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Elektronisches Publizieren und Open Access

Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt unterstützt das Publizieren in Open-Access-Zeitschriften und auf dem Publikationsserver (KU.edoc) der Universität.

In ihrer Open Access Policy bekennt sie sich zu den in der "Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen" beschriebenen Prinzipien des Open Access.

Ausführliche Informationen, wie Hinweise für Autorinnen und Autoren, die ihre wissenschaftlichen Veröffentlichungen frei zugänglich machen möchten, finden Sie auf der Informationsplattform open-access.net.

Allgemeine Informationen

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Antwort auf/zuklappen Was ist Open Access?

Ziel von Open Access ist es, wissenschaftliche Publikationen über das Internet kostenfrei zugänglich zu machen, um Wissen weltweit teilen zu können.

Die Sichtbarkeit und damit die Wahrnehmung von Open-Access-Publikationen ist durch die Volltextindexierung und gängige Nutzung von Suchmaschinen höher als bei Printveröffentlichungen. Dies spiegelt sich wiederum in einer höheren Zitationshäufigkeit und größeren Zahl der Downloads wider. Open Access fördert damit wissenschaftliche Kommunikation weltweit.

Gleichzeitig werden Urheber- und Verwertungsrechte von Autorinnen und Autoren gesichert.

Antwort auf/zuklappen Wie publiziert man Open Access?

Auf internationaler (Open Access 2020) sowie auf nationaler Ebene (Open Access 2020 DE) haben sich mittlerweile Open-Access-Kontaktpunkte etabliert, die den Transformationsprozess hin zu Open-Access-Publikationen unterstützen. Eine wichtige Anlaufstelle mit weiterführenden Informationen zum Thema bietet auch die Homepage open-access.net. Dort finden sich Hinweise über Open-Access-Zeitschriften und -Repositorien, die Ursprünge der Open-Access-Bewegung, Geschäftsmodelle und Rechtsfragen. Nicht zuletzt werden dort auch Vorbehalte gegen Open Access diskutiert.

 


Der Goldene Weg – Erstveröffentlichung im OA

Erstveröffentlichung über das Internet im Sinne der Berliner Erklärung

Der „goldene Weg“ des Open Access Publizierens bezeichnet die Erstveröffentlichung  wissenschaftlicher Arbeiten in einer originären Open-Access-Zeitschrift, d.h. in Online-Zeitschriften, deren gesamter Inhalt kostenfrei im Internet nutzbar ist, als Open-Access-Monografie oder als Beitrag in einem Open Access erscheinenden Sammelwerk.

Die inhaltliche Begutachtung eines Artikels erfolgt meist in Form eines Peer Review oder Editorial Review.

Der Grüne Weg – Zweitveröffentlichung im OA

Zugänglichkeit der Information über Server von Pre- oder Postprints

Der „grüne Weg“ wird auch als Selbstarchivierung bezeichnet. Hierbei handelt es sich um die Zweitveröffentlichung einer in einem Verlag oder einer Zeitschrift erschienenen Publikation auf institutionellen oder disziplinären Repositorien, d.h. auf einem Dokumentenserver der eigenen Einrichtung oder einem Dokumentenserver mit gemeinsamem fachlichen Bezug. Auch die Zugänglichmachung auf der eigenen Website oder der Homepage der eigenen Einrichtung fällt hierunter.

Für eine solche Zweit- oder Parallelveröffentlichung sind vertragliche Regelungen mit dem Verlag zu klären. Oft kann anstelle der Verlagsfassung einer Publikation eine Preprint- oder Postprint-Version der Veröffentlichung online frei zugänglich gemacht werden. Eine Übersicht über die Möglichkeiten der Zweitveröffentlichung  gibt auch die Datenbank SHERPA/RoMEO.

Hybrides Publizieren

Parallele Print- und Onlineveröffentlichung über einen Verlag

Hierbei wird Autorinnen und Autoren bei der Publikation in subskriptionspflichtigen Zeitschriften die Möglichkeit geboten, die Publikation gegen Mehrkosten auch im Open-Access zur Verfügung zu stellen. Dies ist verbunden mit einer Doppelfinanzierung: Durch Einkaufskosten für das Printabonnement und Autorengebühren für die Open-Access-Publikation in Form von Article Processing Charges.

