiden Tage zahlreiche neue Perspektiven und vielfältige Anknüpfungspunkte für ihre weiteren Studien- und Forschungsprojekte.