Allgemeine Formulare und Informationen

Info
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Hier finden Sie Formulare und Informationen, die Ihr Studium betreffen.
Sollten Ihnen hier Informationen fehlen, so kontaktieren Sie bitte die Mitarbeiter/innen des Prüfungsamtes.
Bei den Formularen handelt es sich um ausfüllbare PDF-Dateien. Bitte füllen Sie diese auch wenn möglich mit dem PC aus.

 

Modulstudium an der KU | ModulprüfungenNachteilsausgleich | Abschlussarbeit

 

Übersichtsliste der Prüfungsausschüsse/Prüfungskommissionen

Modulstudium an der KU

Formulare

Nachträgliche Prüfungsanmeldung

Eine nachträgliche Prüfungsanmeldung ist möglich, wenn Sie Gründe für die verpasste Anmeldung zur Prüfung nachweisen können, die Sie selbst nicht zu vertreten haben.
Weitere Informationen finden Sie hier.

Formular zur nachträglichen Prüfungsanmeldung

Informationen zum Modulstudium

Basisinformationen

Abgrenzung Modul – Veranstaltung - Prüfung

Jedes Modul besteht i. d. R. aus einer oder mehreren Veranstaltungen/Kursen und einer Prüfung. Studierende melden sich über KU-Campus für den Besuch der Veranstaltung/en (Seminar, Vorlesung, Exkursion, Tutorium usw.) an. Im Rahmen der Veranstaltungsanmeldung können die Studierenden die zugehörige Modulbeschreibung über KU-Campus einsehen, die Auskunft über die im Modul vorgesehenen Veranstaltungsformen (z. B. Vorlesung und Seminar), Prüfungsarten (z. B. Klausur oder/und Hausarbeit), Bewertung der Prüfungsleistungen (Note oder bestanden) und Anzahl der möglichen ECTS-Punkte gibt.
Wenn Studierende zur besuchten Veranstaltung die zugehörige Prüfung ablegen möchten, müssen sie sich auf diese in einer bestimmten Frist auch über KU-Campus anmelden. Das Modul kann später nur als bestanden oder mit einer entsprechenden Note verbucht werden, wenn sich die Studierenden nachweislich auf die zugehörige Prüfung angemeldet haben. Bei Nichtanmeldung auf die Prüfung erscheint das Ergebnis auch nicht in der Notenübersicht, selbst dann nicht, wenn der/die Prüfer/in den Studierenden die Note anderweitig bestätigt.
Melden sich Studierende auf Prüfungen an und treten sie diese nicht an, muss die jeweilige Prüfungsleistung mit der Note 5,0 bewertet werden.

Häufig werden zu einem Modul mehrere inhaltlich unterschiedliche Veranstaltungen angeboten, aus denen die Studierenden wählen können. Jedes Modul kann grundsätzlich nur einmal abgelegt werden, es sei denn, dass sich in der jeweiligen Prüfungs- und Studienordnung zu diesem Modul der deutliche Hinweis: „Mehrfachwahl möglich“ findet. Zur Ausnahme der Mehrfachwahl gibt es eine spezielle Information des Prüfungsamtes unter den Studiengangsübergreifenden Formblättern und Informationen.

Mit Bestehen der Prüfungsleistung ist das Modul abgeschlossen. Auch wenn das gleiche Modul mit einer inhaltlich völlig unterschiedlichen Veranstaltung zeitgleich oder erneut angeboten wird, kann das Modul nach dem ersten Bestehen nicht noch einmal für den jeweiligen Studiengang eingebracht werden. Studierende sollten deshalb bei jeder Veranstaltungsanmeldung prüfen, zu welchem Modul die gewünschte Veranstaltung gehört. Manche Veranstaltungen können zu mehreren Modulen gehören

ECTS-Punkte

ECTS-Punkte (i. d. R. 5 oder 10) werden nur für komplett abgelegte Module vergeben, nicht für Veranstaltungen/Kurse. Eine Ausweisung von ECTS-Punkten für einzelne Veranstaltungen/Kurse ist nicht möglich. Im Zeugnis und im Transcript werden nur komplett bestandene Module verbucht.

Zeugnis

Am Ende eines jeden Modulstudiums steht das Zeugnis, das alle Modulleistungen des/der Studierenden beinhaltet. Im Zeugnis werden die lt. Prüfungs- und Studienordnung auszuweisenden Modultitel einschließlich der jeweiligen ECTS-Punkte und Noten dokumentiert. Das Zeugnis enthält keine Veranstaltungstitel und keine Prüfungsbezeichnungen.

