Studieren 30+: Es ist nie zu spät, seine Chancen zu nutzen

Schule – Abi – Studium, vielleicht noch ein GAP-Year eingeschoben: Für einen Großteil der Studierenden in Deutschland ist dies der übliche Weg ins Berufsleben. Aber etwa 500.000 Studierende in Deutschland und immerhin über 730 an der KU sind bereits über 30 und haben sich für einen anderen Weg entschieden – oder das Leben ist ihnen dazwischengekommen. Wir haben drei dieser KU-Studierenden 30+ getroffen und wollten von ihnen wissen, was sie antreibt, was ihre Ziele sind und wie sich diese von jenen ihrer jüngeren Kommilitoninnen und Kommilitonen unterscheiden.

Niko Rosales-Rios
Niko Rosales-Rios (47) studiert den Bacherlor "Angewandte Musikwissenschaften und Musikpädagogik"

Niko Rosales-Rios ist 47 und studiert im dritten Semester im Bachelor „Angewandte Musikwissenschaft und Musikpädagogik“. Ein Studium war für ihn lange Zeit kein Thema. Zwar hatte Niko sein Abitur in Chile gemacht bevor er 1996 mit 18 nach Deutschland kam, aber dann stand erst einmal die Suche nach einem Ausbildungsplatz im Vordergrund und der Wunsch, eigenes Geld zu verdienen. „Ich wollte selbstständig sein“, sagt Niko bei unserem Gespräch in der Cafeteria. Viele Jahre hat er in seinem Ausbildungsberuf als Kommunikationselektroniker gut verdient und hat sich sein Hobby – die Musik – damit finanziert. Denn Musik war schon immer ein wichtiger Bestandteil von Nikos Leben: „Ich habe durch die Musik so viele Menschen kennengelernt, habe in vielen Bands gespielt und immer Musik gemacht.“ Erst später – Niko lebt mittlerweile in München – leistete er sich eine nebenberufliche Ausbildung bei der Deutschen Popakademie, die er selbst finanzierte und die seinen musikalischen Horizont erweiterte. In der Deutschen Popakademie hat er dann auch einige Jahre im mittleren Management gearbeitet und wollte endlich auch beruflich in der Musikbranche Fuß fassen. Doch nach der Geburt seines ältesten Sohnes 2013 folgte eine sehr schwierige Phase in Nikos Leben mit unzähligen Schicksalsschlägen. Die ersten Schritte in der Branche gerieten ins Stocken. „Ich war lange krank und anschließend habe ich über 200 Bewerbungen an Musikagenturen, Labels, Musikverlage und Veranstaltungsagenturen geschrieben – nur Absagen!“ Einen Grund für die vielen Absagen sah Niko darin, dass er keinen richtigen Abschluss hatte, der ihn für die Arbeit in den ausgeschriebenen Berufen qualifiziert hätte. 2018 machte sich Niko schließlich selbstständig. Der Autodidakt arbeitete als Kirchenmusiker, Chorleiter, gab Musikunterricht – und bewarb sich schließlich als Musiktherapeut und -pädagoge bei Regens Wagner, einer Einrichtung für Menschen mit Behinderung. Er bekam einen Mini-Job und die Aussicht, in diesem Bereich mehr arbeiten zu können, aber nur mit dem entsprechenden Abschluss. „Ich habe immer Musik gemacht, mir unglaublich viel selbst beigebracht, Musik ist mein Lebenselixier, aber erst durch Regens Wagner bin ich überhaupt auf die Idee gekommen, meine Leidenschaft mit einem Studium zu professionalisieren.“ Niko dachte, als praktischer Mensch passe er nicht in ein Studium. Trotzdem begann er zu recherchieren und stieß auf den Bachelor „Angewandte Musikwissenschaft und Musikpädagogik“ an der KU: „Schon beim ersten Durchlesen der Studieninhalte habe ich gemerkt: Hier kann ich meine Erfahrungen der letzten Jahrzehnte fundiert neu entdecken.“

Aber vor dem Studium warteten noch einige Hürden auf Niko. Sein chilenisches Abitur wird in Bayern nur als Mittlere Reife anerkannt. Sein Zugang zum Studium erfolgte daher über die berufliche Qualifikation, das International Office unterstützte ihn, denn Niko ist bis heute Chilene. Die ersten beiden Semester musste er auf Probe absolvieren – seine Hochschuleignung nachweisen. „Das war sehr stressig“, sagt Niko. Aber er hat es geschafft und fühlt sich von seinen Dozentinnen und Dozenten – allen voran Musikprofessorin Kathrin Schlemmer – unterstützt und motiviert. 

