Studierende am Campus der KU Einschreibung von 10.08. - 02.10.

Bildungs- und Erziehungswissenschaft

zu den Informationen für Studierende
Abschluss
Bachelor of Arts
Semesterbeitrag
88 Euro
Studienbeginn
Wintersemester
Regelstudienzeit
6 Semester
Studienort
Eichstätt
Teilzeitstudium möglich
Ja

Sie möchten verstehen, wie Menschen lernen, wie Bildung unsere Gesellschaft prägt und wie Sie selbst aktiv daran mitwirken können? Dann ist der Bachelorstudiengang Bildungs- und Erziehungswissenschaft genau das Richtige für Sie! Im Studium beschäftigen Sie sich mit aktuellen Bildungsfragen in einer globalisierten und digitalisierten Welt: Wie kann Bildung gerechter gestaltet werden? Welche Rolle spielen Werte und Verantwortung? Wie können Bildungs- und Erziehungsprozesse gelingend unterstützt werden? Es erwartet Sie ein Studium, das wissenschaftliche Grundlagen kritisch reflektiert in Beziehung setzt mit pädagogischer Praxis. Diese Qualifizierung zu professionellem pädagogischem Handeln eröffnet Ihnen eine Vielzahl beruflicher Möglichkeiten.

Warum BA Bildungs- und Erziehungswissenschaft studieren?

Einzigartigkeit & Vielfalt des Studienangebots

Bildungspolitik und Bildungsphilosophie bilden zusammen mit Erwachsen- und Weiterbildung und Sozialpädagogik drei gleichwertige Studienschwerpunkte des in dieser Form deutschlandweit einzigartigen Studiengangs. Zudem ergänzen weitere relevante Fachdisziplinen, wie Empirische Bildungsforschung, Psychologie, Soziologie, Schulpädagogik u.a., das vielfältige Studienangebot.

Dadurch eröffnet das Studium die Möglichkeit, sich aus verschiedensten Perspektiven ganzheitlich mit Bildungs- und Erziehungsprozessen im Kontext aktueller gesellschaftlicher Transformationsprozesse auseinanderzusetzen.

Besonders im Fokus stehen dabei Fragen der Wertebildung, gesellschaftlicher Verantwortung, transformativer Bildung sowie nationaler und globaler Bildungs- und Entwicklungsherausforderungen. Damit leistet der Studiengang einen wesentlichen Beitrag, zeitgemäße und zukunftsorientierte Bildungsansätze für das 21. Jahrhundert zu entwickeln.

Mensch im Mittelpunkt

Das Studium orientiert sich an Voraussetzungen, Bedarfen und Visionen ihrer Studierenden und

  • berücksichtigt bildungsbiografische Erfahrungen und stärkt die individuelle Persönlichkeitsbildung.
  • ermöglicht durch das flexible Vollzeit- und Teilzeitstudienmodell, das Studium auch mit Berufs- und Familienaufgaben zu kombinieren.
  • bietet eine persönliche Studienatmosphäre in Lehre und Beratung.
  • eröffnet auch beruflich Qualifizierten, z.B. als staatliche anerkannte Erzieherin/Erzieher oder mit Meisterabschluss, sowie FOS/BOS-Absolvent:innen ein universitäres Studium.
  • erschließt den Zugang zu einer Vielzahl attraktiver Berufs- und Karrierechancen.

Das Studium fokussiert zudem eine wissenschaftlich fundierte und praxisorientierte Auseinandersetzung mit gelingenden Bildungs- und Erziehungsprozessen des Individuums über die gesamte Lebensspanne hinweg. Dies geschieht vor dem Hintergrund organisationaler und gesellschafts-politischer Rahmenbedingungen und Herausforderungen. 


 https://www.ku.de/studium/bewerbung-einschreibung/studieninteressierte/bewerbung-und-zulassung/beruflich-qualifizierte

Pädagogische Professionalisierung: Verbindung von Theorie & Praxis

Die Studierenden erlangen durch das fundierte wissenschaftliche sowie praxis- und erfahrungsorientierte Studium ein hohes Niveau professioneller pädagogischer Handlungskompetenz. 

