Hier finden Sie einige Beispiele für laufende und erfolgreich abgeschlossene Service-Learning-Projekte an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.
(zugänglich für alle Studierenden über Studium.Pro)
Wie erinnern wir in einer digitalen Welt? In unserem Blockseminar setzen Sie sich praxisnah und kreativ mit digitalen Gedenkformen auseinander. An fünf Terminen erkunden Sie traditionelle Friedhofspraktiken, entwickeln in Gruppen Konzepte für digitale Gedenkplattformen und setzen diese schließlich um.
Format & Ort:
4 Blocktage (1–1,5 Tage) + selbstständige Gruppenarbeit
Präsenz an der KU Eichstätt, auf dem lokalen Friedhof und in Online-Arbeitsräumen
Highlights:
Einführung in theologische, kulturelle und digitale Aspekte des Gedenkens
Geführter Friedhofsbesuch und Reflexion realer Rituale
Konzeptentwicklung, Feedbackrunden und Service-Learning-Projekt mit digitaler Umsetzung
Abschlusspräsentation und offizieller Launch der digitalen Gedenkplattform
Hier direkt anmelden: 82-000-SPGes03-S-SE-0925.20261.002
Eine multiperspektivische Auseinandersetzung mit autonomen artifiziellen Systemen ist notwendig. Roboter und Bots werden immer allgegenwärtiger. Was ist aber deren Bedeutung für den Menschen und die Gesellschaft? Welche persönlichen Veränderungen gehen damit einher? Im Seminar wird interdisziplinär gearbeitet und Kunst und Kultur mit Bildung, Wissenschaft und Technologie gekoppelt und u.a. diesen Fragen nachgegangen. Wir werden mit Playern aus Kunst, Kultur, Film und Wissenschaft zusammenarbeiten und kreativ tätig werden. Das Seminar lädt dazu ein, Roboter und Bots nicht nur als Technik, sondern als neue gesellschaftsprägende kulturelle Kraft zu erleben. Das Seminar inspiriert, fordert heraus und lädt ein, die Zukunft möglichst vorzudenken und aktiv mitzugestalten. Der Plan ist das erste Roboversum, das Roboterkulturfestival in Eichstätt. Letztlich eignen sich Roboter vorzüglich dazu, das zu verstehen, was uns als Menschen ausmacht.
15. April: Kennenlernen Seminar und Festival wird vorgestellt mit ersten inhaltlichen Impulsen. Vortrag über Digital Ethics
22. April: Auseinandersetzung und Analyse von Robotern im Film zudem Gastvortrag und Filmimpuls von Derik Rodrigues Regisseur aus München
29. April: Analyse der Grenze zwischen Mensch und Maschine, zwischen Organismus und Artefakt. Workshop mit Amon Ritz Medienkünstler und Regisseur
6. Mai: Erarbeitung einer eigenen multimedialen Installation zum Thema
13. Mai: Erarbeitung einer eigenen multimedialen Installation zum Thema. Reflexion des Seminars
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In diesem praxisorientierten Seminar erhalten Sie die Möglichkeit, umfassende Erfahrungen in der Sprachförderung an Grundschulen zu sammeln. Unsere Zielsetzung ist es, Ihnen die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln, um Schülerinnen und Schüler mit Deutsch als Zweitsprache (DaZ) effektiv zu fördern.
Bestandteile des Seminars:
[Lernen]: Regelmäßige Seminarsitzungen in Präsenz oder online, bei denen wir relevante Themen wie Schriftspracherwerb, Vermittlung von Deutsch als Zweitsprache und Leseförderung vertiefen. Wir planen gemeinsam Förderstunden, besprechen Vor- und Nachbereitung und bieten Zugriff auf einen umfassenden Materialpool. Sie haben auch die Möglichkeit, mit ehemaligen Projektteilnehmenden auszutauschen und Ihre Erfahrungen intensiv zu reflektieren.
[Service]: Praktischer Teil an einer Grundschule in Eichstätt Stadt (GS St. Walburg, GS Am Graben) oder dem Landkreis Eichstätt (z. B. GS Gaimersheim, GS Sandersdorf) (*), bei dem Sie wöchentlich Sprachförderstunden in Deutsch für DaZ-Schülerinnen und Schüler durchführen. Dies kann in Einzel-, Gruppenförderung oder unterrichtsbegleitender Förderung erfolgen (nach Absprache). Der Zeitraum umfasst in der Regel die vormittägliche Unterrichtszeit der Schülerinnen und Schüler (zwischen Mai und Juli, insgesamt ca. zehn Termine).
