Prof. Dr. Caroline Emmelius

ist Inhaberin des Lehrstuhls für Ältere deutsche Literaturwissenschaft und Leiterin der Forschungsstelle für geistliche Literatur des Mittelalters (FGLM).

Caroline Emmelius
Prof. Dr. Caroline Emmelius
Lehrstuhl für Ältere deutsche Literaturwissenschaft
Gebäude Universitätsallee/Zentralbibliothek | Raum: UA-228
Postanschrift
Universitätsallee 1
85072 Eichstätt
Sprechstunde
Sprechstunden in der vorlesungsfreien Zeit

Mi, 28.02.24 14-15 Uhr
Do, 04.04.24 11-12 Uhr

Im SoSe 2024 habe ich ein Forschungsfreisemester.
Fragen zu Prüfungen und Abschlussarbeiten richten Sie gerne per email an mich: caroline.emmelius@ku.de

Funktionen

  • Fachsprecherin Germanistik (ab WS 23/24)
  • Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der SLF
  • Vorsitzende des Altbestandbeirats der UB der KU Eichstätt-Ingolstadt
  • Mitglied im Forschungsfeld I: Medien und Praktiken in religiösen Transformationsprozessen des KU Zentrums „Religion, Kirche, Gesellschaft im Wandel“ (ZRKG)
  • Prüferin im Bayerischen Staatsexamen

Vita

Curriculum Vitae

seit April 2022 Lehrstuhlinhaberin für Ältere Deutsche Literaturwissenschaft an der KU Eichstätt-Ingolstadt

November 2021 Ruf auf den Lehrstuhl für Ältere Deutsche Literaturwissenschaft an der KU Eichstätt-Ingolstadt

Oktober 2021 Ruf auf die W2-Professur für Ältere Deutsche Sprache und Literatur an der Universität Greifswald (abgelehnt)

WS 2020/21-WS 2021/22 Juniorprofessur an der HHU Düsseldorf

WS 2019/2020 und SoSe 2020 Gastprofessur an der Humboldt Universität Berlin 

WS 2019/2020 Habilitation an der HHU Düsseldorf

SoSe 2019 Gastprofessur an der Freien Universität Berlin

seit SoSe 2016 Juniorprofessorin für Ältere deutsche Sprache und Literatur an der HHU Düsseldorf

WS 2015/2016 Vertretung einer W3-Professur für Ältere deutsche Sprache und Literatur an der Universität Göttingen

2015 erfolgreiche Zwischenevaluation der Juniorprofessur

2012 Juniorprofessorin für Ältere deutsche Sprache und Literatur an der HHU Düsseldorf

2010-2011 Elternzeit

2009-2012 Dorothea-Schlözer-Forschungsstipendium der Universität Göttingen

2004-2009 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Deutsche Philologie Göttingen (Prof. Dr. Hartmut Bleumer)

2002 Forschungsaufenthalt an der Universität Oxford

2002-2004 Promotionsstipendium des Landes Niedersachsen im Rahmen der International Max Planck Research School „Werte und Wertewandel“

1999-2001 Geschäftsführerin des Göttinger Zentrums für Mittelalter- und Frühneuzeitforschung

1999 1. Staatsexamen

1992-1999 Studium der Germanistik und Anglistik an der Georg-August-Universität Göttingen und am King’s College London

Forschungsschwerpunkte und Forschungsprojekte

Forschungsschwerpunkte
  • Gesellige Kommunikation und Interaktion in mittelalterlichen Texten
  • Novellistik und Recht
  • Intermedialität in der geistlichen Literatur (Viten, Offenbarungen, Visionen, Andachtsbücher)
  • Liturgische Ästhetik
Forschungs- und Publikationsprojekte
  • Internationale Kooperation: Prekäre gesihte. Mystische Offenbarungen und ihre Verhandlungen im späten Mittelalter und in der Frühen Neuzeit

    Die Kooperation mit Prof. Dr. Cornelia Herberichs, Freiburg (Schweiz) zielt auf die gemeinsame Erforschung der Offenbarungsliteratur des 15. Jahrhunderts und ihrer Interdependenz mit den mystikkritischen, vor allem klerikalen Diskursen in dieser Zeit. Diskutiert wird das Vorhaben im Rahmen eines international besetzten Workshops, der vom 30.5.-01.06.2024 an der KU Eichstätt-Ingolstadt stattfindet. Die internationale Kooperation wird im Jahr 2023-2024 von der DFG gefördert.