Urkunde, Diploma Supplement und Transcript of Records

Zusätzlich zum Zeugnis wird eine Urkunde zum erreichten akademischen Grad (z. B. Bachelor of Arts), ein Diploma Supplement (Beschreibung des Studiengangs) und ein Transcript of Records ausgegeben. Im Transcript of Records werden ergänzend zu den Modultiteln des Zeugnisses auch die Bezeichnungen der Prüfungen zu den Modulen ausgewiesen.

Basisinformationen zum Modulstudium (als PDF)

Prüfungsformen

Grundsatz:
In der Regel soll ein Modul nicht mehr als eine Prüfung beinhalten (§ 16 Abs. 1 S. 2 APO).

Besteht eine Modulprüfung aus zwei Prüfungsleistungen, errechnet sich die Gesamtnote aus dem arithmetischen Mittel der beiden Noten (§ 19 Abs. 4 APO). Die APO sieht in § 17 folgende Prüfungsformen vor:

  1. mündliche Prüfung
  2. Klausur
  3. Multiple-Choice-Klausur, möglich unter Beachtung von § 18 APO
  4. Hausarbeit
  5. Referat
  6. Hausarbeit mit Referat bzw. Hausarbeit mit Präsentation
  7. Portfolio
  8. Projektskizze
  9. Praktische Leistung (Handeln in einer konkreten Situation)
  10. Diskussions- oder Teamleistung
  11. sonstige Prüfungen

Eine Besonderheit stellt die Prüfungsform „Hausarbeit mit Referat“ bzw. „Hausarbeit mit Präsentation“ dar. Hierbei handelt es sich um eine Prüfung; das Referat/die Präsentation ist obligatorisch, wird aber nicht in die Bewertung einbezogen, soweit eine Prüfungsordnung nichts davon Abweichendes regelt. Die Modulnote ist die Note der Hausarbeit. Es handelt sich um einen Sonderfall; darüber hinaus gibt es keine analog konstruierten, „kombinierten Prüfungsformen“.

Steht (abgesehen von dem beschriebenen Sonderfall) in einer Prüfungsordnung eines Studiengangs oder in einer Fachprüfungsordnung „mit“, so ist dies als „und“ zu lesen und hat zur Folge, dass zwei Prüfungsleistungen zu erbringen sind. Es sind demnach auch zwei Prüfungsanlässe anzulegen, für die sich die Studierenden anzumelden haben. (Beispiel: „Klausur mit Referat“ kann nicht als eine Prüfung angelegt werden, da ein direkter thematischer Bezug zwischen kollektiv gestellter Klausur-Prüfung und individuell zu bearbeitender Referat-Aufgabe nicht möglich ist).

Die (Fach-)Prüfungsordnungen können eine Wahlmöglichkeit hinsichtlich der Prüfungsform vorsehen. Der Dozent/die Dozentin hat die Wahl der Prüfungsform verbindlich festzulegen und spätestens im ersten Veranstaltungstermin mitzuteilen

Informationen zum Thema Prüfungsformen (als PDF)

Elektronische Fernprüfungen

Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU) bietet während der Corona-Pandemie elektronische Fernprüfungen an.
Die Teilnahme an diesen Fernprüfungen ist freiwillig. Alternativ zu den Fernprüfungen werden auch Präsenzprüfungen angeboten, so dass Studierende frei entscheiden können, welches Prüfungsformat sie wählen möchten.

Hinweise zur Klausurteilnahme

Fristvorgaben

Familie und Studium

Informationen zu Mutterschutz, Schwangerschaft und Stillzeit während des Studiums:

Informationen zu Mutterschutz, Schwangerschaft und Stillzeit während des Studiums finden Sie hier

Leitfaden für familienfreundliche Regelungen für Studierende:

Leitfaden der KU

Mehrfachwahl

Modulprüfungen an der KU

Grundlegende prüfungsrechtliche Regelungen

Anmeldung zu Modulprüfungen

Jede Teilnahme an einer Modulprüfung ist über KU.Campus im vorgesehenen Anmeldezeitraum anzumelden.

Mit der Anmeldung zur Prüfung beginnt das Prüfungsrechtsverhältnis. Es endet mit der Bekanntgabe der Prüfungsbewertung.
Die Teilnahme an Prüfungen ist ohne vorherige fristgerechte Anmeldung nicht – auch nicht unter Vorbehalt - möglich.
Die Prüfungsanmeldung kann nur innerhalb des auf der Homepage des Prüfungsamtes veröffentlichten Anmeldezeitraumes vorgenommen werden. Sie wird mit einer systemtechnisch generierten Bestätigungsmail nachgewiesen.