Antwort auf/zuklappen ORCID – Ihre Autorenidentifizierung

Die Open Researcher and Contributor ID (ORCID)
ist ein persistenter, eindeutiger und international anerkannter Identifikator für wissenschaftliche Autorinnen und Autoren. ORCID ermöglicht die Identifizierung der Forschenden und die eindeutige Zuweisung ihrer Forschungsergebnisse.

Als Wissenschaftlerin und Wissenschaftler haben Sie ein Interesse daran, dass Ihre Publikationen auffindbar sind und Ihnen eindeutig zugeordnet werden können - trotz Namensvarianten, Namenswechsel und international unterschiedlichen Schreibweisen. Zudem möchten Sie vermeiden, dass Sie Ihre Daten wiederholt in mehreren Systemen eingeben müssen.

Getragen wird das internationale ORCID-Konsortium von Universitäten, Akademien, Förderinstitutionen, Wissenschaftsverlagen und Bibliotheken weltweit.

Weltweit verfügen bereits über 4,9 Millionen Publizierende mit ihren Aufsätzen und Forschungsdaten über eine eindeutige ID. Große Publikationsnachweissysteme wie Web of Science, CrossRef oder Scopus arbeiten bereits mit der ORCID-ID. Bei einigen Verlagen und Förderorganisationen ist eine eindeutige Identifikation per ORCID-ID schon obligatorisch.

Um ORCID in Deutschland zu fördern, wurde das Projektvorhaben "ORCID DE - Förderung der Open Researcher and Contributor ID in Deutschland" initiiert, das seit Anfang 2016 von der DFG gefördert wird. Ziel ist es, eine Implementierung der ORCID an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen durch einen übergreifenden Ansatz nachhaltig zu unterstützen.

ORCID in der Praxis

Die einmal zu beantragende ORCID-ID und Ihr dort hinterlegtes Profil können Sie ein Leben lang nutzen, unabhängig von Arbeitgebern und Forschungsbereichen.

Einreichung von Publikationen

Bei zahlreichen Verlagen und Fördereinrichtungen können Sie beim Einreichen von Publikationen oder Anträgen Ihre ORCID-ID angeben. Dies soll sicherstellen, dass Sie als Autorin bzw. Autor eindeutig erkannt und alle Ihre Publikationen Ihnen zugeordnet werden können.

ORCID-Profil

Bei ORCID haben Sie die Möglichkeit, Ihr wissenschaftliches Profil auf einer unabhängigen Seite darzustellen, Namensvarianten anzugeben und auf weitere Autorenprofile wie z.B. die ResearcherID aus dem Web of Science hinzuweisen. Über eine Privacy-Einstellung können Sie die Sichtbarkeit jedes Eintrags anpassen.

ORCID in Literatur- und Zitationsdatenbanken

Wenn Sie in Ihren Publikationen eine ORCID-ID angeben und diese in die bibliographischen Daten von Literaturdatenbanken übernommen wird, werden bei einer Literaturrecherche alle von Ihnen veröffentlichten Publikationen gefunden und tatsächlich Ihnen zugeschrieben. Außerdem stellen Sie sicher, dass alle in der Datenbank erfassten Publikationen bei der Berechnung von bibliometrischen Indikatoren wie Zitationszahlen oder h-Index berücksichtigt werden.

Antwort auf/zuklappen DOI – Digital Object Identifier

Sichtbarkeit und Zitierbarkeit

Ein DOI ist ein permanenter Identifikator, der es ermöglicht, digitale Objekte im Internet zuverlässig und dauerhaft zu finden, zu identifizieren und sie zitierbar zu machen. Ein DOI leitet jeweils zur aktuellen Web-Adresse weiter. Auch bei URL-Änderungen ist ein Objekt über den DOI auffindbar, da eine Verknüpfung mit dem Objekt und nicht mit dem Speicherort erfolgt.

Vereinbarung

Die Universitätsbibliothek hat im Juli 2018 eine Dienstleistungsvereinbarung zur DOI-Registrierung mit GESIS - Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften und deren Registrierungsagentur für Sozial- und Wirtschaftsdaten da|ra abgeschlossen. da|ra ist als offizielle DOI-Registrierungsagentur Mitglied im DataCite-Verbund.

DOIs an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt

Voraussetzung für die DOI-Vergabe ist, dass die Universitätsbibliothek die dauerhafte Verfügbarkeit des Objektes gewährleistet und für die Übermittlung von aktuellen und strukturierten Metadaten zu diesem Objekt sorgt.