  • Digitalisierung der mittelalterlichen Handschriften der Abtei St. Walburg, Eichstätt: In Kooperation mit dem Konvent von St. Walburg und der Abteilung Historische Bestände der Universitätsbibliothek an der KU Eichstätt-Ingolstadt werden vom Herbst 2023 an die mittelalterlichen deutschen und lateinischen Handschriften der Abtei digitalisiert. Die Digitalisate werden öffentlich über die Digitalen Sammlungen der UB zugänglich sein. Die Digitalisierung bereitet eine Neuerschließung der Handschriften vor, für die sich der Lehrstuhl gemeinsam mit dem Konvent und der UB einsetzt.
  • Tagungsband: [gem. mit Beatrice Trînca] Andacht und Heiterkeit. Intermedialität in Handschriften der Freiburger Klarissen. vorauss. Berlin 2024 (Liturgie und Volkssprache).
  • Digitale Edition: [gem. mit Beatrice Trînca] Der Elisabeth-Libellus der Freiburger Klarissen (1481). Mit den Illustrationen der Sibilla von Bondorf. Edition und Kommentar.
  • Forschungsprojekt in Vorbereitung: Sammelwut. Ordnungs- und Wissenslogiken in narrativen Textsammlungen des 16. Jahrhunderts

Publikationen

Schriftenverzeichnis

Monographien

Gesellige Ordnung. Literarische Konzeptionen von geselliger Kommunikation in Mittelalter und Früher Neuzeit. Berlin/New York 2010 (Frühe Neuzeit 139).
[Rez.: Burkhard Wachinger, in: Germanistik 52 (2011), S. 194f.; Rüdiger Schnell, in: PBB 134,1 (2012), S. 119-123; Anja Becker, in: ZfdPh 131 (2012), S. 455-457]

die liehte varbe hören und das süeze gedön sehen. Studien zu Klang und Stimme in Viten- und Offenbarungen des 13. und 14. Jahrhunderts. Habil. masch. Düsseldorf 2019.

in Vorbereitung

[zusammen mit Beate Braun-Niehr, Balázs J. Nemes und Catherine Squires] Mechthild bei den Kartäusern. Die Rezeption des „Fließenden Lichts“ und der „Lux divinitatis“ in der Sammelhandschrift Berlin Ms. theol. lat. oct. 89 aus der Kartause Erfurt. Erschließung - Edition – Untersuchungen (erscheint vorauss. Stuttgart 2023 [ZfdA-Beiträge]).

(Mit-) Herausgeberschaft

Liturgische Ästhetik. Hg. von Caroline Emmelius und Hartmut Bleumer Stuttgart 2022 (LiLi Bd. 51).
Link zum Band: Liturgische Ästhetik 52 (Springer)

Mechthild und das Fließende Licht der Gottheit im Kontext. Eine Spurensuche in religiösen Netzwerken und literarischen Diskursen im mitteldeutschen Raum des 13. – 15. Jahrhunderts. Hg. von Caroline Emmelius und Balázs J. Nemes. Berlin 2019 (Beihefte zur ZfdPh 17).
[Rez.: Jacqueline Züst, in: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur 143 (2021), S. 488-497]