Organisatorisches:
1. Blocktermine: Am Donnerstag, 09.04., und Freitag, 10.04., finden zwei Blocktage statt, an denen wir uns auf Ihren Fördereinsatz vorbereiten. Ihre Teilnahme an diesen Tagen ist dringend erforderlich.
2. Teilnahmebestätigung: Nach erfolgreichem Abschluss des Seminars erhalten Sie eine offizielle Teilnahmebestätigung.
3. Individuelle Absprachen: Wenn Sie Kontakte zu einer anderen Schule haben, an der Sie die Sprachförderung durchführen möchten, melden Sie sich bitte frühzeitig per Mail, um individuelle Absprachen zu treffen.
Dieses Seminar bietet Ihnen eine einzigartige Gelegenheit, Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten in der Sprachförderung anzuwenden und zu vertiefen. Wir freuen uns darauf, Sie bei dieser Erfahrung zu begleiten!
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Das geplante Seminar befähigt Studierende sowohl methodisch als auch inhaltlich, landwirtschaftliche Transformationskonflikte zu verstehen, zu moderieren und zu reflektieren. Seine gesellschaftliche Relevanz ergibt sich aus der hohen Konflikthaftigkeit der Diskurse um eine zukunftsfähige Landwirtschaft sowie aus der Notwendigkeit, Dialogprozesse zwischen unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zu fördern. Das Studienangebot wird durch folgende Komponenten nachhaltig bereichert:
Praxisnahe Qualifizierung: Durch die Einführung in die Methode der Bauernräte (u. a. angewendet in der Zukunftsregion Rupertiwinkel) erwerben die Studierenden Kompetenzen in der Moderation und Bearbeitung von Konflikten
Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis: In Zusammenarbeit mit der Politischen Akademie Tutzing und der Bayerischen Akademie Ländlicher Raum nehmen die Studierenden an einer Fachtagung teil (Mi 10. Juni, 14.00 Uhr – Fr 12. Juni 2026, Arbeitstitel: „Politikum Boden: Gegenstand und Resonanzraum von Transformationskonflikten“). Dort treten sie in Austausch mit Studierenden anderer Hochschulen, zivilgesellschaftlichen Initiativen sowie Vertreter:innen aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft, um Forschungsergebnisse mit konkreten Herausforderungen zu verbinden.
Stärkung von Schlüsselkompetenzen: Das Seminar fördert kritisches Denken, Moderations- und Kommunikationsfähigkeiten sowie interdisziplinäre Teamarbeit.
Innovative Lernumgebung: Die Verbindung von Service Learning, wissenschaftlicher Reflexion und praxisnahen Beteiligungsprozessen schafft einen Lernraum, in dem Studierende Transformationsprozesse gestalten können. Damit stärkt das Seminar die Attraktivität und Profilbildung des Studienangebots nachhaltig.
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Kinder haben Fragen – an das Leben, sich selbst, an Eltern, Geschwister und Lehrende. Die Antworten, die sich darauf geben lassen, fallen sehr unterschiedlich aus und sind nicht immer daran gebunden, Wissen zu vermitteln oder Eindeutigkeiten herzustellen. In dieser Einsicht liegt ein zentraler Kern der Idee philosophischer Bildung.
Die philosophische Praxis vermittelt entsprechend einen besonderen Zugang zu Fragen, die mehr als nur eine Antwort möglich machen – seit der griechischen Antike geht es darum, nach dem „guten Leben“ zu fragen und das eigene Leben egal unter welchen Umständen gelingen zu lassen, von Anfang an.
Das Seminar vermittelt einen Zugang zu dieser kindlichen „Fragwürdigkeit“ und geht dabei von einem natürlichen Zugang zur Philosophie als eigener Kulturtechnik aus. Dazu bietet es Zugänge und Methoden, sowie Material zur philosophischen Gesprächsführung an.