Für die Modulprüfungen der FH-Studiengänge und die Modulprüfungen der universitären Studiengänge gelten  unterschiedliche Anmeldemodalitäten. Unabhängig vom gewählten Studiengang richten sich die maßgeblichen Termine der Prüfungsanmeldung nach der Zuordnung der jeweiligen Module zum FH-Bereich oder zum universitären Bereich.

Finden Prüfungen ausnahmsweise bereits vor dem offiziellen Anmeldezeitraum statt, gelten sie mit Antritt faktisch als angemeldet. Die technische Anmeldung muss dann durch den Studierenden im regulären Anmeldezeitraum nachgeholt werden.

Für Blockveranstaltungen, die erst nach Ende des regulären Anmeldezeitraumes beginnen, gilt folgende Sonderregelung: Der Prüfungsanmelde- und Abmeldezeitraum beginnt mit Beginn der ersten geblockten Veranstaltung und endet 14 Tage nach der ersten geblockten Veranstaltung.

Die Studierenden sind verpflichtet, ggf. vorhandene Anmeldeprobleme innerhalb des jeweiligen Anmeldezeitraumes an das Rechenzenturm oder das Prüfungsamt zu melden. Die Meldung an das Rechenzentrum ist über die Startseite von KU.Campus möglich. Unter der Rubrik “Allgemeine Hinweise” kann über den Button “ Ein Problem melden” ein entsprechendes Ticket an das Rechenzentrum erstellt werden. Das Eingangsdatum des Tickets wird automatisch dokumentiert.
Nicht fristgerecht im Rechenzentrum oder im Prüfungsamt eingehende Meldungen können für eine nachträgliche Prüfungsanmeldung nicht berücksichtigt werden.

Nach Ablauf der Anmeldefrist ist eine Prüfungsanmeldung nur noch möglich, wenn für das Versäumnis dieser Frist Gründe nachgewiesen werden, die die Studierenden selbst nicht zu vertreten haben. Begründungen wie z. B. Unkenntnis der Anmeldeformalitäten, Computerabsturz, Auslandsaufenthalt während der Anmeldezeit, Falschinformationen durch Mitstudierende werden nicht akzeptiert, da diese von dem/der Studierenden selbst zu vertreten sind. Die nachträgliche Anmeldung kann mit dem Antrag zur nachträglichen Prüfungsanmeldung beim zuständigen Prüfungsausschuss/der zuständigen Prüfungskommission beantragt werden. 

Der Prüfungsausschuss/die Prüfungskommission entscheidet über den Antrag und leitet diesen mit den antragsbegründenden Unterlagen an die Sachbearbeiter/innen des Prüfungsamtes weiter, die die Studierenden über die Entscheidung informieren und ggf. – im Falle einer Genehmigung – eine nachträgliche Anmeldung vornehmen.

Kontrolle der Prüfungsanmeldungen

Vor Abnahme der Prüfung prüft der Dozent/die Dozentin anhand der Anmeldeliste, ob für alle anwesenden Prüflinge eine gültige Prüfungsanmeldung vorliegt. Studierende, die nicht auf der Anmeldeliste verzeichnet sind, dürfen nicht an der Prüfung teilnehmen.
Bestehen Zweifel, ob der/die Studierende zur Prüfung angemeldet ist, kann der Dozent/die Dozentin die Vorlage der Bestätigungsmail zur Prüfungsanmeldung verlangen. Daher ist den Studierenden zu empfehlen, ihre Anmeldebestätigung zur Prüfung mitzunehmen.

Kann der/die Studierende diesen Nachweis nicht vorlegen, ist die Prüfungsteilnahme nicht – auch nicht unter Vorbehalt - möglich.
Eine Nachmeldung zur Prüfung vor Ort bei den Dozierenden ist nicht zulässig.

Wenn die Ablegung einer Prüfung mit vorher zu erfüllenden Zugangsvoraussetzungen verknüpft ist, prüft der Dozent/die Dozentin vor Abnahme der Prüfung, ob diese Zugangsvoraussetzungen vorliegen.

Falls der/die Studierende die Zugangsvoraussetzungen nicht erfüllt hat, darf er/sie nicht – auch nicht unter Vorbehalt - an der Prüfung teilnehmen.

Abmeldung von Prüfungen

Eine Abmeldung von Prüfungen ist im Rahmen der auf der Homepage des Prüfungsamtes veröffentlichten Fristen (Terminplan) möglich.
Nach Anmelde- und Abmeldeschluss ist die Anmeldung zur Prüfung verbindlich.