Rechtsnovellen. Rhetorik, narrative Strukturen und kulturelle Semantiken des Rechts in Kurzerzählungen des späten Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Hg. von Caroline Emmelius und Pia Claudia Doering. Berlin 2017 (Philologische Studien und Quellen 263).
[Rez.: Dagmar Stöferle, in: Archiv für das Studium der neueren Sprachen und Literaturen 257 (2020), S. 221-224; Jan Mohr, in: Beiträge zur Geschichte der deutschen Sprache und Literatur 141 (2019). S. 588-593; Albrecht Classen, in: Mediaevistik 31 (2018), S. 475-477; Frank-Rutger Hausmann, in: GRM 68,1 (2018), S. 107f.; Johannes Kandler, in: Das Mittelalter 23,1 (2018), S. 192-194]

Lyrische Narrationen – narrative Lyrik. Gattungsinterferenzen in der mittelalterlichen Literatur. Hg. von Hartmut Bleumer und Caroline Emmelius. Berlin/New York 2011 (Trends in Medieval Philology 16).
[Rez.: Frauke Bode, in: Diegesis 4,1 (2015), S. 110-119; Mary M. Paddock, in: Journal of English and Germanic philology 113,3 (2014), S. 365-367; Gabriel Viehhauser-Mery, in: Germanistik in der Schweiz 9 (2012), S. 150-163]

Offen und Verborgen. Vorstellungen und Praktiken des Öffentlichen und Privaten in Mittelalter und Früher Neuzeit. Hg. von Caroline Emmelius u.a. Göttingen 2004.

Aufsätze

Lutherischer Prodigienglaube als literarische Praxis. Sammeln und Ordnen in Job Fincels Wunderzeichen-Chronik (Tl. I, Jena 1556). In: Sammeln als literarische Praxis in Mittelalter und in der Frühen Neuzeit. Hg. von Michael Stolz u.a.. 26. Anglo-German Colloquium 2018 in Ascona, Tübingen 2022, S. 480-499.

Gaude Syon. Zur Vita und zu den deutschsprachigen Paraliturgica im Elisabeth-Libellus der Freiburger Klarissen (1481). In: Vom Hymnus zum Gebet. Gattungs- und Gebrauchswechsel liturgischer Lieder in Mittelalter und Früher Neuzeit. Hg. von Pavlina Kulagina, Franziska Lallinger. Berlin 2022 (Liturgie und Volkssprache 6), S. 239-270.
Link zur Publikation: Gaude Syon.

Die Ordnung der Zeichen. Wunderzeichenbücher des 16. Jahrhunderts als Intertexte frühneuzeitlicher Kunst- und Wunderkammern. In: Wunderkammern. Materialität, Narrativik und Institutionalisierung von Wissen. Hg. von Jutta Eming, Marina Münkler, Falk Quenstedt, Martin Sablotny. Wiesbaden 2022 (Episteme in Bewegung. Beiträge zur einer transdisziplinären Wissensgeschichte 29), S. 99-122.

[gem. mit Hartmut Bleumer] Liturgische Ästhetik – Umrisse eines kulturwissenschaftlichen Paradigmas zur Beschreibung, Analyse und Funktion geistlicher Literatur. In: LiLi 52,2 (2022), S. 191-208.
Link zum Aufsatz: Liturgische Ästhetik 52 (Springer)

Narrative Interferenzen im Minnesang. In: Handbuch Minnesang. Hg. von Beate Kellner, Susanne Reichlin, Alexander Rudolph. Berlin, Boston 2021, S. 610-624.

Gelübde und Selbstdevestitur. Narrative Konfigurationen der Weltabkehr in der frühen Elisabeth-Hagiographie (Konrad von Marburg, Dietrich von Apolda). In: Anthropologie der Kehre: Figuren der Wende in der Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Hg. von Udo Friedrich, Ulrich Hoffmann und Bruno Quast. Berlin 2020 (Literatur – Theorie – Geschichte 21), S. 103-126.

