heles – Institut für Versorgungsforschung, Recht und Ökonomie im Sozial- und Gesundheitswesen

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heles – Institute for Health Services Research, Law and Economics in Social and Health Care

Das Institut für Versorgungsforschung, Recht und Ökonomie im Sozial- und Gesundheitswesen (heles) bündelt wissenschaftliche Kompetenzen aus Pflege- und Gesundheitswissenschaft, Recht sowie Gesundheits- und Sozialökonomie. Im Zentrum steht die interdisziplinäre Erforschung sozialer und gesundheitlicher Versorgungssysteme. Ziel ist es, soziale Bedarfslagen in ihren rechtlichen, ökonomischen, pflegerischen- und pflegewissenschaftlichen Dimensionen systematisch zu erfassen und zu verstehen, um daraus wissenschaftlich fundierte Beiträge für eine bedarfsgerechte, zukunftsfähige und sozial gerechte Versorgung abzuleiten, die den Menschen und seine Lebenssituation in den Mittelpunkt stellt.

Schwerpunkte und Forschungsfelder

heles reagiert auf zentrale Herausforderungen im Sozial- und Gesundheitswesen. Im Fokus stehen:

  1. veränderte Bedarfslagen der Gesellschaft infolge demografischer und epidemiologischer Entwicklungen,
  2. neue Anforderungen an Einrichtungen, Versorgungsstrukturen und -modelle,
  3. digitale und technologische Transformationen sozialer und pflegerischer Sicherungssysteme,
  4. alternative Organisations- und Geschäftsmodelle sowie
  5. die Einbindung dieser Entwicklungen in angemessene rechtliche Rahmenbedingungen.

Das Institut erforscht diese Themen aus einer interdisziplinären und interprofessionellen Perspektive zwischen Pflege- und Gesundheitswissenschaft, Recht sowie Gesundheits- und Sozialökonomie. Es analysiert Versorgungssysteme auf individueller, organisationaler und gesellschaftlicher Ebene und verbindet empirische Forschung mit normativen und ökonomischen Ansätzen. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei den Auswirkungen auf Menschen, die Unterstützung oder Versorgung erhalten, sowie denjenigen, die Sorgearbeit, sowohl professionell als auch informell leisten.

Ziele

heles zielt darauf ab, soziale Bedarfslagen und Versorgungsprozesse ganzheitlich zu verstehen und wissenschaftlich fundierte, werteorientierte Modelle für eine nachhaltige Sozial- und Gesundheitsversorgung zu entwickeln. Die Verbindung von Pflege- und Versorgungsforschung, Recht sowie Gesundheits- und Sozialökonomie ermöglicht es, Fragen sozialer Sicherung, Teilhabe und Effizienz gemeinsam zu betrachten.

Im Zentrum steht eine anwendungsorientierte Forschung, die theoretische Erkenntnisse mit empirischer Evidenz verbindet, um Gestaltungshinweise für anwendungsorientierte und praxisrelevante Umsetzungen ableiten zu können. Dabei werden Konzepte und Interventionen sowohl auf der Mikroebene (Person), Mesoebene (Organisation) als auch Makroebene (Gesellschaft und Märkte) untersucht. heles arbeitet in enger Kooperation mit Praxispartnern, Institutionen und politischen Akteuren und trägt so zur Weiterentwicklung rechtlich, ökonomisch und ethisch tragfähiger Versorgungsmodelle bei, die sich an den Bedürfnissen von Menschen orientieren und gesellschaftliche Teilhabe fördern.

Nachfolgende Skizze soll die Idee des Instituts umreißen:

heles

Leitung des Instituts

Dekanin / Professur für Pflegewissenschaft
Raum: KAP-214
Prodekan / Professur für Management in Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens
Raum: Kap-204

Wissenschaftliche Mitarbeit

Christoph Ohneberg
Christoph Ohneberg M. Sc.

Links zu den Projekten

Pflegewissenschaftliche Projekte: https://www.ku.de/fsa/projekte/pflegewissenschaft

Sozial- und gesundheitsökonomische Projekte: https://www.ku.de/fsa/projekte/sozial-und-gesundheitsoekonomische-projekte

Arbeitsstelle für die sozialrechtliche Praxis: https://www.ku.de/fsa/projekte/standard-titel