Das Ziel des Seminars liegt darin, philosophisches Rüstzeug zu entwickeln und nutzbar zu machen, um Kinder mit den eigenen Gedankenwelten vertrauter zu machen und in gemeinsamen Forschungseinheit möglichen Antworten auch durch kreative Praktiken künstlerischer oder ästhetischer Ausdrucksformen auf den Grund zu gehen.
Ein verpflichtender Vorbereitungstermin findet am 13. April von 17–18 Uhr statt.
Im Blockseminar (20. und 21. April sowie Abendvortrag am 21. April) werden grundlegende Methoden und Zugänge des Philosophierens mit Kindern eingeübt und die Projekttage in der Grundschule St. Walburg vorbereitet.
Vom 11. bis 13. Mai gestalten die Studierenden dort im Rahmen der Nachhaltigkeitswoche eigene philosophische Einheiten mit Grundschulkindern. Inhaltlich geht es um Fragen zu Geschlecht, Rollenbildern und Vielfalt, die gemeinsam mit den Kindern reflektiert und diskutiert werden.
Die Teilnahme am Vorbereitungstermin, am Blockseminar sowie an der Projektwoche ist verpflichtend. Bitte melden Sie sich nur an, wenn Sie an allen Terminen durchgehend teilnehmen können.
Hier direkt anmelden: 82-000-SPHo12-Phil-S-SE-0426.20261.001
Das als Service-Learning angelegte Modul zur Festivalseelsorge versteht sich als unaufdringliche Dienstleistung an (jungen) Menschen, ihnen bei Fragen, Sorgen, Nöte oder auch freudvollen Momenten nahe und für sie ansprechbar zu sein.
Wichtige Themen im Seminar sind
· Offene Gesprächshaltung
· Methoden der Gesprächsführung
· Umgang mit alkoholisierten Personen, Missbrauch, Suizid
· Enge Zusammenarbeit mit Notfallsanitäter:innen, Polizei oder Sicherheitsdiensten
· Verlässliche Kooperationspartner:innen
· Teamarbeit und Eventkultur in herausfordernden Settings
Aufbau der Lehrveranstaltung
Vorbereitung
Einführung in die unterschiedlichen Bereiche der Festivalseelsorge mit entsprechenden Übungen vom 16. April (14 Uhr) bis 18. April (13 Uhr) in Präsenz in Eichstätt.
Nach Anmeldung wird hierzu ein detaillierter Zeit- und Themenplan verschickt.
Praxiseinsatz
Einsatz im Awareness/Festivalseelsorge-Team im wechselnden Schichtdienst beim Open Air am Berg in Eichstätt am 22. & 23. Mai 2026.
Die KU-Studierende sind als ehrenamtliche Mitarbeiter:innen der Malterserpastoral im Einsatz, die Schichten werden vom 21.-24. Mai 2026 eingeteilt.
Die ehrenamtliche Mitarbeit beinhaltet einen Festivalpass mit freiem Eintritt, Helfer:innen-T-Shirt und Verpflegung während der Schicht.
Nachbereitung
Termin wird individuell, ggf. auch über Zoom, vereinbart
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Der Eichstätter Klimagarten befindet sich im ehemaligen Kapuzinergarten. Im Jahr 2010 sollte der Garten durch einen geteerten öffentlichen Parkplatz ersetzt werden. Glücklicherweise konnte dieses Bauvorhaben verhindert werden. Seitdem gibt es den Gemeinschaftsgarten „Kapuzinergarten Eden“. Heute wird der universitätseigene Garten von der AG Kapuzinergarten Eden gemeinschaftlich, eigenverantwortlich und ökologisch gepflegt und bewirtschaftet. Die Gruppe besteht aus Studierenden der KU und Menschen aus Eichstätt.
In einem Kooperationsprojekt des Zentrum für Lehrerbildung (ZLB) der KU, der Didaktik der Biologie und des Klimagarten Eichstätt, sowie dem Verein „Ackerdemia“ kümmern sich etwa Lehramtsstudierende um Felder und Pflanzen und lernen gleichzeitig in digitalen Kursen, wie sie später solche Seminare mit Schülerinnen und Schülern durchführen und ihnen die grundlegenden Zusammenhänge der Natur vermitteln können.
Hier geht's direkt zur Website des Kapuzinergarten Eden-Teams!