Fallkontexte. Narrativität, Diskursivität und Kotextualität von Mordfällen in Erzähl-sammlungen des 16. Jahrhunderts. In: Schwanksammlungen im frühneuzeitlichen Medienumbruch. Transformationen eines sequentiellen Erzählparadigmas. Hg. von Seraina Plotke, Stefan Seeber. Heidelberg 2019 (GRM-Beihefte 96), S. 189-222.

Mäntel der Seele. Struktur und Medialität der Liturgie in Visionen des „Fließenden Lichts der Gottheit“ und des „Liber specialis gratiae“. In: Mechthild und das „Fließende Licht der Gottheit“ im Kontext: Eine Spurensuche in religiösen Netzwerken und literarischen Diskursen im mitteldeutschen Raum des 13. – 15. Jahrhunderts. Hg. von Caroline Emmelius und Balázs J. Nemes. Berlin 2019 (Beihefte zur ZfdPh 17), S. 157-190.

[gem. mit Balázs J. Nemes] Mechthild und das „Fließende Licht der Gottheit“ im Kontext: Einleitende Spurensuchen. In: Mechthild und das „Fließende Licht der Gottheit“ im Kontext: Eine Spurensuche in religiösen Netzwerken und literarischen Diskursen im mitteldeutschen Raum des 13. – 15. Jahrhunderts. Hg. von Caroline Emmelius und Balázs J. Nemes. Berlin 2019 (Beihefte zur ZfdPh 17), S. 9-38.

Rhyming prose – bridal songs of the soul – sound metaphors: Dimensions of musicality in Mechthild’s «Fließendes Licht der Gottheit». In: Mystique, langage, musique. Exprimer l'indicible. Hg. von René Wetzel und Laurence Wuidar. Fribourg 2019 (Scrinium Friburgense 63), S. 195-218.

Das visionäre Ich. Ich-Stimmen in der Viten- und Offenbarungsliteratur zwischen Selbstthematisierung und Heterologie. In: Von sich selbst erzählen. Historische Dimensionen des Ich-Erzählens. Hg. von Sonja Glauch und Katharina Philipowski. Heidelberg 2017, S. 361-388.

[gemeinsam mit Pia Claudia Doering] Zum Verhältnis von Novellistik und Recht in der Vormoderne. Eine Einleitung. In: Rechtsnovellen. Rhetorik, narrative Strukturen und kulturelle Semantiken des Rechts in Kurzerzählungen des späten Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Hg. von Caroline Emmelius und Pia Claudia Doering. Berlin 2017 (Philologische Studien und Quellen 263), S. 9-26.

Muße – Müßiggang – Nichtsnutzigkeit. Zum Verhältnis von Muße und Arbeit in Morus‘ Utopia, im Ulenspiegel und im Lalebuch. In: Muße und Gesellschaft. Hg. von Peter Philipp Riedl, Gregor Dobler. Berlin/Boston 2017 (Otium 5), S. 141-162.

Intertextualität. In: Literatur- und Kulturtheorien in der Germanistischen Mediävistik. Ein Handbuch. Hg. von Christiane Ackermann, Michael Egerding. Berlin/Boston 2015, S. 275-316.

Mechthilds Klangpoetik. Zu den Kolonreimen im „Fließenden Licht der Gottheit“. In: Literarischer Stil. Mittelalterliche Dichtung zwischen Konvention und Innovation. 22. Anglo-German Colloquium Düsseldorf. Hg. von Elizabeth Andersen, Ricarda Bauschke-Hartung, Nicola McLelland, Silvia Reuvekamp. Berlin/Boston 2015, S. 263-286.

Das Ich und seine Geschichte(n). Paradigmatische und syntagmatische Erzählstrukturen in der Novellistik, der mittelalterlichen Ich-Erzählung, und im deutschen „Lazaril von Tormes“ (1614). In: Das Syntagma des Pikaresken. Hg. von Jan Mohr, Michael Waltenberger, Heidelberg 2014 (GRM-Beifhefte 58), S. 37-69.

süeze stimme, süezer sang. Funktionen von stimmlichem Klang in Viten und Offenbarungen des 13. und 14. Jahrhunderts. In: LiLi 171 (2013), S. 64-85.