Über den gesamten Studienverlauf hinweg erfolgt eine enge Verknüpfung von bildungstheoretischen und forschungsmethodischen Grundlagenwissen mit praxisorientierter Anwendung. Dies wird realisiert in zahlreichen Seminaren, z.B. durch Projektarbeit, Exkursionen und Gastbeiträgen aus der Praxis. Auch die beiden Praktikumsmodule und das Lernforschungsprojekt sowie die Abschlussarbeit vertiefen eine kritisch-reflexive Theorie-Praxis Verknüpfung.

Vielzahl an Berufs- und Karrierechancen

Das Studium eröffnet eine Vielzahl attraktiver und zukunftsfähiger Berufs- und Karrierechancen in diversen pädagogischen Handlungsfeldern. 

Sie können in leitender Position, als pädagogische Fachkraft oder in einer Vielzahl weiterer Funktionen tätig sein in zahlreichen Institutionen der Erwachsen- und Weiterbildung, der Sozialpädagogik und im Bereich der Bildungspolitik und -philosophie.

Zudem eröffnet Ihnen das Studium auch Zugang zu einem weiterführenden Masterstudium. Darauf aufbauend können Sie eine wissenschaftliche universitäre Karriere oder eine Mitarbeit in Forschungsinstitutionen anstreben. 

Das Studium im Detail

Inhalt

Die Studierenden erlangen fachliche Kompetenzen, um auf Grundlage bildungstheoretischen Wissens und anhand erziehungswissenschaftlicher Forschungsmethoden Bildungs- und Erziehungsprozesse zu erforschen und zu gestalten. Daneben werden personale und soziale Kompetenzen, wie Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit sowie die reflektierte Auseinandersetzung mit ethischen Fragestellungen im Bildungsbereich gefördert.

Studienschwerpunkte

In den drei Studienschwerpunkten, der Bildungspolitik und Bildungsphilosophie, der Erwachsenen- und Weiterbildung und der Sozialpädagogik, wird über den gesamten Studienverlauf hinweg fachspezifisches theoretisches Wissen erworben und mit dessen praktischer Relevanz für diverse pädagogischen Handlungsfeldern in Beziehung gesetzt. 

 

Bildungspolitik und Bildungsphilosophie

Der Studienschwerpunkt Bildungspolitik und Bildungsphilosophie eröffnet den Studierenden die Möglichkeit, sich für Führungspositionen in Bildungspolitik und Bildungsverwaltung zu qualifizieren und Transformationsprozesse an Bildungsinstitutionen anzuleiten. Im Schwerpunkt werden insbesondere analytische und selbstreflexive Fähigkeiten gefördert, und zwar durch eine systematische Befassung mit Grundbegriffen von pädagogischem Handeln und Bildungsforschung bei gleichzeitiger Reflexion der eigenen Bildungs- und Erziehungsbiographie. Besondere Aufmerksamkeit finden die Fragen nach Bildungszielen und nach Normen und Prinzipien demokratischer und gerechter Bildung. 

Verantwortlicher des Schwerpunkts: 
Prof. Dr. Krassimir Stojanov, Lehrstuhl für Bildungsphilosophie und Systematische Pädagogik

Erwachsenen- und Weiterbildung

Erwachsenen- und Weiterbildung stellt im Kontext des lebenslangen Lernens den größten Sektor im deutschen Bildungswesen dar und bietet daher eine Vielzahl interessanter Berufs- und Handlungsfelder. Hierfür erwerben die Studierenden im Studienschwerpunkt professionelle erwachsenenpädagogische Handlungskompetenzen. So entwickeln sie beispielsweise theoriebasiert und praxisorientiert innovative und nachhaltige Bildungsangebote für Erwachsene. Dabei gilt es zu klären, welche Besonderheiten das Lernen Erwachsener kennzeichnen oder wie es gelingt, attraktive Bildungsprogramme sowie Workshops, Kurse und Seminare teilnehmerorientiert methodisch-didaktisch zu konzipieren, durchzuführen und zu evaluieren. Weitere Studieninhalte thematisieren u.a. transformatives Lernen sowie Organisations- und Personalentwicklung. 