Unabhängig davon ist ein Rücktritt von einer Prüfung aus wichtigem Grund und mit Vorlage entsprechender Nachweise über das Prüfungsamt beim Prüfungsausschuss möglich.

Informationen zum Prüfungsrücktritt, insbesondere Regelungen zu Krankmeldungen im Zusammenhang mit Prüfungen (Prüfungsunfähigkeit) finden Sie auf der Seite des Prüfungsamtes unter der Rubrik "Prüfungsrücktritt/Prüfungsunfähigkeit".

Folgen versäumter Prüfungsanmeldungen und Prüfungsteilnahmen

Werden Anmeldefristen wiederholt versäumt, können Nachteile für den weiteren Studienverlauf entstehen.
Da Module oft nur im Zwei-Semester-Rhythmus angeboten werden, muss mit einer entsprechenden Studienzeitverlängerung, bei Überschreitung der Studienhöchstfristen ggf. auch mit einem Nichtbestehen des Studiengangs, gerechnet werden.

Wird eine Prüfung trotz Anmeldung nicht angetreten und liegt kein ordnungsgemäßer Rücktritt vor, ist die Prüfung mit der Note 5,0/nicht bestanden zu bewerten. Auch die nicht fristgerechte Abgabe einer Prüfungsleistung (z. B. Semesterarbeit, Portfolio) ist mit der Note 5,0/nicht bestanden zu bewerten.

Prüfungsteilnahme und Anwesenheitspflicht

Ist in der Prüfungsordnung eine Anwesenheitspflicht der Studierenden in einer Veranstaltung eines Moduls festgelegt, teilt der Dozent/die Dozentin den Studierenden i. d. R. zu Beginn der Veranstaltung mit, ob und welche Regeln für den Fall der Abwesenheit von den Studierenden zu beachten sind (ggf. Anwesenheitskontrolle, Verhalten im Krankheitsfall, Art der Entschuldigung/des Nachweises für die Abwesenheit).

Kommt der/die Studierende der in einer Prüfungsordnung vorgeschriebenen Anwesenheitspflicht nicht in dem erforderlichen Umfang nach, kann er/sie zunächst an der Prüfung teilnehmen. Besteht er/sie die Prüfung, kann das Modul insgesamt aber erst als bestanden oder mit einer Note verbucht werden, wenn die erforderliche Anwesenheitspflicht als erfüllt gilt. Der Prüfer/die Prüferin kann von dem/der Studierenden die Vorlage eines entsprechenden Nachweises der nachträglichen Veranstaltungsteilnahme verlangen.

Wiederholung von Prüfungen

Eine Modulprüfung muss im Falle des Nicht-Bestehens – je nach Prüfungsordnung – bei der ersten (FH-Studiengänge) bzw. der zweiten (Universitätsstudiengänge) Wiederholung bestanden werden, ansonsten gilt sie als endgültig nicht bestanden.
Gibt es bei Pflichtmodulen und Wahlpflichtmodulen keine Wiederholungsmöglichkeit mehr, kann das Studium nicht fortgesetzt werden. Auch eine Kompensation des nicht bestandenen Moduls durch ein ggf. anrechenbares Modul wäre in diesem Fall nicht mehr möglich.

Falls eine ggf. vorgeschriebene Anwesenheitspflicht in der Veranstaltung eines Moduls bereits erfüllt wurde und nur die Prüfungsleistung zu wiederholen ist, besteht grundsätzlich keine Pflicht zur erneuten Teilnahme an der Veranstaltung des zu wiederholenden Moduls.
Sobald die zu wiederholende Prüfung erneut angeboten wird, können sich die Studierenden innerhalb des jeweils vorgeschriebenen Anmeldezeitraumes für die Wiederholungsprüfung anmelden.

Soweit eine Wiederholung im gleichen Semester möglich ist, muss die Wiederholungsprüfung grundsätzlich in Art und Umfang der Erstprüfung entsprechen.
Ist die Wiederholung des Moduls erst im Folgesemester möglich, gelten die Prüfungsbedingungen, die für das jeweilige Modul im Folgesemester bekannt gegeben werden. So kann sich z. B. auch die Prüfungsform im Folgesemester ändern.

Dabei sollte bedacht werden, dass das zu wiederholende Modul dann evtl. von einer anderen Lehrperson abgehalten wird und die Qualifikationsziele ggf. an anderen Themen/Materialien verdeutlicht werden, was wiederum zu veränderten Prüfungsschwerpunkten führen könnte. In diesem Fall wäre der erneute Besuch der zugehörigen Veranstaltung zu empfehlen, ist aber nicht Bedingung.