Liebe und Geselligkeit. Geschlechterkommunikation in spätmittelalterlichen und frühneuzeitlichen Erzähltexten. In: Die Kunst der Galanterie. Facetten eines Verhaltensmodells in der Literatur der Frühen Neuzeit. Hg. von Ruth Florack und Rüdiger Singer. Berlin/New York  2012 (Frühe Neuzeit 171), S. 93-126.

Der Fall des Märe. Rechtsdiskurs und Fallgeschehen bei Heinrich Kaufringer. In: LiLi 163 (2011), S. 88-113.

Zeit der Klage. Korrelationen lyrischer Präsenz und narrativer Distanz am Beispiel der Minneklage. In: Lyrische Narrationen – narrative Lyrik. Gattungsinterferenzen in der mittelalterlichen Literatur. Hg. von Hartmut Bleumer und Caroline Emmelius. Berlin/New York 2011 (Trends in Medieval Philology 16), S. 215-241.

[gemeinsam mit Hartmut Bleumer] Generische Transgressionen und Interferenzen. Theoretische Konzepte und historische Phänomene zwischen Lyrik und Narrativik. In: Lyrische Narrationen – narrative Lyrik. Gattungsinterferenzen in der mittelalterlichen Literatur. Hg. von Hartmut Bleumer und Caroline Emmelius. Berlin/New York 2011 (Trends in Medieval Philology 16), S. 1-39.

History, Narration, Lalespil. Erzählen von Weisheit und Narrheit im Lalebuch. In: Erzählen und Episteme. Literatur im 16. Jahrhundert. Hg. von Beate Kellner, Jan-Dirk Müller und Peter Strohschneider unter Mitarbeit von Tobias Bulang und Michael Waltenberger. Berlin /New York 2011 (Frühe Neuzeit 136), S. 225-254.

Wickram zwischen Ost und West. Zur Darstellung des 16. Jahrhunderts in Literaturgeschichten der Nachkriegszeit am Beispiel der Romane Jörg Wickrams. In: Entdeckung der frühen Neuzeit. Konstruktionen einer Epoche der Literatur- und Sprachgeschichte seit 1750. Hg. von Marcel Lepper und Dirk Werle. Stuttgart 2011 (Beiträge zur Geschichte der Germanistik 1), S. 159-178.

Kasus und Novelle. Beobachtungen zur Genese des Decameron (mit einem generischen Vorschlag zur mhd. Märendichtung). In: Literaturwissenschaftliches Jahrbuch 51 (2010), S. 45-74.

[gemeinsam mit Hartmut Bleumer] Vergebliche Rationalität. Erzählen zwischen Kasus und Exempel in Wittenwilers „Ring“. In: Reflexion und Inszenierung von Rationalität in der mittelalterlichen Literatur. Blaubeurer Kolloquium 2006. In Verbindung mit Wolfgang Haubrichs und Eckart Conrad Lutz hg. von Klaus Ridder. Berlin 2008 (Wolfram-Studien 20), S. 177-204.

Begnadung und Zweifel. Zur Interaktion von Innen- und Außenraum in den „Offenbarungen“ der Adelheid Langmann. In: Innenräume in der Literatur des deutschen Mittelalters. XIX. Anglo-German-Colloquium Oxford 2005. Hg. von Burkhard Hasebrink u.a. Tübingen 2008, S. 309-325.

Politische Beratung, Zwiegespräch, gesellige Unterhaltung. Zur Wortgeschichte von Gespräch im 15. Jahrhundert. In: Im Wortfeld des Textes. Worthistorische Beiträge zu den Bezeichnungen von Rede und Schrift im Mittelalter. Hg. von Gerd Dicke, Manfred Eikelmann und Burkhard Hasebrink. Berlin 2006 (Trends in Medieval Philology 10), S. 107-135.