Verantwortliche des Schwerpunkts:

Prof. Dr. Anita Pachner, Professur für Lebenslanges Lernen 

Sozialpädagogik

Der Studienschwerpunkt Sozialpädagogik widmet sich aus erziehungswissenschaftlicher Perspektive der Auseinandersetzung mit transformativen Bildungs-, Erziehungs- und Sozialisationsprozessen unter Bedingungen (global-)gesellschaftlicher, politischer und ökologischer Umbrucherscheinungen. Im Fokus stehen dabei Fragen sozialer Ungleichheit und Teilhabe, die Relevanz von Biografie im Kontext professionellen Handelns, Übergänge im Lebensverlauf sowie Formen, Bedingungen und (historische) Entwicklungen sozialpädagogischer Unterstützung über die gesamte Lebensspanne. Forschung und Lehre orientieren sich an macht- und vergessenssensiblen Perspektiven sowie an rekonstruktiven Forschungs-/Methoden und verknüpfen unterschiedliche Sozial- und Handlungstheorien mit empirischen Analysen.

Verantwortlicher des Schwerpunkts:

Prof. Dr. Tilmann Kallenbach, Professur für Sozialpädagogik

Weitere Studienbereiche

Neben den Studieninhalten der drei Studienschwerpunkte ergänzen folgende bildungs- und erziehungswissenschaftlich relevante Themenbereiche weiterer Fachdisziplinen das vielfältige Studienangebot: 

Empirische Bildungsforschung

Im Bereich der empirischen Bildungsforschung werden grundlegende qualitative und quantitative forschungsmethodische Kenntnisse erworben und praxisorientiert angewendet. 

Praktika

Zwei Praktikumsmodule ermöglichen einen kritisch-reflexiven Theorie-Praxis-Transfer (interne Verlinkung auf „Praxis“)

Psychologie & Soziologie

Studieninhalte aus der Entwicklungs- und Pädagogischen Psychologie sowie der Bildungssoziologie eröffnen eine ganzheitliche Perspektive auf Erziehungs- und Bildungsprozesse des Individuums im Kontext gesellschaftlicher Rahmenbedingungen. 

Übergreifende Themen

Weitere bildungsrelevante Themenbereiche, wie „Digitale Bildung“, „Grundzüge des Systems Schule“ sowie „Bildung und Migration“ ergänzen die Studieninhalte. 

Studium.Pro

Die interessensgeleitete Wahl eines Moduls aus dem gesamten Studium.Pro-Programm der KU Eichstätt-Ingolstadt erweitert die Studieninhalte um ein überfachliches Studienangebot.

Der Studiengang lässt sich inhaltlich in vier Bereiche aufteilen, die sich gegenseitig ergänzen und zusammen ein Ganzes bilden:

Grundlagen

Im ersten Semester machen Sie sich ausführlich mit bildungs- und erziehungswissenschaftlichem Grundlagenwissen vertraut. Die Einführungen in pädagogisches Handeln, in die Theorien von Bildung und Erziehung oder in Diversity Education dienen auch als (von verschiedenen Lehrstühlen organisierte) Übersicht, für die Entscheidgung des Schwerpunktes im Hauptstudiums.

Forschungsmethodologie

In den darauffolgenden Semestern findet eine Vertiefung in den Bereichen der Forschungsmethodologie und Praktika statt. Die Anwendung und Kritik (Reichweiten) des theoretischen Wissens werden in differenzierten pädagogischen Handlungsfeldern, Institutionen und Organisationen erprobt, erfahren und erforscht mittels methodisch reflektierter Beobachtung und Analyse des selbst gewählten Arbeits- und Handlungsfeldes.