Für Niko war der Weg über die berufliche Qualifikation auch im Hinblick auf die Studienfinanzierung ein Glücksfall. Denn anders als bei Studierenden, die nach dem Abitur mit dem Studium beginnen, gilt für ihn die Altersgrenze für das BAföG nicht. So ist das Studium in Vollzeit, sein Mini-Job bei Regens Wagner, seine Selbstständigkeit, die er weiter betreibt, sowie seine kleine Familie – Niko hat mittlerweile noch eine vierjährige Tochter mit seiner Partnerin Marion – zwar sehr stressig, aber er kann sich das Studium leisten und ist auf dem Weg seine Berufung für die Musik endlich zu seinem Beruf zu machen. 

Seine Bedenken, ein Studium wäre ihm zu theoretisch, sind im Unialltag längst verflogen: „Die Betonung an der KU liegt wirklich auf dem ‚angewandt‘ und das, was wir in der Theorie lernen, wird direkt in die Praxis umgesetzt.“ Niko ist sich sicher, dass ihm sein Studium viele Türen öffnen wird, die ihm bisher verschlossen geblieben sind. Egal ob er sich nach seinem Bachelor für den Master oder den Neu-Einstieg ins Berufsleben entscheidet, endlich kann er sein Können und Wissen nachweisen. Für Niko ist klar: „Es ist nie zu spät, die richtigen Entscheidungen für mein Leben zu treffen. Heute weiß ich, wo ich hinwill, und gehe mein Studium sehr bewusst an.“ Ohne die Unterstützung seiner Partnerin, das sagt er ganz deutlich, wäre das Studium aber nicht möglich. „Wir wollen das beide.“ Das bedeutet, dass sich Niko in den Klausurphasen zum Lernen auch mal einsperren darf und seine Partnerin sich alleine um die kleine Tochter kümmert. 

Am Ende unseres Gespräches in der Cafeteria kommt seine Kommilitonin Johanna Sarmiento-Schwarze zu uns an den Tisch. Die beiden wollen gleich an einem gemeinsamen Studienprojekt weiterarbeiten. Als Johanna hört, worüber wir uns unterhalten, zeigt sie sich begeistert von ihrem „älteren“ Kommilitonen: „Niko kann Sachen so spannend erklären – oft ansprechender als die Dozenten. Wir profitieren total von seiner Erfahrung“. Und für Niko ist der Austausch mit anderen Musikbegeisterten ein wichtiger Grund, warum ihm sein Studium so viel Spaß macht. 

Nicole Maden
Nicole Maden (32) studiert Lehramt für Grundschule

Nicole Maden treffen wir am Rande des U11-Fußballtraings in Ellingen. Sie steckt gerade mitten in der Klausurenphase, da ist jede freie Minute fürs Lernen verplant. Trotzdem sind die Hobbys ihrer beiden Töchter (8 und 10) Pflichttermine. Die Lernunterlagen hat sie zwar dabei, aber sie nimmt sich Zeit für unsere Fragen. Nicole ist 32 Jahre alt und studiert im ersten Semester Lehramt für Grundschule an der KU. 

Nicole hatte in Augsburg bis zur zwölften Klasse das Gymnasium besucht. Als es mit dem Abitur im ersten Anlauf aber nicht klappte, schmiss sie die Schule erst einmal hin und wollte stattdessen eine Ausbildung machen. Doch auch das funktionierte nicht ganz, wie Nicole es sich wünschte. Den Ausbildungsplatz als Automobilkauffrau, den sie sich gewünscht hätte, bekam sie nicht, der Notnagel war eine Ausbildung als Rechtsanwaltsfachangestellte. Doch noch vor Ende der Ausbildung zog Nicole zu ihrem Mann nach Weißenburg, wurde schwanger und stellte ihre beruflichen Ziele erst einmal hintenan. 

