Spielbasierte Ansätze, insbesondere lineare Zahlenbrettspiele, wurden in existierender Forschung häufig eingesetzt, um die Entwicklung früher mathematischer Kompetenzen bei Kindern zu fördern. Lineare Zahlenbrettspiele haben sich dabei wiederholt als effektiv erwiesen. Dies liegt vermutlich an ihrer Kombination von Spielmerkmalen, die eine multimodale Repräsentation von Zahlen ermöglichen. Darüber hinaus bieten sie die Gelegenheit, reale Probleme zu lösen, basieren oft auf theoretischen Überlegungen zum Lernen und lassen sich leicht in den Alltag der Kinder integrieren. All dies macht sie zu einem wertvollen Instrument, um frühe mathematische Kompetenzen auf unterhaltsame und interaktive Weise zu fördern. Trotz des Potenzials solcher spielbasierter Ansätze mangelt es an systematischer Forschung, welche die Faktoren untersucht, die zu ihrer Wirksamkeit beitragen. Um diese Forschungslücke zu adressieren, wurden in den Studien, die im Vortrag präsentiert werden, verschiedene Wirksamkeitsfaktoren untersucht. Dazu zählen Faktoren, die sich auf die Eigenschaften der Spiele, ihre Umsetzung sowie auf die individuellen Merkmale der teilnehmenden Kinder beziehen. Darüber hinaus wurde das noch weitgehend unerforschte Potenzial linearer Zahlenbrettspiele bei der Erfassung früher mathematischer Kompetenzen überprüft. Ausgewählte Ergebnisse werden im Vortrag vorgestellt und abschließend diskutiert sowie Implikationen für die Praxis abgeleitet.