Frankenstein

Frankenstein. Mensch. Monster. Gegenüber.

Eine Ausstellung über Schöpfung, Verantwortung und die Grenzen des Machbaren

Mary Shelleys Frankenstein ist über 200 Jahre alt – und erstaunlich nah an unserer Gegenwart. Die Ausstellung nimmt den Roman zum Ausgangspunkt und fragt: Was treibt Menschen dazu an, Neues zu erschaffen? Welche Verantwortung tragen wir für das, was wir hervorbringen? Und wie begegnen wir dem, das nicht in unsere Vorstellungen passt?

Die Ausstellung lädt ein, Frankenstein neu zu entdecken und Verbindungen zu heutigen Fragen rund um Technik, Verantwortung und die Grenzen des Machbaren herzustellen.

Die Eröffnungsveranstaltung findet am 19. Januar 2027 um 18:00 Uhr statt. Die Ausstellung selbst ist vom Samstag, 16. Januar bis Sonntag, 14. März 2027 geöffnet.

Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung

Frankenstein. Werkstatt

Gestalten Sie gemeinsam mit uns einen Teil der Frankenstein-Ausstellung

Was macht einen Menschen aus? Wer oder was gilt als Monster? Was passiert, wenn das, was wir erschaffen, selbstständig handelt? Und wann wird aus einem Fremden ein Gegenüber?

Zwei Werkstattsessions eröffnen Raum, sich kreativ mit ausgewählten Themen der Ausstellung auseinanderzusetzen. Unterschiedliche Materialien und Zugänge laden dazu ein, eigene Gedanken, Fragen und Ideen weiterzuentwickeln. Die dabei entstehenden Beiträge werden anschließend Teil der Ausstellung. Vorwissen ist nicht nötig – gefragt sind Ihre Erfahrungen, Fragen und Ideen.

Kontakt: Amrei Pauli, amrei.pauli(at)ku.de

Sa 16.01. und So 17.01.27 | jeweils 9.00–13.00 Uhr | Anmeldung erbeten

„Frankenstein” erzählt: von Schöpfern und Geschöpfen

Vortrag

Mary Shelley lässt in ihrem Roman „Frankenstein“ die Kreatur ihre Geschichte selbst erzählen – mit Intelligenz, Empathie, ja sogar Sanftheit. James Whales erste klassische Filmadaption des Romans dämonisiert sie dagegen und blendet ihre Stimme vollständig aus. Norbert Paulo (Professur für Philosophie und Ethik der Digitalisierung) und Monika Class (Professur für Englische Literaturwissenschaft) ergründen, welche Geschichten „Frankenstein“ erzählt und wie damit verbundene Metaphern und Narrative bis in unsere Gegenwart wirken. Welchen Stimmen hören wir zu? Welche Geschichten erzählen wir weiter? Sie sind herzlich eingeladen zuzuhören und mitzudiskutieren.

Kontakt: Katja Vorreiter, katja.vorreiter(at)ku.de

Di 16.02. | 18.00 -19.30 Uhr | Anmeldung erbeten

Es wird eine Anmeldung erbeten

Weitere Informationen

Veranstaltungsort

Ingolstadt, Hohe-Schul-Str. 5, Georgianum

Ansprechperson

Katja Vorreiter
Katja Vorreiter
Mitarbeiterin Wissenschaftskommunikation, Transferbereich „KI und Digitalisierung