Logo Pillars

Pathways to Inclusive Labour Markets (PILLARS)

Pathways to Inclusive Labour Markets“ (PILLARS) ist ein gemeinsames Forschungsprojekt eines internationalen wissenschaftlichen Konsortiums, dem auch Professor Simon Wiederhold angehört. Das von der Europäischen Kommission im Rahmen der Forschungsstrategie Horizon 2020 geförderte Projekt hat zum Ziel, ein umfassendes Verständnis der Zukunft der Arbeit in der Europäischen Union zu gewinnen. Dazu untersucht das PILLARS-Projekt vergangene, gegenwärtige und künftige Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt im Zusammenhang mit Automatisierung, Globalisierung und Strukturwandel, um daraus Politikstrategien für inklusive Arbeitsmärkte abzuleiten.

  • Auftraggeber: Europäische Kommission (European Union Horizon 2020 Research and Innovation Programme, Grant Agreement No. 101004703)
  • Projektlaufzeit: Januar 2021 – Dezember 2023

Forschungsschwerpunkte und Aufgaben

Die Forschungsschwerpunkte unter der Leitung von Professor Simon Wiederhold am Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Makroökonomik, befassen sich mit der Frage, ob die Bildungssysteme in Europa die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer adäquat auf den Arbeitsmarkt vorbereiten. Wir wollen verstehen, inwieweit Automatisierung, globale Wertschöpfungsketten und industrielle Transformationen dazu führen, dass die Fähigkeiten, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer besitzen, nicht oder nur teilweise zu denen passen, die von den Unternehmen gefordert werden. Ein weiterer Schwerpunkt unserer Forschung in PILLARS ist es, zu untersuchen, ob bestimmte Regionen oder Länder in Europa besser dazu in der Lage sind, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit den Fähigkeiten auszustatten, die moderne Arbeitsmärkte erfordern. Aus diesen Befunden leiten wir Empfehlungen ab, wie die Politik Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern dabei helfen kann, sich an veränderte Qualifikationsanforderungen anzupassen und beschäftigungsfähig zu bleiben.

Unsere Forschung wird von folgenden Fragestellungen geleitet:

  1. Welche Fähigkeiten stellen Bildungssysteme bereit (Skill Supply) und welche Fähigkeiten werden von Unternehmen gefordert (Skill Demand)? Besteht eine Diskrepanz zwischen beidem (Skill Mismatch)?
  2. Ist Skill Mismatch stärker ausgeprägt in Regionen, in denen sich die benötigten Fähigkeiten von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern aufgrund eines schnelleren technologischen Wandels bzw. von Handelsschocks schneller verändert haben? Oder war das Bildungssystem dazu in der Lage, auf die geänderten Anforderungen zu reagieren?
  3. Welche Konsequenzen hat Skill Mismatch für Beschäftigung, Löhne und Arbeitsplatzmobilität?
  4. Inwiefern beeinflussen Technologie, globale Wertschöpfungsketten und industrieller Wandel die Berufsstruktur in der Europäischen Union? Welche Rolle spielen dabei länderspezifische Institutionen?
  5. Wie kann betriebliche Weiterbildung gestaltet werden, um Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern dabei zu helfen, die am Arbeitsplatz geforderten (digitalen) Kompetenzen zu erwerben? Wie bewältigen insbesondere ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die Herausforderungen des technologischen Wandels?

Projektteam an der KU Eichstätt-Ingolstadt

© Copyright: Photogenika, www.photogenika.de
© Copyright Christina Langer, 2020
© Copyright Yuchen Guo, 2021

Projektpartner

Offizielle Pillars-Webseite