Prüfungsergebnisse

Die Prüfungsergebnisse sind während des Studiums aus der Datenabschrift in KU.Campus ersichtlich.

In der jeweiligen Prüfungsordnung und der zugehörigen Modulbeschreibung ist die Art der Bewertung eines Moduls (benotet/unbenotet) geregelt.
Die festgelegte Bewertungsart kann nur für die Zukunft durch Änderung der Modulbeschreibung und ggf. der Prüfungsordnung modifiziert werden. Die Nachbenotung eines ohne Note auszuweisenden Moduls bzw. der Ersatz einer Note durch die Bewertung bestanden ist nicht (auch nicht informell) zulässig.

Die ECTS-Punkte werden erst verbucht, sobald alle zu einem Modul gehörigen Prüfungsleistungen erbracht sind.
Die Termine der Notenbekanntgabe sind dem Terminplan zu entnehmen.

Die in der Datenabschrift ausgewiesenen Bewertungen erhalten erst mit der Dokumentation im Zeugnis ihre endgültige rechtliche Verbindlichkeit.

Prüfungsleistungen, die während einer Immatrikulation im gewählten Studiengang zusätzlich zu den laut Prüfungsordnung erforderlichen Leistungen erbracht werden, können in einem Anhang des Transcripts of Records bescheinigt werden.

Regelungen zu den Modulprüfungen an der KU

Prüfungsarten und Prüfungsformen

Die in einem Studiengang angebotenen Modul-Prüfungsformen sind in der jeweiligen Prüfungsordnung angegeben.
Weist ein Modul mehrere Prüfungsformen auf (z. B. Klausur, Hausarbeit, Referat, Portfolio usw.), wird die jeweils für das entsprechende Modul von den Dozierenden gewählte Prüfungsform zu Beginn des Semesters bekanntgegeben.

Die Prüfungsformen werden zwei unterschiedlichen Prüfungsarten zugeordnet.
An der KU wird zwischen den Abschlussprüfungen und den semesterbegleitenden Prüfungen unterschieden, für die verschiedene Regularien bezüglich der An- und Abmeldefristen, der Prüfungszeiträume und der Wiederholung von Prüfungen gelten.

Semesterbegleitende Prüfungen

1. Definition

Alle Prüfungen, die nicht als einmalige mündliche Prüfung oder Klausur zum Semesterschluss definiert sind, zählen zu den semesterbegleitenden Prüfungen. (z. Bsp. Seminararbeit, Hausarbeit, Referat, Portfolio)

2. Prüfungszeitraum

Semesterbegleitende/veranstaltungsbegleitende Prüfungen werden im Laufe des Semesters erbracht.
Der Prüfungszeitraum erstreckt sich somit über das gesamte Semester.
Er beginnt frühestens nach dem im jeweiligen Terminplan veröffentlichten An- und Abmeldeschluss für semesterbegleitende Prüfungen.
Wann und in welcher Form diese Prüfungen (z. B. Hausarbeit, Referat, Seminararbeit, Portfolio) im Laufe des Semesters abgelegt werden, legen die Dozenten und Dozentinnen d. R. zu Beginn des Semesters fest.

Die Abgabetermine von Prüfungsarbeiten (z. B. Hausarbeit) werden von den Dozierenden ohne Beteiligung des Prüfungsamtes überwacht.
Die festgelegten Abgabefristen können bei Vorliegen nicht zu vertretender Gründe auf Antrag der/des Studierenden verlängert werden. Der begründete Antrag ist vor Ablauf der jeweiligen Abgabefrist bei dem/der jeweiligen Prüfer/in zu stellen. Bei der Festlegung der Abgabetermine (auch Verlängerungstermine) sind die individuellen Korrekturzeiten zu berücksichtigen, sodass die jeweiligen Termine der Noteneingabe eingehalten werden können.

Die Noten der semesterbegleitenden Prüfungen müssen spätestens zu dem im Terminplan des Prüfungsamtes veröffentlichten Noteneingabetermin vorliegen.

3. An- und Abmeldefristen

Für semsterbegleitende Prüfungen wird pro Semester ein Anmeldezeitraum angeboten, der auf der Homepage des Prüfungsamtes unter der Rubrik  "Termine zur Prüfungsanmeldung und Notenbekanntgabe" veröffentlicht wird.
Die Anmeldefrist ist unabhängig von dem jeweiligen Termin der tatsächlichen Erbringung der semesterbegleitenden Prüfungsleistung von den Studierenden einzuhalten.