Gesellschaftliche, politische und institutionelle Aspekte von Bildung

Eine weitere Besonderheit des Studiengangs wird in den (in der Grafik rot gekennzeichneten) gesellschaftlichen, politischen und institutionellen Aspekten von Bildung angeboten. Die Fragen danach, wie ethische, interkulturelle und religiöse Fragestellungen im Kontext von Bildungsprozessen einbezogen werden können, welche Konflikte oder Dilemmata dabei entstehen können, aber auch welche Chancen sich damit eröffnen lassen in den entsprechenden Berufs- und Kompetenzfeldern, stehen hier im Vordergrund.

Berufs- und Kompetenzfelder

Im fünften und sechsten Semester (Profilierungsphase) werden Studiums- und Forschungsvertiefungen sowie berufsbezogene Profilierungsmöglichkeiten für die Studierenden aus den verschiedenen Berufs- und Kompetenzfelder (BKFs) angeboten.

In der Profilierungsphase liegt der Schwerpunkt nicht primär auf den internen Logiken der Disziplinen, aus denen der Studieninhalte stammen, sondern auf den Qualifikationszielen und Berufsmöglichkeiten der Studierenden in den entsprechenden Feldern („Output- Orientierung“). Je nach Schwerpunktinteresse im Berufskompetenzfeld arbeiten Sie im fünften und sechsten Semester auf Ihre Bachelorarbeit hin, die die spezifischen Kenntnisse und erste eigene wissenschaftliche Forschungsfragen spiegelt.

Im Rahmen des Studiums sind Lernforschungsprojekte vorgesehen, die in Kooperation mit institutionellen Akteuren aus praktischer Pädagogik, Politik und Wirtschaft durchgeführt werden. Durch diese Projekte soll eine analytisch-forschende Einstellung zu konkreten Praxisproblematiken entwickelt werden.

Dadurch soll eine Selbst-Professionalisierung der Studierenden erreicht werden.

Aufbau

Das Studium ist als Vollzeit- bzw. Teilzeitstudiengang mit insgesamt 180 ECTS-Punkten aufgebaut. Es umfasst in Vollzeit 6 Semester / in Teilzeit 12 Semester und gliedert sich jeweils in eine Grundlagen- und Profilierungsphase.

Grundlagenphase

Vollzeit: 1. bis 4. Semester / Teilzeit: 1. bis 8. Semester

Bildungs- und erziehungswissenschaftliches Grundlagenwissen sowie allgemeine methodologische und ethisch-reflexive Kompetenzen

  • Einführung in die Bildungs- und Erziehungswissenschaft
  • Grundlagenmodule der Studienschwerpunktbereiche
    • Bildungspolitik und Bildungsphilosophie:
      Persönlichkeitsbildung, Geschichte und Theorien von Bildung und Erziehung, Bildungsphilosophie und Politische Theorie
    • Erwachsenen- und Weiterbildung
      Personenbezogene Handlungskompetenzen und Organisationsbezogene Handlungskompetenzen I und II
    • Sozialpädagogik: 
      Lebensalter und Lebenslagen, Pädagogische Kindheits-, Jugend- und Familienforschung sowie Pädagogische Diagnostik, Förderung und Evaluation.
  • Forschungsmethodische Module: 
    Einführung in das empirische pädagogische Forschen, Pädagogische Forschung mit Qualitativen und Quantitativen Methoden, Empirisches Praktikum
  • Praktikumsmodule
  • Module der Entwicklungs- und Pädagogischen Psychologie, Soziologie, Schulpädagogik und zur digitalen Bildung sowie zu Bildung und Migration
  • Studium.Pro Modul 

Profilierungsphase

Vollzeit: 5. und 6. Semester / Teilzeit: 9. bis 12. Semester 

Wahl von zwei der drei Studienschwerpunkte zur individuellen berufsbezogenen Profilbildung und für Studiums- und Forschungsvertiefungen 

  • (Praxisbezogene) Vertiefungsmodule in zwei Studienschwerpunkten
  • Lernforschungsprojekt in einem Studienschwerpunkt
  • Bachelorarbeit & Bachelorkolloquium in einem Studienschwerpunkt 

Rankings und Bewertungen

Die Studierenden und Alumni der KU haben sie 2026 zum vierten Mal (nach 2021, 2022 und 2024) zur beliebtesten Universität Deutschlands im Ranking des Online-Portals StudyCheck gekürt. Grundlage für das Ranking waren über 87.000 Bewertungen für mehr als 500 Hochschulen und Universitäten. 97 Prozent jener Studierenden, die am Ranking teilnahmen, empfehlen ein Studium an der KU weiter.