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Seit 2019 bietet „Jesuit Worldwide Learning“ gemeinsam mit der KU spezielle Online-Kurse „Learning Facilitator“ für junge talentierte Leute in Flüchtlingscamps und Krisenregionen an. Frauen und Männer aus Afghanistan, Myanmar, Sri Lanka, Malawi und Indien sind als Studierende an der KU eingeschrieben. JWL möchte jungen Leuten, die sonst keinen Zugang zu Universitäten hätten, Hoffnung und berufliche Perspektiven geben.
In der Lehrveranstaltung „Service Learning at the Margins - Online Unterrichten in Auffanglagern für Geflüchtete weltweit“ setzen sich Studierende in Eichstätt - unter Anleitung erfahrener KU-Dozierender - mit den Inhalten und der didaktischen Ausarbeitung des "Learning Facilitator" auseinander und unterrichten die erarbeiteten Inhalte online im jeweiligen Kurs und bewerten die Teilnehmer*innen nach vorgegebenen Kriterien.
Für die Bewältigung der Klimakrise, zur Beseitigung von Armut, Hunger und Ungleichheit auf der Welt und damit zusammenhängend der Erfüllung der Sustainable Development Goals (SDGs) tragen auch Universitäten und Hochschulen eine Verantwortung. Sie können Lösungsansätze erforschen und junge Menschen als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren dazu befähigen, eine nachhaltigere Zukunft zu gestalten. Welchen Beitrag speziell die Verknüpfung von studentischem Engagement mit Hochschullehre leisten kann, um eine nachhaltige Transformation voranzubringen, untersucht das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt „Senatra – Service Learning und nachhaltige Transformation an Hochschulen“. Dieses ist ein Verbundprojekt der KU mit der Universität Vechta, der Universität Bremen, der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und dem „netzwerk n“.
Im Jahr 2011 wurde „KUganda - Herausforderung Bildung in Uganda“ von der derzeitigen KU-Präsidentin Gabriele Gien ins Leben gerufen. KUganda ist ein Bildungsprojekt der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt mit dem Ziel, Studierende bereits während ihrer Ausbildung mit unterschiedlichen Bildungskontexten in Kontakt zu bringen. Einerseits wird der Blick für die globale Herausforderung der Bildungsgerechtigkeit geschärft und andererseits ein gemeinsames, kulturübergreifendes Lernen initiiert. In den Klassenzimmern Kampalas stellen sich die Studierenden herausfordernden Situationen, entwickeln kreative Problemlösungsstrategien und entfalten ihre Persönlichkeit. Auch die Partner in Uganda profitieren von dem Perspektivwechsel im interkulturellen Dialog: Unterricht wird überdacht, Lehr- und Lernkonzepte werden gemeinsam entwickelt und umgesetzt. Wichtigstes Ziel ist jedoch die Persönlichkeitsentwicklung: verantwortungsvolles Handeln durch Globales Lernen.
Im Projektseminar des Zusatzstudiums Nachhaltige Entwicklung der KU lernen Studierende durch Engagement mit und für externe Partner, wie etwa BRK, Malteser, Organic Garden, Stadt Eichstätt, Weltladen Ingolstadt, Klimagarten Eichstätt, Foodsharing Ingolstadt, Einfach so! oder Unverpacktladen Eichstätt. Ziel des Projektseminars ist es, fachliches Lernen zu Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung mit gesellschaftlichem, gemeinwohlorientiertem Engagement zu verbinden und so, entsprechend des neuen Leitbildes der KU, Brücken zu bauen zwischen Universität und Gesellschaft.
Bei „Persönlichkeitsbildung & Engagement“ handelt es sich um ein co-curriculares Begleitstudienangebot. Das Studienangebot richtet sich an engagierte Studierende aller Fachrichtungen und Fakultäten. Über einen Zeitraum von etwa drei Semestern können Studierende begleitend zu Ihrem Hauptstudienfach zur Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen beitragen und Verantwortung für selbstorganisierte Projekte übernehmen.
Aktuell werden folgende Module angeboten:
· Verantwortung und soziales Problemlösen
· Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) in Gesellschaft und Kirche
· Zivilgesellschaft, Demokratie und Partizipation
Die in den drei Modulen erworbenen Kompetenzen werden in einem Weiterbildungszertifikat anerkannt. Zudem ist jedes der Module auch im Studium.Pro belegbar.