Beispiel:
Ein Dozent gibt in der ersten Veranstaltung bekannt, dass in seinem Seminar eine Hausarbeit als Prüfungsleistung zu erbringen ist. Er bietet für einzelne Studierende unterschiedliche Abgabetermine an, die sich über das ganze Semester verteilen.
Unabhängig von den individuell vereinbarten Abgabeterminen müssen sich alle Modulteilnehmer/innen im laut Terminplan veröffentlichten Anmeldezeitraum für semesterbegleitende Prüfungen, i. d. R. zu Beginn des jeweiligen Semesters, für die Prüfungsleistung Hausarbeit anmelden.

 

Universitätsstudiengänge:
Eine Abmeldung von semesterbegleitenden Prüfungen ist über KU.Campus nur bis zum letzten Tag des veröffentlichten Anmeldezeitraumes möglich.

Fachhochschulstudiengänge:
Eine Abmeldung von semesterbegleitenden Prüfungen ist über KU.Campus bis zum letzten Tag des veröffentlichten Anmeldezeitraumes möglich. Darüber hinaus kann eine Abmeldung bis zu einem im Terminplan auf der Homepage des Prüfungsamtes veröffentlichten Datum über das Prüfungsamt beantragt werden (schriftlich oder per Mail unter Angabe der genauen Modulprüfungsnummer), sofern die Prüfung nicht bereits vor diesem Datum angetreten wurde.
Der Nichtantritt muss bei semesterbegleitenden Prüfungen von den entsprechenden Prüfern und Prüferinnen schriftlich bestätigt werden.

4. Wiederholung von semesterbegleitenden Prüfungen

Die Wiederholung einer semesterbegleitenden Prüfung im selben Semester ist ausgeschlossen. Sie kann frühestens im Folgesemester wiederholt werden, sobald das Modul erneut angeboten wird.
Studierende der Universitätsstudiengänge können, Studierende der Fachhochschulstudiengänge müssen eine nicht bestandene semesterbegleitende Prüfung zum nächstmöglichen Termin wiederholen.

Wiederholung bedeutet bei semesterbegleitenden Prüfungen (z. Bsp. Hausarbeiten/Seminararbeiten), dass die Studierenden ein neues Thema mit einem neuen Abgabetermin erhalten und sich erneut auf die semesterbegleitende Prüfung (neuer Prüfungsanlass) anmelden müssen.
Verbesserungen bereits vorgelegter und bewerteter Hausarbeiten sind unzulässig.

Abschlussprüfungen

1. Definition

Eine Abschlussprüfung ist eine mündliche Prüfung oder eine Klausur, die ein Modul zu einem bestimmten Termin am Ende des Semesters abschließt.

Vor erstmaliger Klausurteilnahme ist allen Studierenden zu empfehlen, sich über die Regularien, die an der KU für den Ablauf von Klausurprüfungen festgelegt wurden, zu informieren.
Detailliertere Informationen finden Sie in dem Merkblatt "Hinweise zur Klausurteilnahme".

2. Prüfungszeiträume

Für Universitätsstudiengänge und Fachhochschulstudiengänge bestehen unterschiedliche Prüfungszeiträume.
Der jeweilige Prüfungszeitraum beginnt grundsätzlich frühestens nach dem im jeweiligen Terminplan veröffentlichten An- und Abmeldeschluss für Abschlussprüfungen.

 

Universitätsstudiengänge:
Pro Semester werden in der Regel zwei verschiedene Prüfungszeiträume für Modulabschlussprüfungen angeboten.

Beginn des ersten Prüfungszeitraumes:
Ende der Vorlesungszeit bzw. Beginn der vorlesungsfreien Zeit

Beginn des zweiten Prüfungszeitraumes:
Anfang des Folgesemesters bzw. spätestens Beginn der Vorlesungszeit des Folgesemesters Beide Prüfungszeiträume können sowohl für Erstablegungen als auch für Wiederholungen von Modulprüfungen genutzt werden. Die konkreten Prüfungstermine werden von den Prüfern und Prüferinnen festgelegt und über die Prüfungsanlässe auf KU.Campus veröffentlicht.


Fachhochschulstudiengänge:
Pro Semester wird ein Prüfungszeitraum für Abschlussprüfungen angeboten.
Der Prüfungszeitraum und die Prüfungstermine werden auf der Website der jeweiligen FH-Studiengänge (Unsere KU - Fakultäten - Fakultät für Religionspädagogik und Kirchliche Bildungsarbeit oder Fakultät für Soziale Arbeit) veröffentlicht.

3. An- und Abmeldefristen

Die für die jeweiligen Prüfungszeiträume geltenden An- und Abmeldefristen werden auf der Homepage des Prüfungsamtes (Rubrik "Termine zur Prüfungsanmeldung und Notenbekanntgabe) veröffentlicht.