„Es gibt für eine Universität doch kein besseres Lob, wenn fast 100 Prozent der Studierenden und Alumni sagen: Ein Studium an der KU kann ich nur empfehlen! Darum freut uns diese Auszeichnung sehr, weil sie die hohe Zufriedenheit unserer Studierenden ausdrückt“, so KU-Präsidentin Prof. Dr. Gabriele Gien.

Mehr Ranking Ergebnisse

StudyCheck2024
© Christian Klenk

Ausland

Der Studienverlaufsplan ermöglicht durch seine Flexibilität Auslandsaufenthalte der Studierenden gänzlich oder teilweise im Rahmen von Äquivalenz-Lehrveranstaltungen an den Erasmus-Partnerhochschulen der PPF wie etwa Universität Oulu, Aristoteles-Universität Thessaloniki, Kardinal-Stefan-Wyszyński-Universität Warschau, Universität Sofia u.v.m. belegt werden. Die KU pflegt ein Netzwerk an Partnerschaften mit rund 300 Universitäten weltweit. Das International Office der KU unterstützt bei der Planung und informiert über die unterschiedlichen Finanzierungsmöglichkeiten.

Zudem ist es möglich, beide Praxisphasen (Praktikum I und II) im Ausland zu absolvieren, um im Kontext der Globalisierung weltweit Praxiserfahrung zu sammeln und sich internationale Berufschancen zu eröffnen. Beratung und Unterstützung bietet die Servicestelle Internationale Praktika.

Praxis

Exkursionsseminar Kolping
Exkursionsseminar bei Kolping

Das Studium bietet über den gesamten Studienverlauf hinweg eine enge Theorie-Praxis-Verknüpfung. Hierzu zählen sowohl zwei integrierte Praxisphasen als auch praxisorientierte Lehrveranstaltungen in diversen Modulen: 

1. Semester

Im Modul „Einführung in die Bildungs- und Erziehungswissenschaft: Theorie – Praxis – Reflexion“ eröffnet ein Exkursionsseminar praxisnahe Einblicke in verschiedene Berufs- und Handlungsfelder der drei Studienschwerpunkte. Im direkten Austausch mit Praxispartnern vor Ort knüpfen die Studierenden erste Kontakte und gewinnen einen umfassenden Eindruck der institutionellen Rahmenbedingungen, der Zielgruppen und Tätigkeitsbereiche der Einrichtungen.

2. Semester

Im Modul „Praktikum I“ sammeln die Studierenden im Rahmen einer Praxisphase im Umfang von insgesamt 140 Stunden in einem selbstgewählten pädagogischen Handlungsfeld der Bildungs- und Erziehungswissenschaft erste berufspraktische Erfahrungen. Diese werden in einem Seminar theoriegeleitet reflektiert. 

3. Semester

Im Rahmen des Moduls „Praktikum II“ werden professionelle pädagogische Handlungskompetenzen in einer Praxiseinrichtung im Umfang von 140 Stunden erweitert und vertieft. Hierzu können die Studierenden entweder ihre Tätigkeit aus Praktikum I weiterführen oder sich in einem noch unbekannten Praxisfeld ausprobieren.

4. Semester

Im Modul „Empirisches Praktikum“ werden Inhalte der in den vorausgehenden Semestern besuchten qualitativen und quantitativen forschungsmethodischen Module am Beispiel konkreter Fragestellungen in der Forschungspraxis angewendet.  

5. Semester

Im Modul „Lernforschungsprojekt“ setzen sich die Studierenden mit einer selbstgewählten relevanten bildungs- und erziehungswissenschaftlichen Fragestellung auseinander. Diese kann beispielsweise auf Erfahrungen aus den Studienpraktika basieren. Die Studierenden planen theoriebasiert ein erstes eigenes Forschungsvorhaben, führen dies praktisch durch und diskutieren ihre Forschungsergebnisse.  