Die KU steht für eine Wissenschafts- und Bildungskultur der Verantwortlichkeit. Bildungsprozesse an der KU werden im offenen, kritischen und reflektierten Austausch zwischen Lernenden und Lehrenden gestaltet. Im fächerübergreifenden Diskurs und der Kooperation mit Bildungspartnern in der Region, durch das Aufgreifen gesellschaftlich drängender Themen in Forschung und Lehre sowie durch Unterstützung von Persönlichkeitsbildung soll das Bildungsverständnis an der KU dem ganzen Menschen gerecht werden.
Studium.Pro ist die Plattform, in der dieses Profil des Studienangebotes der KU programmatisch zum Ausdruck kommt. Das Pro steht dabei für: Profil, Profession und eine sich für die Gesellschaft engagierende Wissenschaft. Studium.Pro bietet den Studentinnen und Studenten der KU vielfältige Möglichkeiten, ihren Bildungsweg bereichernd zu gestalten, sowohl im Fachstudium als auch begleitend.
Wie erinnern wir in einer digitalen Welt? In unserem Blockseminar setzen Sie sich praxisnah und kreativ mit digitalen Gedenkformen auseinander. An fünf Terminen erkunden Sie traditionelle Friedhofspraktiken, entwickeln in Gruppen Konzepte für digitale Gedenkplattformen und setzen diese schließlich um.
Format & Ort:
4 Blocktage (1–1,5 Tage) + selbstständige Gruppenarbeit
Präsenz an der KU Eichstätt, auf dem lokalen Friedhof und in Online-Arbeitsräumen
Highlights:
Einführung in theologische, kulturelle und digitale Aspekte des Gedenkens
Geführter Friedhofsbesuch und Reflexion realer Rituale
Konzeptentwicklung, Feedbackrunden und Service-Learning-Projekt mit digitaler Umsetzung
Abschlusspräsentation und offizieller Launch der digitalen Gedenkplattform
Hier direkt anmelden: 82-000-SPGes03-S-SE-0925.20261.002
Eine multiperspektivische Auseinandersetzung mit autonomen artifiziellen Systemen ist notwendig. Roboter und Bots werden immer allgegenwärtiger. Was ist aber deren Bedeutung für den Menschen und die Gesellschaft? Welche persönlichen Veränderungen gehen damit einher? Im Seminar wird interdisziplinär gearbeitet und Kunst und Kultur mit Bildung, Wissenschaft und Technologie gekoppelt und u.a. diesen Fragen nachgegangen. Wir werden mit Playern aus Kunst, Kultur, Film und Wissenschaft zusammenarbeiten und kreativ tätig werden. Das Seminar lädt dazu ein, Roboter und Bots nicht nur als Technik, sondern als neue gesellschaftsprägende kulturelle Kraft zu erleben. Das Seminar inspiriert, fordert heraus und lädt ein, die Zukunft möglichst vorzudenken und aktiv mitzugestalten. Der Plan ist das erste Roboversum, das Roboterkulturfestival in Eichstätt. Letztlich eignen sich Roboter vorzüglich dazu, das zu verstehen, was uns als Menschen ausmacht.
15. April: Kennenlernen Seminar und Festival wird vorgestellt mit ersten inhaltlichen Impulsen. Vortrag über Digital Ethics
22. April: Auseinandersetzung und Analyse von Robotern im Film zudem Gastvortrag und Filmimpuls von Derik Rodrigues Regisseur aus München
29. April: Analyse der Grenze zwischen Mensch und Maschine, zwischen Organismus und Artefakt. Workshop mit Amon Ritz Medienkünstler und Regisseur
6. Mai: Erarbeitung einer eigenen multimedialen Installation zum Thema
13. Mai: Erarbeitung einer eigenen multimedialen Installation zum Thema. Reflexion des Seminars
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In diesem praxisorientierten Seminar erhalten Sie die Möglichkeit, umfassende Erfahrungen in der Sprachförderung an Grundschulen zu sammeln. Unsere Zielsetzung ist es, Ihnen die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten zu vermitteln, um Schülerinnen und Schüler mit Deutsch als Zweitsprache (DaZ) effektiv zu fördern.