 

Universitätsstudiengänge:
Eine Abmeldung von schriftlichen Abschlussprüfungen ist über KU.Campus (bei FlexNow-Prüfungen per Mail) bis 6 Werktage vor Antritt der Prüfungen möglich.

Für mündliche Abschlussprüfungen gelten je nach Art (Einzelprüfungen/Gruppenprüfungen) unterschiedliche Abmelderegelungen

Einzelprüfungen:
Nach Ende des Anmeldezeitraumes können sich Studierende noch direkt über KU.Campus bis 6 Werktage vor dem ersten Einzelprüfungstermin (lt. Prüfungsplan) abmelden. Darüber hinaus ist noch eine Abmeldung mit einem formlosen Antrag (schriftlich oder per Mail) unter Angabe der genauen Modulprüfungsnummer über das Prüfungsamt bis zum letzten Werktag vor dem ersten Einzelprüfungstermin (lt. Prüfungsplan) der mündlichen Abschlussprüfung möglich.

Gruppenprüfungen:
Eine Abmeldung von den Gruppenprüfungen ist nur bis zum Ende des jeweiligen Anmeldezeitraumes der Abschlussprüfungen möglich. Zu diesen Abschlussprüfungen zählen mündliche Abschlussprüfungen mit mehreren Prüfungsteilnehmern/innen zum gleichen Termin, die im Tandem oder in Gruppen abgenommen werden und musikpraktische Abschlussprüfungen, die in Kleingruppen abgehalten werden.
 

Fachhochschulstudiengänge:
Eine Abmeldung von mündlichen und schriftlichen Abschlussprüfungen ist über KU.Campus bis zum letzten Tag des Anmeldezeitraumes für die Abschlussprüfungen möglich. Darüber hinaus ist eine Abmeldung mit einem formlosen Antrag (schriftlich oder per Mail) unter Angabe der genauen Modulprüfungsnummer bis zu einem auf der Homepage des Prüfungsamtes unter der Rubrik "Termine zur Prüfungsanmeldung und Notenbekanntgabe" veröffentlichten Datum über das Prüfungsamt möglich.

4. Wiederholung von Abschlussprüfungen

Für FH-Studierende und Studierende der Universitätsstudiengänge gelten unterschiedliche Regelungen zur Wiederholung von Abschlussprüfungen.

Universitätsstudiengänge:
Studierende, die eine Abschlussprüfung im ersten Prüfungszeitraum nicht bestanden haben, können diese Prüfung im zweiten Prüfungszeitraum wiederholen. Studierende, die den ersten Zeitraum nicht genutzt haben und die Modulprüfung erst im zweiten Prüfungszeitraum ablegen, können die Prüfung erst wiederholen, wenn das Modul erneut angeboten wird.
Bei einem beabsichtigten Wechsel der Hochschule, des Studiengangs oder des Studienfachs wird den Studierenden empfohlen, den ersten Prüfungszeitraum zu nutzen, da der zweite Prüfungszeitraum bereits in das neue Semester fällt und die zugehörigen Prüfungsergebnisse so ggf. nicht zeitgerecht für beabsichtigte Anrechnungen nachgewiesen werden können. Soll trotz beabsichtigtem Hochschulwechsel der zweite Prüfungszeitraum für die Erstablegung einer Prüfung genutzt werden, ist eine Doppelimmatrikulation erforderlich.


Fachhochschulstudiengänge:
Studierende der Fachhochschulstudiengänge können die Abschlussprüfung wiederholen, sobald das zugehörige Modul erneut angeboten wird. Die Wiederholung muss zum nächstmöglichen Termin erfolgen.

Nachteilsausgleich

Arzt
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Studierende mit Behinderungen - nicht nur Rollstuhlfahrer, Geh- und Sehgeschädigte, sondern auch Allergiker, Ernährungskranke sowie Menschen mit Sprach-, Schreib- und Lernschwierigkeiten - können sich zur Beratung zu Fragen rund um Studium und Prüfungen oder bei sonstigen Problemen an den Beauftragten für Behindertenfragen wenden.

Hinweise/Informationen

Falls Studierende auf Grund einer ständigen bzw. länger andauernden Behinderung oder einer vergleichbaren Beeinträchtigung nicht in der Lage sind, die in ihrem Studium vorgeschriebenen Studien- und Prüfungsanforderungen zu erbringen, können sie für ihre Prüfungen einen Nachteilsausgleich bei der/dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses ihres Studiengangs beantragen.

Die möglichen Gründe für einen Nachteilsausgleich unterscheiden sich grundsätzlich in ständige, also nicht vorübergehende und länger andauernde, also vorübergehende Beinträchtigungen.