6. Semester

Die Module zur praxisbezogenen Vertiefung in den Schwerpunkten sind betont praxisorientiert, um den Theorie-Praxis-Transfer zu sichern. 

Im Rahmen der „Bachelorarbeit“ kann das Forschungsthema des Lernforschungsprojekts weitergeführt oder eine andere Problemstellung aus der Bildungs- und Erziehungswissenschaft anhand zentraler theoretischer Positionen methodisch fundiert erforscht und daraus Implikationen für die (Forschungs-)Praxis abgeleitet werden. 

In zahlreichen Seminaren weiterer Module wird der Praxistransfer durch Projektarbeiten, Gastbeiträge und Exkursionen ermöglicht.

Karrieremöglichkeiten und Berufsfelder

Wissenschaftliche Karriere

Der Bachelorabschluss ermöglicht den Zugang zu einem weiterführenden bildungsbezogenen Masterstudium sowie einer darauf aufbauenden wissenschaftlichen Karriere an Hochschulen oder eine Mitarbeit an Forschungsinstituten. 

Berufliche Perspektiven
Zudem eröffnen die im Studium erworbenen Kompetenzen ein breites Spektrum an beruflichen Perspektiven in einem sich stetig wandelnden Bildungs- und Arbeitsmarkt. Es ist möglich, als Bildungsreferent:in, Leitung von Bildungsinstitutionen bzw. -abteilungen, pädagogische Fachkraft, Dozent:in, Trainer:in sowie in vielen weiteren Funktionen u.a. in folgenden pädagogischen Handlungs- und Berufsfeldern [AM1] tätig zu sein: 

Beratung und Begleitung

z. B. Bildungs- und Erziehungsberatung, Organisationsberatung, Philosophische Praxis und Beratung

Bildungsmanagement und -verwaltung

Planung, Steuerung und Organisation von Bildungsprogrammen und -angeboten

Bildungsarbeit in der Erwachsenen- und Weiterbildung

z. B. an Volkshochschulen, verbandlichen Erwachsenenbildungswerken, (Fach-)Akademien oder weiteren zahlreichen Bildungseinrichtungen

Bildungsarbeit in politischen Organisationen mit Bildungsreferaten

z.B. in politischen Parteien, Gewerkschaften, Stiftungen, NGOs oder Interessenverbänden sowie internationale Bildungs- und Entwicklungsarbeit

Sozialpädagogische Arbeitsfelder

in der Kinder-, Jugend-, Familien- oder Seniorenarbeit sowie in der Präventions-, Unterstützungs- 
und Integrationsarbeit

Organisations- und Personalentwicklung

im öffentlichen Dienst oder in privatwirtschaftlichen Unternehmen

Zivilgesellschaftliches Engagement

Initiierung und Begleitung von Projekten im Bereich gesellschaftlicher Teilhabe

Bildungs- und Erziehungswissenschaft
© @colourbox.de
Bildungs- und Erziehungswissenschaft
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Stimmen zum Studium

Annas TraumZukunft: Bildung ohne Leistungsdruck

Anna Dow

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"Ich will Bildung anders gestalten, nämlich ohne Leistungsdruck."

Anna Dow hat ein klares Ziel vor Augen: Die Studentin der Bildungs- und Erziehungswissenschaft möchte das deutsche Bildungssystem revolutionieren. Für sie ist es essenziell, dass der Unterricht stärker auf „die Persönlichkeitsentwicklung und Selbstentfaltung ausgerichtet wird“. Ihrer Ansicht nach sollte der Mensch mit seinen individuellen Bedürfnissen und Wünschen im Mittelpunkt stehen, die er dann aus einer intrinsischen Motivation heraus erfüllt.