Verborgene Wahrheiten offenbaren. Verschriftlichungsprozesse in frauenmystischen Texten zwischen Subversion und Autorisierung. In: Offen und Verborgen. Vorstellungen und Praktiken des Öffentlichen und Privaten in Mittelalter und Früher Neuzeit. Hg. von Caroline Emmelius u.a. Göttingen 2004, S. 47-65.

bei den Herausgebern

Zwischen Unrecht und Unheil: Der Fall des Kindsmörders Hans von Berstatt in medien-geschichtlicher Perspektive. In: Margreth Egidi, Markus Greulich (Hgg.). Prekäre Heilbringer. Das Anderssein des Helden in Mittelalter und Früher Neuzeit (erscheint vorauss. 2023).

Rezensionen

Fritz Peter Knapp (Hg.): Kleinepik, Tierepik, Allegorie und Wissensliteratur. GLMF Bd. VI. Redaktion: Nils Borgmann. Berlin / Boston, De Gruyter, 2013. In: PBB 138 (2016), S. 460-467.

Anja Becker: Poetik der wehselrede. Dialogszenen in der mittelhochdeutschen Epik um 1200. Frankfurt a. M. u.a. 2009 (Mikrokosmos. Beiträge zur Literaturwissenschaft und Bedeutungsforschung 79). In: Arbitrium 30,1 (2012), S. 37-41.

Rüdiger Schnell (Hg.): Konversationskultur in der Vormoderne. Geschlechter im geselligen Gespräch. Köln u.a. 2008. In: Beiträge zur Geschichte der Deutschen Sprache und Literatur 133 (2011), S. 182-189.

Horst Wenzel, C. Stephen Jaeger (Hg.): Visualisierungsstrategien in mittelalterlichen Bildern und Texten. In Zusammenarbeit mit Wolfgang Harms, Peter Strohschneider und Christof L. Diedrichs. Berlin 2006 (Philologische Studien und Quellen 195). In: Beiträge zur Geschichte der Deutschen Sprache und Literatur 131 (2009), S. 356-363.  

Ursula Kocher: Boccaccio und die deutsche Novellistik. Formen der Transposition italienischer ‚novelle’ im 15. und 16. Jahrhundert. Amsterdam / New York 2005 (Chloe, Beihefte zum Daphnis 38). In: ZfdPh 126 (2007), S. 297-303. 

Lexikonartikel

[gemeinsam mit Claire T. Jones] Art. Mechthild (of Magdeburg). In: Encyclopedia of the Bible and its Reception Bd. 18 (2020), Sp. 278-280.

Anzeigen

Uta Nolting: Sprachgebrauch süddeutscher Klosterfrauen des 17. Jahrhunderts. Münster u.a., Waxmann, 2010 (Studien und Texte zum Mittelalter und zur frühen Neuzeit 16). In: Germanistik. Internationales Referateorgan mit bibliographischen Hinweisen 52 (2011), S. 522.

Gert Hübner: Minnesang im 13. Jahrhundert. Eine Einführung. Tübingen 2008 (Narr Studienbücher). In: Germanistik. Internationales Referateorgan mit bibliographischen Hinweisen 50 (2009), S. 723.  

Kleinere Arbeiten

Dt. Übersetzung zu Stephen G. Nichols: Why Material Philology? Some Thoughts (1997). In: Texte zur modernen Philologie. Hg. von Kai  Bremer und Uwe Wirth. Stuttgart 2010 (RUB 18724), S. 309-322.

