Seit der Veröffentlichung von ChatGPT und der rasanten Entwicklung von Large Language Models (LLMs) hat KI Einzug in Lern- und Bildungsprozesse gehalten. Universitäten können diesen Wandel aktiv mitgestalten. Nach den ersten Jahren der Orientierung liegt der Fokus in der Hochschuldidaktik heute auf Qualität, dem reflektierten Umgang und der gezielten Integration von KI in Studium und Lehre.
Die KU bietet Lehrenden eine zentrale Anlaufstelle, um KI-Werkzeuge verantwortungsvoll und gewinnbringend einzusetzen:
Diese Webseite ist ein „living document“ und wird regelmäßig aktualisiert. Ausführliche Antworten auf diese und weitere Themen finden Sie in unserem untenstehenden FAQ.
Die KU hat eine Handreichung zum Thema KI veröffentlicht, die Sie hier einsehen können.
Einzelne Fakultäten haben ebenfalls Empfehlungen erstellt. Informationen dazu erhalten Sie bei Ihren Studiendekan/-innen.
Die Europäische Kommission hat im Mai 2026 eine aktualisierte Fassung der „Living Guidelines on the Responsible Use of Generative AI in Research“ veröffentlicht, die gemeinsam mit den Mitgliedstaaten und Stakeholdern im Europäischen Forschungsraum erarbeitet wurde. Die neuen Leitlinien richten sich an Forschende, Forschungseinrichtungen und Förderorganisationen und enthalten unverbindliche, aber praxisnahe Empfehlungen für einen transparenten und verantwortungsvollen Einsatz generativer KI im Einklang mit guter wissenschaftlicher Praxis.
Unter https://ai.ku.de können Sie auf die ChatGPT-Instanz der KU zugreifen (im Intranet und per VPN).
Unter https://chat-ai.academiccloud.de/chat können Sie freie KI-Modelle nutzen, die von der Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung bereitgestellt werden. Sie müssen dazu auf "föderierte Anmeldung" klicken, dann die KU aus der Liste auswählen und sich mit Ihrer KU-Kennung anmelden.
Unter https://copilot.microsoft.com/ können Sie auf den Microsoft Copilot zugreifen. Voraussetzung dafür ist ein dienstliches Microsoft-Konto. Hier finden Sie eine Anleitung: https://www.ku.de/rechenzentrum/it-services/hard-und-software/software/microsoft-office-365. Allerdings weißt Copilot laut einer Studie der Europäischen Rundfunkunion siginifikante Mängel auf, weshalb von einer Nutzung abzuraten ist. Wenn Sie mehr dazu wissen möchten, kommen Sie hier zur Studie.
Ja, Sie können im Rahmen der an der KU geltenden prüfungsrechtlichen Bestimmungen selbst entscheiden, welche Hilfsmittel in Ihrer Lehrveranstaltung zugelassen sind. Bedenken Sie aber bitte, dass KI-Werkzeuge zunehmend in den Alltag von Studierenden integriert werden. So integrieren einige Textverarbeitungsprogramme bereits diverse KI-Funktionen (Textgenerierung, Überarbeitung, Übersetzung, ...) in ihre Benutzeroberfläche. Ein striktes Verbot aller KI-Werkzeuge erscheint vor diesem Hintergrund nicht praxistauglich. Ein weiteres Problem ist der Nachweis von Verstößen gegen ein KI-Verbot (siehe vorherige Frage).
Soll eine Prüfungsform geändert werden, so ist eine Anpassung der Modulbeschreibung durch die oder den Modulverantwortliche/n erforderlich; die geänderte Modulbeschreibung muss vom zuständigen Fakultätsrat verabschiedet werden.
Ist das Modul in einer Prüfungsordnung oder einem Wahlpflichtkatalog gelistet, so ist die Prüfungsform auch dort anzupassen. Die Änderung dieser Dokumente erfolgt in Abstimmung mit der oder dem Studiengangsverantwortlichen und dem Referat Qualitätsmanagement in Studium und Lehre. Wurde eine Prüfungsordnung innerhalb der letzten beiden Jahre bereits geändert, so liegt die Prüfungsordnung in der Sperrfrist für weitere Änderungen; eine Anpassung ist in diesem Fall nicht möglich.
Wir raten dringend davon ab, die im Internet kursierenden Werkzeuge zur Erkennung von KI-generierten Texten zu verwenden. Sie liefern alle regelmäßig falsch positive Ergebnisse. Sollten Sie den Verdacht haben, dass Studierende unerlaubt mit KI-Werkzeugen gearbeitet haben, suchen Sie das Gespräch mit ihnen. Studierende auf Basis eines solchen Verdachts durch eine Prüfung fallen zu lassen, ist rechtlich nicht zulässig.
Für zukünftige Lehrveranstaltungen empfehlen wir (siehe auch Kapitel 4 der KI-Handreichung):
Der KI-Campus stellt Selbstlernkurse für alle Interessierten bereit. Bei dem KI-Campus handelt es sich um eine Lernplattform, die Online-Kurse, Videos und Podcasts zum Thema Künstliche Intelligenz anbietet. Die Lernangebote sind kostenfrei und unter einer offenen Lizenz verfügbar. Der KI-Campus wird vom Stifterverband in Zusammenarbeit mit Partnern entwickelt und betrieben.
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