Annas Übertrittszeugnis empfahl ihr den Besuch der Realschule. Nur wenige Kinder in ihrer 4. Klasse erhielten diese Empfehlung anstatt einer für das Gymnasium, weshalb Anna gehänselt wurde. Ein Junge aus ihrer Klasse sagte zu ihr: „Du bist so dumm – du gehst auf die Realschule.“ Dieser Satz prägt sie bis heute. Anna entschied sich, in ihrem eigenen Tempo zu lernen. Sie arbeitete hart und schaffte es an die Universität. Nun möchte sie auch andere motivieren, für sich selbst und die eigenen Träume zu lernen.

Die Wahl ihres Studiengangs war für Anna einfach: Nachdem sie sich aufgrund ihr persönlichen Geschichte sehr für das Thema Bildung interessiert, entschied sich Anna für den KU-Bachelorstudiengang Bildungs- und Erziehungswissenschaft. Von Anfang an war sie vom breiten Spektrum des Programms und den Schnittstellen zu anderen Disziplinen, wie Psychologie, Soziologie und Philosophie, begeistert. Denn Bildung hat viele Facetten, umfasst die gesamte Bandbreite an Wissen, Werten, Fähigkeiten und Einstellungen. „Bildung ist nicht gleich Lernen“, erklärt Anna. Es handelt sich um einen lebenslangen Prozess, der dazu dient, das Verständnis der Welt zu erweitern, die Persönlichkeit zu formen und soziale Kompetenzen zu entwickeln. Um Jugendlichen in Zukunft noch besser zur Seite stehen zu können, absolviert Anna schon jetzt eine Ausbildung als Trainerin bei „My Fertility Matters“: Dieses Programm stellt eine Ergänzung zum schulischen Sexualkunde-Unterricht dar und hilft dabei, den eigenen Körper besser zu verstehen.

Mit ihrer Entschlossenheit und Leidenschaft möchte Anna dazu beitragen, dass junge Menschen ihre Fähigkeiten entdecken und ihr volles Potenzial entfalten können, um eine bessere und gerechtere Gesellschaft aufzubauen. Sie möchte ihren Traum Wirklichkeit werden lassen: eine Bildungslandschaft, die sich an den individuellen Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler orientiert.

Johanna Jagella

„Für mich macht vor allem der Austausch mit meinen Kommiliton*innen das Studium aus. Jeder bringt andere Erfahrungen und Sichtweisen mit, wodurch man selbst immer wieder neue Perspektiven gewinnt. Außerdem schätze ich, dass die Dozierenden offen für unsere Meinungen sind und wir das Studium mit konstruktivem Feedback aktiv mitgestalten können.“

„Für mich macht vor allem der Austausch mit meinen Kommiliton*innen das Studium aus. Jeder bringt andere Erfahrungen und Sichtweisen mit, wodurch man selbst immer wieder neue Perspektiven gewinnt. Außerdem schätze ich, dass die Dozierenden offen für unsere Meinungen sind und wir das Studium mit konstruktivem Feedback aktiv mitgestalten können.“

- Johanna Jagella (4. Semester)
Oliver Bittel

„Der Studiengang bietet einem ständig neue Blickwinkel und Möglichkeiten der Reflexion über sich selbst, die pädagogische Praxis oder das Weltgeschehen. Man wird angehalten selbst kritisch zu denken, seine Meinung zu diskutieren und diese fachlich zu fundieren. Diese Weiterentwicklungsmöglichkeiten gefallen mir sehr am Studiengang.

„Der Studiengang bietet einem ständig neue Blickwinkel und Möglichkeiten der Reflexion über sich selbst, die pädagogische Praxis oder das Weltgeschehen. Man wird angehalten selbst kritisch zu denken, seine Meinung zu diskutieren und diese fachlich zu fundieren. Diese Weiterentwicklungsmöglichkeiten gefallen mir sehr am Studiengang.