 

Vorträge

  • Ein erschrockenlich grausam vnerhoert mordt. Schwere Verbrechen des 16. Jahrhunderts in mediengeschichtlicher Perspektive, Gastvortrag FAU Erlangen (OS Prof. Dr. Christiane Witthöft), 12.12. 2023
  • Bärtige Frau am Kreuz. Transformationen einer spätmittelalterlichen Heiligen in Text und Bild, Workshop Transformationen der Legende, Dresden 24.11.2023

  • Ein erschrockenlich grausam vnerhoert mordt. Schwere Verbrechen des 16. Jahrhunderts in mediengeschichtlicher Perspektive, Gastvortrag Universität Bamberg (Prof. Dr. Ingrid Bennewitz), 20.11.2023

  • Der Schwangerenmord im Minsterthal: Ökonomische Perspektiven auf einen Raubmord. Workshop ‚Narrative Ökonomien‘ Universität Zürich (Prof. Dr. Christian Kiening), 22.9.2023

  • Mechthild von Hackeborn und der ‚Liber specialis gratiae‘. Zur Ästhetik mystischer Offenbarungen, Workshop Universität Bielefeld, 29.06. 2023

  • Loccums mittelalterlicher Bücherschatz. Handschriften aus der Bibliothek des Klosters Loccum, Vortrag am Tag der Freunde des Klosters, Loccum 03.06.2023

  • den Clarisserin zu freiburg im breisgau geherig. Zur Literaturproduktion der Freiburger Klarissen im 15. Jahrhundert, Gastvortrag Universität Freiburg (Prof. Dr. Hans Jochen Schiewer), 06.02. 2023

  • Von Teufeln und Taufen. Sprache und Literatur im niederdeutschen Raum des Mittelalters, Vortrag in der Kirchengemeinde St. Johannes,  Hannover 02.12.2022

  • Das Risiko der Legende? Überlegungen zu Susanne Köbeles Beitrag „Illusion der einfachen Form“ (2012), Workshop „Forschungsperspektiven zur Legende“ Universität Bern, 14.10.2022

  • Vereindeutigendes Sammeln. Das Schneekind A in der Bîspel-Sammlung ‚Die Welt‘, Panelbeitrag beim Germanistentag 2022 in Paderborn, 28.09.2022

  • Hundert Jahre – ein Tag. Lektüreoptionen zur Erzählung vom Mönch und dem süßen Paradiesvogel (Mönch Felix, Der Zweifler): Klangästhetik, Texttypologie, Sammlungskontexte, Workshop im Rahmen der Tagung „Deutsche Versnovellistik“ an der Universität Potsdam (gemeinsam mit Franziska Kellermann, M.A.), 7.09. 2022

  • Bibliothek als Wissensort. Perspektiven aus der mittelalterlichen Bibliothek des Klosters Loccum, Vortrag zur Einweihung der neuen Klosterbibliothek, Loccum, 26.08.2022

  • „dilectus meus mihi et ego illi“. Intermediale Devotion in mittelalterlichen Heiligenbüchlein, Antrittsvorlesung an der KU Eichstätt, 27.7.2022

  • Heiligenverehrung in Vita und Gebet. Generische Interferenzen in den Heiligenbüchlein der Freiburger Klarissen, bes. im Elisabeth-Libellus und im Klarenbuch, Vortrag im Rahmen der Tagung "Andacht und Heiterkeit. Intermedialität in Handschriften der Freiburger Klarissen", Staatsbibliothek zu Berlin, 18.06. 2022

  • Wissensobjekt, Wunderzeichen, multimodale Nachricht: Das Flugblatt über den wunderbarlichen Fisch von Kopenhagen (Straßburg? 1546), Vortrag im Rahmen des Workshops „Seismographen des Vertrauens? Positionsbestimmungen frühneuzeitlicher Bildpublizistik“, LMU München, 17.-18.3.2022.
  • Liturgische Visionen. Überlegungen zu einem Texttyp der sog. Frauenmystik (Typologie, Funktionen, Fallbeispiele), Vortrag im Rahmen des Online-Kolloquiums "Liturgie und Volkssprache im Mittelalter", HU Berlin, 09.02.2022.