Struktur und Resolving

Der Aufbau von DOI-Namen an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt gliedert sich in zwei Elemente: das der Universitätsbibliothek zugeteilte Präfix (10.17904 und 10.17905) sowie einem Suffix, das sich aus dem jeweiligen Datenpool des Objektes (KU.opus, KU.edoc, KU.media) und einer eindeutigen ID zusammensetzt.

DOI-Namen können direkt im Webbrowser mit der vorangestellten Zeichenkette https://doi.org/ aufgelöst werden. Alternativ kann ein DOI auch über den Server der DOI-Website der International DOI Foundation (IDF) aufgelöst werden.

Zitieren

DOIs sollten in die an der Katholischen Universität praktizierten Zitationsstandards aufgenommen werden.

Ansprechpartner

Universitätsbibliothek | EDV-Referat, Carola Bauch-Schuster (Tel.08421/93 21228, E-Mail: ub-edv(at)ku.de)

Open Access an der KU: So unterstützen wir Sie

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Antwort auf/zuklappen Publikationsinfrastruktur der UBEI: KU.opus, KU.edoc, KU.media

Unter der Überschrift "Wissen teilen, den Austausch fördern" unterstützt die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt in ihrer Open-Access-Policy den wissenschaftlichen  Austausch im Sinne der Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen.

Verschiedene Drittmittelgeber wie z.B. die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) oder das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützen die Open-Access-Initiative und übernehmen teilweise Publikationsgebühren - für Fragen hierzu wenden Sie sich bitte an das Zentrum für Forschungsförderung.

Um Ihre Veröffentlichungen weltweit Open Access sichtbar machen zu können, stellt Ihnen die Universitätsbibliothek Eichstätt-Ingolstadt folgende Publikationsinfrastruktur zur Verfügung:

KU.opus

Dissertationen und Habilitationen können Sie über KU.opus veröffentlichen. Die Rahmenpromotionsordnung der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt eröffnet die Möglichkeit, der Veröffentlichungspflicht bei einer Dissertation auch in einer Online-Fassung nachzukommen. KU.opus stellt Ihnen dafür einen Workflow mit allen notwendigen Informationen zur Verfügung.

KU.edoc

Erst- und Zweitveröffentlichungen sowie Schriftenreihen können Sie über die Hochschulbibliographie KU.edoc mit der elektronischen Textfassung versehen:

  • Erstveröffentlichungen - beispielsweise Parallelveröffentlichung von Aufsätzen in Gold Open Access, z.B. mit DFG-Förderung (siehe unten "Förderung von Open-Access-Publikationen durch die DFG an der KU"), unveröffentlichte Kongressbeiträge, Parallelveröffentlichungen von Pre-Prints
  • Zweitveröffentlichungen (Grüner Weg) - unter Beachtung der Regelungen im Verlagsvertrag bei Aufsätzen und Monographien. Die Datenbank SHERPA/RoMEO listet die Konditionen großer Zeitschriftenverlage auf.
  • Schriftenreihen - Erstveröffentlichungen von ausgewählten Monographien rund um einen Themenschwerpunkt, im Idealfall in einem Layout mit Wiedererkennungscharakter

KU.media

Multimediale Objekte wie Bildersammlungen (z.B. Fotos, Digitalisate, Kunstwerke oder Filme) können über KU.media der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden.

Antwort auf/zuklappen DOI und ORCID

Dauerhafter Zugriff durch DOIs

Die Universitätsbibliothek ist Ansprechpartnerin und Publikationsagentin für die Vergabe von Digital Object Identifiers (DOI-Namen) an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Als Dienstleisterin vergibt sie DOIs für folgende digitale Objekte der Universitätsmitglieder: Hochschulschriften, Publikationen, Aufsätze sowie digitalisierte Bilder, Videos, Audios und Datenkollektionen.

Die DOI-Vergabe ist auf digitale Objekte in KU.opus, KU.edoc und KU.media beschränkt.

Eine Vergabe von DOI-Namen ist für Mitglieder der KU kostenlos.

Eindeutige Identifizierung als Autorin oder Autor durch Ihre ORCID

Die Open Researcher and Contributor ID, kurz ORCID, ist eine international anerkannte Kennung für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sie mit ihren Publikationen, Forschungsdaten und anderen Produkten des Forschungsprozesses eindeutig vernetzt. Diese Objekte werden sichtbar und technisch verlässlich mit den Forschenden verbunden - daher empfiehlt die Universitätsbibliothek die Anlage einer ORCID-ID.

