Projektinformationen

Projektleitung

Prof. Dr. Waltraud Schreiber
Prof. Dr. Waltraud Schreiber
Robert Trautmannsberger
Robert Trautmannsberger

Projektbeteiligte

Ina Obermeyer, Lehrbeauftragte, Professur für Theorie und Didaktik der Geschichte

Patrick Wengenmayer, wissenschaftliche Hilfskraft, Professur für Theorie und Didaktik der Geschichte

Kontakt

Robert Trautmannsberger

Wiss. Mitarbeiter, Professur für Theorie und Didaktik der Geschichte

rtrautmannsberger(at)ku.de

 

Prof. Dr. Waltraud Schreiber

Professur für Theorie und Didaktik der Geschichte

waltraud.schreiber(at)ku.de

Publikationen (Auswahl)

Schreiber, W. & Trautmannsberger, R. (2018): Empowerment und Partizipation als Ziele inklusiven Fachunterrichts: digitale Module zur Unterstützung von Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern. In: Bartosch, U., Schreiber, W. & Thomas, J. (Hrsg.): Inklusives Leben und Lernen in der Schule: Berichte aus dem Forschungsverbund zu Inklusion an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. - Bad Heilbrunn: Julius Klinkhardt, S. 207-244.

Projektposter

Dimil Poster
DIMIL-Projektposter
Dimil Poster Empirie
DIMIL empirische Begleitung (Stand Feb. 2020)

DIMIL-Website

Hier gelangen Sie zu DIMIL.de

Projektlaufzeit: 2014 - 2021

DIMIL sind online basierte Module für das Lernen und Lehren von Geschichte. Sie sind explizit für den Einsatz in stark heterogenen Schulklassen konzipiert, basieren technisch auf WordPress und können auf jedem internetfähigen Gerät genutzt werden.

Unser Konzept wird am Verhältnis zwischen „Mensch und Natur“ exemplifiziert. Inhaltlich werden die Lernenden zum diachronen historischen Vergleich zwischen verschiedenen Kulturen angeregt und angeleitet. Dabei wird einerseits auf Grundbedürfnisse menschlicher Existenz eingegangen und andererseits verdeutlicht, wie unterschiedlich sich der Umgang mit Natur über Zeit und Raum gestalten kann.

Die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN-BRK) setzt Inklusion als Zieldimension für Schule und Gesellschaft fest. Der Anspruch an die Geschichtsdidaktik lautet dabei, fachliches Lernen auch unter Bedingungen erhöhter Heterogenität zu gewährleisten. Methodisch und theoretisch orientieren wir uns dabei am Response to Intervention Modell (RTI). Der Kerngedanke dabei ist, Schüler/-innen nach ihren individuellen Bedarfen die jeweils am besten passende Förderung anzubieten.

Um Lehrkräfte bei der Differenzierung und Einschätzung der Förderbedarfe zu unterstützen, setzt DIMIL auf adaptive Konzepte. Damit ist zunächst die Adaptierbarkeit der Angebote durch Lehrkräfte auf Bedürfnisse individueller Schüler/-innen gemeint. Ausgehend von einem qualitativ hochwertigen Grundkonzept (RTI 1) werden für die RTI-Ebene 2 Differenzierungsmöglichkeiten angeboten. Für Lernende in RTI-Ebene 3 sind eigene Fragestellungen, Materialien und Aufgaben vorbereitet.

In Zukunft sollen Auswahlentscheidungen automatisiert unterstützt werden. Hierfür kommen Aspekte und Konzepte künstlicher Intelligenz sowie von Algorithmen aus der Bildungsinformatik zum Einsatz. Lehrkräfte sollen so organisatorisch entlastet werden, damit mehr Kapazitäten für individuelle Unterstützung frei werden. Die Entscheidungshoheit muss dabei selbstverständlich immer bei der Lehrkraft liegen. Insgesamt sollen so ein möglichst selbstständiges, auch forschendes Arbeiten der Lernenden sowie deren Selbstbildungsprozesse unterstützt werden.