- Olliver Bittel (4. Semester)
Linda Bernet

„Besonders schätze ich an der KU die familiäre Atmosphäre. Man knüpft in kürzester Zeit viele Kontakte, begegnet sich auf dem Campus immer wieder und die Dozent*innen kommunizieren auf Augenhöhe mit den Studierenden.“

„Besonders schätze ich an der KU die familiäre Atmosphäre. Man knüpft in kürzester Zeit viele Kontakte, begegnet sich auf dem Campus immer wieder und die Dozent*innen kommunizieren auf Augenhöhe mit den Studierenden.“

- Linda Bernet (2. Semester)
Julia Schäfer-Häck

„Ich studiere gerne an der KU. Der Umgang ist sehr wertschätzend und auch das Studieren mit Kind wird von Dozierenden möglich gemacht, wenn ausnahmsweise mal keine Betreuung vorhanden ist.“

„Ich studiere gerne an der KU. Der Umgang ist sehr wertschätzend und auch das Studieren mit Kind wird von Dozierenden möglich gemacht, wenn ausnahmsweise mal keine Betreuung vorhanden ist.“

- Julia Schäfer-Häck (2. Semester)

Die KU

Campus Eichstätt

Die KU hat zwei Standorte: Eichstätt und Ingolstadt. In Eichstätt sind sieben Fakultäten angesiedelt. In Ingolstadt hat die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät und das MIDS (Institut für Maschinelles Lernen und Data Science) ihren Sitz.

Dieser Studiengang ist in Eichstätt beheimatet.

arrow right iconStudienort

Der Landkreis Eichstätt und die Stadt Ingolstadt bilden die Mitte Bayerns. Die zentrale Lage steht auch für die gute Erreichbarkeit der KU. Eichstätt besticht durch sein einzigartiges Zusammenspiel aus barocker Architektur, modernen Annehmlichkeiten und die Natur des Altmühltals.

arrow right iconCampus

Kurze Wege und grüne Oasen zeichnen den Campus der KU in Eichstätt aus. Nach dem Prinzip einer Campus-Universität sind die modern ausgestatteten Gebäude der KU in Eichstätt direkt an der Altstadt gelegen.

arrow right iconMehrWert

Das Studium an der KU vermittelt nicht nur Fachwissen, sondern will seinen Studierenden auch echte Zukunftsperspektiven eröffnen. Wir wollen unsere Studierenden dabei unterstützen, ihren ganz persönlichen Weg in ihre Traumzukunft zu finden! Nicht „Was will ich werden?“, sondern „Wer will ich sein?“

Beratungsangebote

Allgemeine Studierendenberatung

Die Studierendenberatung der KU steht allen Studieninteressierten für ihre Fragen offen. Sie unterstützt bei der Suche nach dem richtigen Studiengang und gibt Tipps rund um Bewerbung, Zulassung und Einschreibung.

Marie-Anne Kohll M.A.
Marie-Anne Kohll M.A.
Leitung Referat IV/2 Studierendenberatung
Gebäude Marktplatz 7  |  Raum: MP7-005

Fachstudienberatung

Wenn Sie Detailfragen zu genau diesem Studiengang haben, z. B. zu Studienaufbau und Berufsmöglichkeiten, wenden Sie sich gerne direkt an die Fachstudienberatung.

Heidi Maier
Heidi Maier M.A.
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Fachstudienberatung BA BEW

Einschreibung

Voraussetzung
Fachgebundene Hochschulreife
Fachgebundene HR/Sozialer Zweig
Einschreibezeitraum WS
10.08. - 02.10.
Zulassungsbeschränkung
Nein
Auswahlverfahren
Nein

Dieser Studiengang ist zulassungsfrei, eine Bewerbung ist nicht erforderlich. Die Einschreibung erfolgt über das zentrale Einschreibeportal der KU. Bitte beachten Sie, dass eine Registrierung im Portal jederzeit möglich ist, die Einschreibung selbst allerdings nur innerhalb des Einschreibezeitraums (siehe graue Infobox am Seitenanfang).

Sollten Sie weitergehende Fragen zur Einschreibung haben, können Sie sich auf den Seiten des Studierendenbüros informieren.

Bewerbung für internationale Studieninteressierte

Bitte beachten Sie, dass die Studienvoraussetzungen, Fristen und Bewerbungsmodalitäten für internationale Studieninteressierte häufig andere sind. Informationen für internationale Bewerberinnen und Bewerber finden Sie hier:

Weitere Informationen

Quicklinks

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