Symposium "Genome Editing. Über die normativen Dimensionen von Eingriffen in die menschliche Keimbahn"

In Kooperation mit dem Forum St. Stephan (Wien) veranstaltet der Lehrstuhl Theologie in Transformation (unter der Projektverantwortung von Dr. Dr. Klaus Viertbauer) am 11.-12. März in Wien eine hochrangig besetzte Tagung über die normativen Dimensionen von Keimbahneingriffen beim Menschen. Für eine Teilnahme sowohl in Präsenz als auch mit Zoom ist eine Anmeldung unter office@forum-st-stephan.at erforderlich

Der Eingriff in die menschliche Keimbahn in Form eines Genome Editings konfrontiert die Gesellschaft nicht nur mit technischen Fragen der Realisierung, sondern stellt diese auch vor tiefgreifende normative Herausforderungen. Diese im Vorfeld zu identifizieren, näher zu bestimmen und in ihrer wechselseitigen Verwiesenheit aufeinander herauszuarbeiten, ist die Aufgabe des Symposions.

In diesem Sinn verhandeln namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Medizin, Philosophie, Rechtswissenschaft und Theologie etwa folgende Fragestellungen: Mit welchen ethischen Risikoabwägungen sehen sich Forscher durch Eingriffe in die menschliche Keimbahn konfrontiert? Vermag die Rechtsprechung angemessen auf Keimbahninterventionen beim Menschen zu reagieren? Höhlen Eingriffe in die menschliche Keimbahn das Konzept der Menschwürde aus? Welche Folgen zeichnen sich für die Anthropologie und das Verständnis des Humanen ab und wie ist ihnen zu begegnen?

Es diskutieren u.a. Dieter Birnbacher (Düsseldorf), Peter Dabrock (Erlangen-Nürnberg), Sigrid Graumann (Bochum), Christian Hillgruber (Bonn), Nikolaus J. Knoepffler (Jena), Reinhard Merkel (Hamburg), Kerstin Schlögl-Flierl (Augsburg), Bettina Schöne-Seifert (Münster), Dieter Sturma (Bonn) oder Christiane Woopen (Bonn).

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Anmeldung:

Natalie Sandner MA (office(at)forum-st-stephan.at)

 

Ansprechpartner:

Dr. Dr. Klaus Viertbauer (klaus.viertbauer(at)ku.de)