Antwort auf/zuklappen Ihre Ansprechpersonen

Als Ansprechpartnerin für Open-Access-Publikationen steht Ihnen an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt die Universitätsbibliothek zur Verfügung.

Bitte wenden Sie sich mit Fragen zum Thema Open Access an:

Frau Constance Dittrich
Tel. 08421/93-21332
constance.dittrich@ku.de
Frau Dr. Maria Löffler
Tel.: 08421/93-21330
maria.loeffler@ku.de
Antwort auf/zuklappen Unterstützung bei rechtlichen Fragen und Lizenzvergabe

Rechte der Autorinnen und Autoren

Logo CC

Open-Access-Dokumente sind urheberrechtlich ebenso geschützt wie traditionelle Publikationen. Die Nutzungsrechte verbleiben bei Veröffentlichungen in reinen Open-Access-Zeitschriften in der Regel bei den Autorinnen und Autoren. Mittels spezieller Lizenzen (z.B. Creative Commons Lizenzen) können die Nutzungsmodalitäten genau bestimmt werden.

Für konkrete Rechtsfragen im Zuge einer Open-Access-Publikation wenden Sie sich bitte an:

Frau Dr. Ruth Katzenberger-Schmelcher
Tel. 08421/93-21806
ruth.katzenberger(at)ku.de

Für Fragen zur Open-Access-Policy oder inhaltlicher Art wenden Sie sich bitte an:

Frau Constance Dittrich
Tel. 08421/93-21332
constance.dittrich(at)ku.de

Zweitveröffentlichung

Artikel, die bereits in einer lizenzpflichtigen Zeitschrift erschienen sind, können als Zweitveröffentlichung auf dem Publikationsserver der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU.edoc) oder Ihrer Homepage frei zugänglich zur Verfügung gestellt werden.

Bitte klären Sie mit dem Verlag, bei dem Sie Ihren Artikel veröffentlicht haben, unter welchen Konditionen eine Zweitveröffentlichung möglich ist. Ihre Rechte regelt der von Ihnen unterzeichnete Autorenvertrag.

Eine Übersicht über die allgemeinen Verlagsbedingungen zur Zweitveröffentlichung gibt die SHERPA/RoMEO-Webseite.

Eine automatisierte Zweitveröffentlichung erprobt derzeit das DFG-geförderte Projekt DeepGreen. Es will wissenschaftliche Veröffentlichungen, die lizenzrechtlich nach Embargofristen frei zugänglich gemacht werden dürfen, in den Open Access überführen und in Repositorien zur Verfügung stellen.

 

 

Finanzierung von Open-Access-Publikationen

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Antwort auf/zuklappen Allgemeine Informationen

Wenn Sie Ihre Forschungsergebnisse in Zeitschriften in Open Access veröffentlichen wollen, werden üblicherweise Publikationsgebühren, sogenannte Article Processing Charges (APC), verlangt.

Dies gilt:

  • wenn Sie in einer reinen Open-Access-Zeitschrift (Gold OA) publizieren,
  • wenn Sie in einer konventionellen Subskriptionszeitschrift veröffentlichen und der Verlag Ihnen die Möglichkeit einräumt, Ihren Artikel in dieser Zeitschrift OA zu stellen (Hybrid OA).


Für eine mögliche Unterstützung bei der Finanzierung Ihrer wissenschaftlichen Arbeiten gibt es die nachfolgend aufgeführten Optionen.

Antwort auf/zuklappen Publikationsfonds: Förderung von Open-Access-Publikationen durch die DFG an der KU

Der von der KU und der DFG finanzierte Publikationsfonds steht Ihnen als Wissenschaftlerin bzw. Wissenschaftler zur Verfügung, wenn Sie in der Rolle eines „submitting author“ oder „corresponding author“ für die Finanzierung der Article Processing Charge (APC) verantwortlich sind.

Der Publikationsfonds unterstützt ausschließlich Gold OA mit einer Kostenübernahme bis zu maximal 2.000 € Rechnungsbetrag inklusive Mehrwertsteuer. Der Publikationsfonds ist am 31.03.2020 ausgelaufen, ein Neuantrag für 2021/2022 läuft. Für die Übergangszeit bis 31.12.2020 wenden Sie sich bitte an Ihre AnsprechpartnerInnen in der UB.