Erst als beide Mädchen mit drei Jahren in den Kindergarten kamen, begann sie, ihre berufliche Zukunft neu zu sortieren. „Ich habe mich gefragt: Was will ich machen? Eine neue Ausbildung beginnen oder irgendeinen Job anfangen, der ohne Ausbildung schlecht bezahlt ist?“ Wieder normal zur Schule zu gehen, konnte sich Nicole nicht vorstellen. Nach den vielen schulischen Rückschlägen war ihre Angst vor Prüfungen immer größer geworden. Der Besuch einer Schulklasse in Präsenz und damit der Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife war keine Option. Doch schließlich entdeckte sie die Möglichkeit, an der VIBOS ihr Fachabitur nachzuholen. Für den Besuch der virtuellen Berufsoberschule musste Nicole nur einmal im Monat nach Erlangen fahren, der Rest des Unterrichts fand online statt. So konnte sie die Betreuung ihrer beiden kleinen Töchter und das Lernen unter einen Hut bringen. Nebenbei begann sie mit einem Mini-Job etwas zum Familieneinkommen dazuzuverdienen. Nach dem Abitur stand erst einmal die Einschulung der beiden Töchter im Vordergrund, bevor sich Nicole Gedanken machen konnte, was sie nun mit ihrem Fachabi studieren könnte. „Ich war beim Tag der offenen Tür an der KU und wollte mich erkundigen, welche Studiengänge für mich in Frage kommen. Ich dachte, ich habe nur drei Optionen und wahrscheinlich wäre meine Wahl dann auf „Soziale Arbeit“ gefallen“. Aber im persönlichen Gespräch mit dem Fachstudienberater Mathias Schmitt stand plötzlich eine ganz neue Option im Raum. Denn nach zwei Semestern und 60 ECTS-Punkten im Fachhochschulstudiengang Soziale Arbeit ist ein Wechsel zum Lehramtsstudium Grundschule möglich. Für Nicole die perfekte Lösung: „Ich hätte mir vorstellen können, dass ich mit dem Studiengang „Soziale Arbeit“ etwas für mich Sinnvolles anfangen kann, aber mein Herz lag einfach woanders. Die Option Grundschullehramt studieren zu können, war meine Chance, meinen Traumberuf doch noch ergreifen zu können.“ Der Einstieg ins Lehramtstudium über den Umweg, zwei Semester Soziale Arbeit zu studieren, ist für sie daher die perfekte Möglichkeit, direkt mit dem Fachabitur ins Studium zu starten und dennoch Lehrerin werden zu können.

Für Nicole ist ihre Studien- und Berufswahl aber auch sehr pragmatisch. „Ich muss Familie, Studium und Beruf vereinbaren können und natürlich sind auch die guten Berufsaussichten für Lehrer ein wichtiges Argument für meine Wahl.“ Nicoles Mann Tahsin hat sich erst vor Kurzem selbstständig gemacht und arbeitet viel. Sie muss ihr Studium, die Kinderbetreuung und ihren Mini-Job also meist allein organisieren. Ihre Seminare versucht sie sich entsprechend zu legen. Trotzdem ist sie – vor allem in den Ferien – oft auch auf Hilfe von Freundinnen angewiesen und ist dankbar für diese Unterstützung. Aktuell sind Montage und Dienstage ihre langen Uni-Tage. Montags sind ihre Töchter bis 15 Uhr im Hort der Grundschule, dienstags holt sie eine befreundete Mutter ab und bringt sie zu ihren Hobbys. „Wir nutzen auch zwischendurch die Ferienbetreuung der KU, aber bei zwei Kindern summieren sich hier die Kosten trotz der niedrigen Gebühren und ich versuche, private Hilfe zu organisieren“, erklärt Nicole.  

In Bezug auf ihre Klausuren ist sie froh, dass sie als studierende Mutter den zweiten Prüfungszeitraum in Anspruch nehmen kann. Auch wenn sie hier mit einigen Vorbehalten der Dozierenden kämpfen musste. „Es wirkt teilweise so, als würden die Lehrer es nicht mögen, wenn man diese Möglichkeit nutzt. Eine Dozentin hat mir sogar explizit abgeraten, den zweiten Prüfungszeitraum in Anspruch zu nehmen.“ Erst beim direkten Gespräch mit der Dozentin konnte Nicole aufklären, dass sie nicht einfach Prüfungen vor sich herschiebt, sondern die Aufteilung ihr wirklich dabei hilft, Familie und Studium unter einen Hut zu bekommen. Aber Nicole entdeckt nach und nach die Möglichkeiten der familienfreundlichen KU für sich und merkt – auch wenn sie erst einmal einige Hürden überwinden musste – dass sie ihrem Ziel Grundschullehrerin zu werden, Stück für Stück näherkommt. 

In ihrem Studiengang ist ein später Einstieg nicht ungewöhnlich. Nicole hat schon einige Quereinsteigerinnen auch jenseits der 50 kennengelernt, die längst in der Schule arbeiten und sich nun noch besser qualifizieren wollen. Trotzdem merkt sie gerade in ihrem dritten Fach Sport, dass sie zehn Jahre älter als die meisten ihrer Kommilitoninnen und Kommilitonen ist. „Ich dachte, dass ich mit dieser Fächerwahl zwei Fliegen mit einer Klappe schlage und ganz automatisch wieder mehr Sport mache, aber ganz so einfach ist es leider nicht“, lacht sie. Stattdessen muss sie zusätzlich auch privat Sport treiben, um im Studium mithalten zu können. Trotzdem ist Nicole froh über ihre Entscheidung: „Ich würde es auf jeden Fall genauso wieder machen“, schließt sie unser Gespräch ab, kurz bevor ihre ältere Tochter aus der Turnhalle stürmt und fragt: „Mama, können wir zu Hause noch ein Spiel spielen?“ Nicole ist einverstanden: „Aber erst muss ich noch ein bisschen lernen!“