Bestandteile des Seminars:
[Lernen]: Regelmäßige Seminarsitzungen in Präsenz oder online, bei denen wir relevante Themen wie Schriftspracherwerb, Vermittlung von Deutsch als Zweitsprache und Leseförderung vertiefen. Wir planen gemeinsam Förderstunden, besprechen Vor- und Nachbereitung und bieten Zugriff auf einen umfassenden Materialpool. Sie haben auch die Möglichkeit, mit ehemaligen Projektteilnehmenden auszutauschen und Ihre Erfahrungen intensiv zu reflektieren.
[Service]: Praktischer Teil an einer Grundschule in Eichstätt Stadt (GS St. Walburg, GS Am Graben) oder dem Landkreis Eichstätt (z. B. GS Gaimersheim, GS Sandersdorf) (*), bei dem Sie wöchentlich Sprachförderstunden in Deutsch für DaZ-Schülerinnen und Schüler durchführen. Dies kann in Einzel-, Gruppenförderung oder unterrichtsbegleitender Förderung erfolgen (nach Absprache). Der Zeitraum umfasst in der Regel die vormittägliche Unterrichtszeit der Schülerinnen und Schüler (zwischen Mai und Juli, insgesamt ca. zehn Termine).
Organisatorisches:
1. Blocktermine: Am Donnerstag, 09.04., und Freitag, 10.04., finden zwei Blocktage statt, an denen wir uns auf Ihren Fördereinsatz vorbereiten. Ihre Teilnahme an diesen Tagen ist dringend erforderlich.
2. Teilnahmebestätigung: Nach erfolgreichem Abschluss des Seminars erhalten Sie eine offizielle Teilnahmebestätigung.
3. Individuelle Absprachen: Wenn Sie Kontakte zu einer anderen Schule haben, an der Sie die Sprachförderung durchführen möchten, melden Sie sich bitte frühzeitig per Mail, um individuelle Absprachen zu treffen.
Dieses Seminar bietet Ihnen eine einzigartige Gelegenheit, Ihre Kenntnisse und Fähigkeiten in der Sprachförderung anzuwenden und zu vertiefen. Wir freuen uns darauf, Sie bei dieser Erfahrung zu begleiten!
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Das geplante Seminar befähigt Studierende sowohl methodisch als auch inhaltlich, landwirtschaftliche Transformationskonflikte zu verstehen, zu moderieren und zu reflektieren. Seine gesellschaftliche Relevanz ergibt sich aus der hohen Konflikthaftigkeit der Diskurse um eine zukunftsfähige Landwirtschaft sowie aus der Notwendigkeit, Dialogprozesse zwischen unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen zu fördern. Das Studienangebot wird durch folgende Komponenten nachhaltig bereichert:
Praxisnahe Qualifizierung: Durch die Einführung in die Methode der Bauernräte (u. a. angewendet in der Zukunftsregion Rupertiwinkel) erwerben die Studierenden Kompetenzen in der Moderation und Bearbeitung von Konflikten
Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis: In Zusammenarbeit mit der Politischen Akademie Tutzing und der Bayerischen Akademie Ländlicher Raum nehmen die Studierenden an einer Fachtagung teil (Mi 10. Juni, 14.00 Uhr – Fr 12. Juni 2026, Arbeitstitel: „Politikum Boden: Gegenstand und Resonanzraum von Transformationskonflikten“). Dort treten sie in Austausch mit Studierenden anderer Hochschulen, zivilgesellschaftlichen Initiativen sowie Vertreter:innen aus Politik, Verwaltung und Wissenschaft, um Forschungsergebnisse mit konkreten Herausforderungen zu verbinden.
Stärkung von Schlüsselkompetenzen: Das Seminar fördert kritisches Denken, Moderations- und Kommunikationsfähigkeiten sowie interdisziplinäre Teamarbeit.
Innovative Lernumgebung: Die Verbindung von Service Learning, wissenschaftlicher Reflexion und praxisnahen Beteiligungsprozessen schafft einen Lernraum, in dem Studierende Transformationsprozesse gestalten können. Damit stärkt das Seminar die Attraktivität und Profilbildung des Studienangebots nachhaltig.