  • Typische Fälle für ständige Beeinträchtigungen sind beispielsweise Sehbehinderungen, Lähmungen bzw. Fehlbildungen von Gliedmaßen.
  • Typische Fälle für länger andauernde Beeinträchtigungen sind beispielsweise Knochenbrüche oder eine schwere Erkrankung.
  • Keine Fälle für einen Nachteilsausgleich sind in der Regel Prüfungsstress, Examensängste oder Konzentrationsstörungen, die auf mit der Prüfungssituation typischerweise verbundenen Anspannungen und Belastungen beruhen, da dem jede/r Kandidat/in je nach Konstitution mehr oder weniger ausgesetzt ist.

Verfahrensablauf

Anträge

Für Fragen bzw. Beratungen zur bedarfsgerechten Gestaltung der jeweiligen Prüfungsbedingungen und Unterstützungsangebote steht den Studierenden und Vorsitzenden der Prüfungsausschüsse die Beauftragte für Studierende mit Behinderung, chronischen Krankheiten und Beeinträchtigungen an der KU, Frau Dr. Renate Hackel-de Latour, zur Verfügung.

Renate Hackel-de Latour
Akad. Dir. Dr. Renate Hackel-de Latour
Beauftragte für Studierende mit Behinderung, chronischen Krankheiten und Beeinträchtigungen an der KU
Gebäude Waisenhaus | Raum: WH-008
Postanschrift
Ostenstraße 25
85072 Eichstätt
Sprechstunde
nach Vereinbarung

Abschlussarbeit

Formulare zur Abschlussarbeit

Verlängerung des Abgabetermins

Sollten Sie Gründe vorweisen können, die Sie selbst nicht zu vertreten haben, so können Sie die Bearbeitungszeit Ihrer Abschlussarbeit verlängern. Bitte füllen Sie hierzu diesen Antrag aus:

Verlängerung der Bearbeitungszeit der Bachelor-/Masterarbeit bei Vorliegen wichtiger Gründe

Titeländerung

Sollten Sie im Laufe des Entstehungsprozesses Ihrer Abschlussarbeit feststellen, dass der angemeldete Titel der Abschlussarbeit spezifiziert werden muss, so können Sie dies mit folgendem Formular vornehmen:

Änderung des Titels der Abschlussarbeit nach Ausgabe des Themas

Bitte beachten Sie, dass sich das ursprüngliche Thema nicht im Grundsatz ändern darf!

Eine nachträgliche Änderung des Titels ist nur für Studierende der Studiengänge am Standort Eichstätt möglich.

Anerkennung einer Abschlussarbeit

Anerkennung einer bereits eingereichten Abschlussarbeit als Bachelor-/Masterarbeit

Sollten Sie bereits in einem anderen Studiengang eine Abschlussarbeit geschrieben und eingereicht haben, so können Sie sich diese auch als Bachelor-/Masterarbeit in Ihrem aktuellen Studiengang anerkennen lassen.

Hierfür füllen Sie bitte folgendes Formular aus und reichen dieses im Prüfungsamt ein:

Formular zur Anerkennung einer Abschlussarbeit

 

Bitte legen Sie dem Formular folgende Anlagen bei:

  • Abschlussarbeit
  • Nachweis über die Benotung der Abschlussarbeit
  • Gutachten zur Abschlussarbeit
Anerkennung der schriftlichen Hausarbeit gem. LPO I als Bachelorarbeit

Lehramtsstudierende können sich ihre schriftliche Hausarbeit gem. LPO I als Bachelor-/Masterarbeit anerkennen lassen.

Für die Anerkennung wird folgendes Formular benötigt:

Anerkennung der schriftlichen Hausarbeit (LPO I) als Bachelorarbeit

 

Als Anlage ist hier die schriftliche Hausarbeit beizufügen.

Informationen zur Abschlussarbeit

Allgemeine Informationen zur Abschlussarbeit

Universitätsstudiengänge:

Informationen zur Abschlussarbeit

Deckblatt der Abschlussarbeit

Informationen zum Deckblatt

Auf dem Deckblatt Ihrer Abschlussarbeit müssen folgende Informationen zwingend angegeben werden:

  • persönliche Daten (Name, Geburtsdatum, Matrikelnummer)
  • Bachelor-/Masterarbeit
  • Studiengang mit Fachsemester
  • Thema der Arbeit in deutscher und englischer Sprache (muss mit der Anmeldung überein stimmen)
  • Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
  • Gutachter/Gutachterin (inkl. Lehrstuhl)