Armin Utz
Armin Utz (39) studiert Lehramt für Realschulen

Armin Utz stand nach zwölf Jahren bei der Bundeswehr 2021 vor der Entscheidung: Bleiben oder im zivilen Leben neu starten? Mit Mitte dreißig spielen bei dieser Überlegung nicht nur Traumberuf und Selbstverwirklichung eine Rolle. Für Armin, der heute 39 Jahre alt ist, waren es viele pragmatische Gründe, die schließlich zu seiner Entscheidung führten: Ein Studium für Lehramt an Realschulen mit den Fächern Englisch und Geographie an der KU. „Nach so langer Zeit beim Bund finanziert die Bundeswehr eine zweite Ausbildung, den Meister oder ein Studium im Rahmen des Berufsförderungsdienstes, denn vieles, was man von seiner Arbeit beim Bund mitbringt, kann man auf dem Arbeitsmarkt nicht nutzen“, erklärt Armin. Diese Chance will sich Armin nicht entgehen lassen, denn bleibt man beim Bund, verliert man den Weiterbildungsanspruch. Hinzu kommt, dass Armin zu einer Zeit diese Entscheidung treffen muss, als bei der Bundeswehr viele Stellen gestrichen werden. Ein großer Teil des Wehretats aus dem Kalten Krieg war in den Friedensjahren zu Beginn des neuen Jahrtausends in die Wirtschaft geflossen, die Bundeswehr zunehmend marode. Deswegen entscheidet sich Armin für ein Studium. Doch schon nach wenigen Monaten stellt er seine Entscheidung mit dem Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine in Frage: „Nach der langen Zeit beim Bund habe ich mich verpflichtet gefühlt, bei meinen Kameraden zu sein, es war ein doofes Gefühl, als würde ich mich davonstehlen. In der Uni hatte ich das Gefühl, ich bin hier falsch.“ Nach Gesprächen mit seinem früheren Vorgesetzten, der ihn bestärkt erst einmal abzuwarten, bleibt Armin aber an der KU und steht heute kurz vor seinem ersten Staatsexamen. 

Während der Prüfungsphasen bleibt trotzdem der Gedanke, er hätte es einfacher haben können. „Dabei habe ich mich beim Bund immer weitergebildet und das Lernen nie verlernt. Aber an der Uni sehe ich einen großen Disconnect zwischen dem Lehreralltag und dem Lernen im Studium. Das ist viel theoretischer als beim Bund. Dort ging es in den Situationen ganz praktisch um die Anwendung des Gelernten. Ich habe mich immer wieder nach der Sinnhaftigkeit des Gelernten gefragt.“ Aber Armin hat sich sehr bewusst für das Lehramtsstudium entschieden und bleibt dran. Schließlich will er Beamter bleiben, denkt an seine Pensionsansprüche und vor allem: „Ich habe beim Bund viel in der Ausbildung junger Soldatinnen und Soldaten gearbeitet – es hat mir viel Spaß gemacht, mit jungen Menschen zu arbeiten.“ Auch die Entscheidung für die Realschule hat praktische Gründe: „Das sind die Jungs, die ich auch vom Bund kenne, zu denen ich eine gute Verbindung habe“ – und außerdem ist das Studium kürzer bei gleichem Verdienst. Armin trifft seine Entscheidungen pragmatisch – vielleicht mit weniger Idealismus als seine jungen Kommilitoninnen und Kommilitonen, aber dafür sehr durchdacht und zielstrebig. Auch die Entscheidung für seine Fächer passt zu Armins planvollem Vorgehen: Geographie und Englisch, denn damit bleibt eine Tür zurück zum Bund offen. „Das Studium bietet mir die Möglichkeit in den Geoinformationsdienst der Bundeswehr zu gehen, auch das Englischstudium ist dafür eine gute Voraussetzung.“

Dass er im Studium meist der Älteste in den Seminaren und Vorlesungen ist, empfindet er nicht als Umstellung, weil er auch vorher viel mit jungen Menschen zusammengearbeitet hat. Den Unterschied sieht er für sich eher positiv: „Ich sehe vieles abgeklärter, mit Anfang 20 dramatisiert man vieles, macht sich größere Sorgen, ich kann dagegen vieles ruhiger angehen.“ Armin ist froh, dass er so spät studiert hat, denn er ist sich sicher, direkt nach dem Abi wäre sein Stresslevel viel höher gewesen. Entsprechend gelassen blickt er auf die nächsten Monate. Derzeit ist der Plan im Herbst ins Referendariat zu starten. Dafür möchte er gerne zurück in den Süden Bayerns ziehen, er stammt ursprünglich aus der Gegend um Rosenheim. Seine Fächerkombination ist gesucht, seine Jobaussichten sind also egal ob bei der Bundeswehr oder in der Schule gut!

Die Gespräche führte Melena Renner