Stefanie Zabold
Dr. Stefanie Zabold
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Gebäude Universitätsallee/Zentralbibliothek | Raum: UA-126
Postanschrift
Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Theorie und Didaktik der Geschichte
Universitätsallee 1
85072 Eichstätt
Sprechstunde
Nach Vereinbarung

Tätigkeitsfelder

Zabold befasst sich mit der empirischen Überprüfung (quantitativ sowie qualitativ) und Modellierung von geschichtsdidaktischen Kompetenzen. Darüber hinaus ist sie Mitglied des HiTCH-Konsortiums und an der Entwicklung von HiTCH 3.0 zur Testung historischer Kompetenzen bei Schülerinnen und Schülern in LSA beteiligt. Außerdem wirkt sie an der vergleichenden Wirksamkeitsforschung zu museumspädagogischen Konzepten mit und am Interviewprojekt zu einer Schule der Zukunft.

Vita

Stefanie Zabold hat im Herbst 1999 ihr Studium des Lehramts für Grundschulen an der Katholischen Universität Eichstätt mit dem Hauptfach Geschichte (Didaktikfächer: Mathematik, Deutsch, Kunsterziehung) aufgenommen. Mit dem Erweiterungsstudiengang Geschichtskultur hat sie ihr Spektrum erweitert und hier ihren Schwerpunkt im Bereich der Museumsarbeit gefunden. Unter anderem in diesem Zusammenhang standen im Verlauf des Studiums die Mitarbeiten als studentische Hilfskraft an verschiedenen Projekten unter der Leitung von Prof. Schreiber. Außerdem war sie freie Mitarbeiterin im Kunst- und Kulturpädagogischen Zentrum für Museen in Nürnberg, schwerpunktmäßig am Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände. Vor allem Museumspädagogik und Besucherforschung, aber auch Ausstellungskonzeption gehören nach wie vor zu ihren Arbeitsfeldern.

Nach dem erfolgreichen Abschluss des ersten Staatsexamens im Jahr 2004 folgte das Referendariat im Regierungsbezirk Mittelfranken (Bayern), das Zabold im Jahr 2006 abgeschlossen hat. Direkt danach ist sie in den Schuldienst eingetreten und hat ihre Tätigkeit an der Volksschule Wolframs-Eschenbach (Landkreis Ansbach) aufgenommen (Lehrerin an der Grund- und Mittelschule).

Von August 2008 bis Juli 2018 war Zabold vom Schuldienst beurlaubt. Dabei war sie bis 2015 im Forschungsprojekt "Evaluierung und Optimierung von Lehramtplus" als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig, wodurch auch ihr Interesse an Lehrerbildung gewachsen ist (Lehrerbildungsforschung bezogen auf alle drei Phasen). Während dieser Zeit hat sie außerdem ihre Promotion zum Thema "Vor dem ersten Geschichtsunterricht: zur empirischen Erschließung des historischen Denkens junger Lerner" abgeschlossen und damit einen empirischen Schwerpunkt in ihrem Portfolio fest verankert. Nach einem Jahr Elternzeit kehrte Zabold Ende 2016 an die Universität zurück. Sie arbeitete dann vor allem in Projekten zur vergleichenden Wirksamkeitsforschung zu museumspädagogischen Konzepten bzw. am Konzept zu „Diktatur – nein danke!“ mit.

Seit August 2018 ist Zabold mit einem Anteil von 50% als wissenschaftliche Assistentin an der Professur tätig. Ihre Arbeitsschwerpunkte bewegen sich vornehmlich im Bereich des von ihr angestrebten Habilitationsverfahrens zur „Diagnose geschichtsdidaktischer Lehrerkompetenzen in unterschiedlichen Phasen der Lehrerausbildung“ (Arbeitstitel). Im Feld der Methodenentwicklung zeichnet Zabold mit Unterstützung durch das Team der Professur federführend für die Entwicklung des quantitativ ansetzenden Tests für geschichtsdidaktische Kompetenzen „GeDiKo-T“ verantwortlich. Aktuell arbeitet sie an der Entwicklung eines Konzepts und zugeordneten Aufgabenstellungen zur qualitativen Erhebung von geschichtsdidaktischen Kompetenzen. Darüber hinaus unterrichtet sie, um den Anschluss an die schulische Realität erhalten zu können, 12 Stunden die Woche an der Grundschule Wolframs-Eschenbach. Dort befasst sie sich jenseits des Unterrichtens u.a. mit der Entwicklung und Implementation eines Konzepts zur internen Evaluation der Schule sowie mit der Digitalisierung von Lernprozessen.

Publikationen

Artikel

Buch

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Rezension

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Veranstaltungsbeitrag (unveröffentlicht)