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Kinder haben Fragen – an das Leben, sich selbst, an Eltern, Geschwister und Lehrende. Die Antworten, die sich darauf geben lassen, fallen sehr unterschiedlich aus und sind nicht immer daran gebunden, Wissen zu vermitteln oder Eindeutigkeiten herzustellen. In dieser Einsicht liegt ein zentraler Kern der Idee philosophischer Bildung.
Die philosophische Praxis vermittelt entsprechend einen besonderen Zugang zu Fragen, die mehr als nur eine Antwort möglich machen – seit der griechischen Antike geht es darum, nach dem „guten Leben“ zu fragen und das eigene Leben egal unter welchen Umständen gelingen zu lassen, von Anfang an.
Das Seminar vermittelt einen Zugang zu dieser kindlichen „Fragwürdigkeit“ und geht dabei von einem natürlichen Zugang zur Philosophie als eigener Kulturtechnik aus. Dazu bietet es Zugänge und Methoden, sowie Material zur philosophischen Gesprächsführung an.
Das Ziel des Seminars liegt darin, philosophisches Rüstzeug zu entwickeln und nutzbar zu machen, um Kinder mit den eigenen Gedankenwelten vertrauter zu machen und in gemeinsamen Forschungseinheit möglichen Antworten auch durch kreative Praktiken künstlerischer oder ästhetischer Ausdrucksformen auf den Grund zu gehen.
Ein verpflichtender Vorbereitungstermin findet am 13. April von 17–18 Uhr statt.
Im Blockseminar (20. und 21. April sowie Abendvortrag am 21. April) werden grundlegende Methoden und Zugänge des Philosophierens mit Kindern eingeübt und die Projekttage in der Grundschule St. Walburg vorbereitet.
Vom 11. bis 13. Mai gestalten die Studierenden dort im Rahmen der Nachhaltigkeitswoche eigene philosophische Einheiten mit Grundschulkindern. Inhaltlich geht es um Fragen zu Geschlecht, Rollenbildern und Vielfalt, die gemeinsam mit den Kindern reflektiert und diskutiert werden.
Die Teilnahme am Vorbereitungstermin, am Blockseminar sowie an der Projektwoche ist verpflichtend. Bitte melden Sie sich nur an, wenn Sie an allen Terminen durchgehend teilnehmen können.
Hier direkt anmelden: 82-000-SPHo12-Phil-S-SE-0426.20261.001
Das als Service-Learning angelegte Modul zur Festivalseelsorge versteht sich als unaufdringliche Dienstleistung an (jungen) Menschen, ihnen bei Fragen, Sorgen, Nöte oder auch freudvollen Momenten nahe und für sie ansprechbar zu sein.
Wichtige Themen im Seminar sind
· Offene Gesprächshaltung
· Methoden der Gesprächsführung
· Umgang mit alkoholisierten Personen, Missbrauch, Suizid
· Enge Zusammenarbeit mit Notfallsanitäter:innen, Polizei oder Sicherheitsdiensten
· Verlässliche Kooperationspartner:innen
· Teamarbeit und Eventkultur in herausfordernden Settings
Aufbau der Lehrveranstaltung
Vorbereitung
Einführung in die unterschiedlichen Bereiche der Festivalseelsorge mit entsprechenden Übungen vom 16. April (14 Uhr) bis 18. April (13 Uhr) in Präsenz in Eichstätt.
Nach Anmeldung wird hierzu ein detaillierter Zeit- und Themenplan verschickt.
Praxiseinsatz
Einsatz im Awareness/Festivalseelsorge-Team im wechselnden Schichtdienst beim Open Air am Berg in Eichstätt am 22. & 23. Mai 2026.
Die KU-Studierende sind als ehrenamtliche Mitarbeiter:innen der Malterserpastoral im Einsatz, die Schichten werden vom 21.-24. Mai 2026 eingeteilt.
Die ehrenamtliche Mitarbeit beinhaltet einen Festivalpass mit freiem Eintritt, Helfer:innen-T-Shirt und Verpflegung während der Schicht.
Nachbereitung
Termin wird individuell, ggf. auch über Zoom, vereinbart
Hier direkt anmelden: 82-000-SPGes03-S-SE-0925.20261.001