Augustus in Saigon!? Da war der erste römische Kaiser doch nie?! Richtig, aber schon seit der Antike und dann vor allem in der französischen Kolonialzeit gab es Kontakte, und zwar nicht nur mit dem Westen, sondern gerade auch mit der griechisch-römischen Bilderwelt. Der Vortrag untersucht die Nutzung griechisch-römischer Motive in der kolonialen Bildsprache (Architektur, Statuen, Geld, Briefmarken) und fragt nach den Formen und Praktiken der heutigen Auseinandersetzung mit diesem Teil des kolonialen „Erbes“ in post-kolonialen Diskursräumen unter Zuhilfenahme von Frames- und Framing-Theorien.
Link zur Online-Ausstellung „Augustus in Saigon!?“, im Rahmen des gleichnamigen Kurses erstellt von Studenten der Fulbright University Vietnam:
https://augustusinsaigon.fuv.edu.vn/exhibits/show/start/odd-beginnings
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