Voraussetzungen für die Förderung

  • Die Zeitschrift ist ein Open-Access-Journal, d.h. alle Artikel der Zeitschrift stehen unmittelbar mit dem Erscheinen online und kostenfrei nutzbar zur Verfügung. Das Directory of Open Access Journals führt eine (unvollständige) Liste derartiger Zeitschriften.
  • Nicht finanziert werden Autorengebühren für eine Freischaltung von Veröffentlichungen in subskriptionspflichtigen Zeitschriften (= Doppelfinanzierung aus Abonnementskosten und Autorengebühren).
  • Die Zeitschrift muss über einen Qualitätssicherungsprozess für eingereichte Publikationen verfügen (Peer Review).
  • Aus den bereitgestellten Mitteln werden Publikationsgebühren ausschließlich bis zu einer Höhe von 2.000 Euro pro Artikel gezahlt. Es zählt der Rechnungsbetrag inklusive Mehrwertsteuer. Bei höheren Beträgen kann generell keine Kostenübernahme gewährt werden, selbst wenn der Autor den Mehrbetrag zahlt.
  • Eine Rabattierung ist möglich aufgrund:

    Für eine Überprüfung der Rabattmöglichkeiten wenden Sie sich bitte an die UB.

  • Es existieren keine eigenen Dritt- oder sonstigen Mittel, um die Kosten zu decken.
  • Der Aufsatz muss den folgenden Hinweis enthalten: "Diese Publikation wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) über das Programm Open Access Publizieren finanziell unterstützt." bzw. "This work was supported by the German Research Foundation (DFG) within the funding programme Open Access Publishing."

Antragstellung – Was ist zu tun?

Grundsätzlich ist es sinnvoll, wenn Sie die Förderung durch die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt bereits vor Einreichung des Artikels beantragen. Dadurch kann bereits im Vorfeld geklärt werden, ob eine Förderung möglich ist.

  • Nach erfolgreicher Überprüfung durch die Universitätsbibliothek sind die angeforderten Mittel für Sie reserviert. Der Betrag wird angewiesen, sobald Ihr Artikel von der Zeitschrift offiziell angenommen worden ist. Hierzu benötigen wir die Rechnung über die Publikationsgebühren.
  • Hinweis zur Rechnung: Bitte lassen Sie sich Auslandsrechnungen ohne Mehrwertsteuer ausstellen, da diese separat abgeführt wird. Hierfür müssen Sie unsere VAT-ID dem Verlag mitteilen, damit sie auf der eingereichten Rechnung aufgeführt werden kann. Die VAT-ID innerhalb der EU lautet: VAT-ID DE 811 263 728
  • Senden Sie Ihre Rechnung und den ausgefüllten Antrag auf Übernahme der Kosten an folgende Adresse:
         Universitätsbibliothek Eichstätt-Ingolstadt
         Constance Dittrich
         Universitätsallee 1
         85072 Eichstätt
  • Es wird ein entsprechender Eintrag im Publikationsserver der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (KU.edoc) erstellt. Senden Sie uns hierfür bitte den Link zum Volltext oder ein PDF des Artikels zu.

 

Weitere Informationen finden Sie in den FAQs der DFG zu Open Access.

 

Antwort auf/zuklappen DEAL-Verträge

Vor wenigen Jahren hat die Hochschulrektorenkonferenz das Projekt DEAL ins Leben gerufen, um für die deutschen Wissenschaftsorganisationen Konsortialverträge mit den großen kommerziellen Verlagen wissenschaftlicher Zeitschriften abzuschließen. Damit soll einerseits der Zugang zu den wichtigen wissenschaftlichen Zeitschriften zu vertretbaren und zukunftsfähigen Preisen sichergestellt werden. Andererseits wird das Publikationsaufkommen in Open Access gefördert.

Auch die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt unterstützt diese Ziele und beteiligt sich am Projekt DEAL.

Das Preismodell während der jeweiligen Vertragslaufzeit mit einem Verlag basiert nicht wie bisher auf Kosten für Subskriptionszeitschriften, sondern auf einer publikationsbasierten Abrechnung. Für jeden Artikel, der in Subskriptionszeitschriften der entsprechenden Verlage publiziert wird, wird eine sogenannte Publish-and-Read-Fee angerechnet, die die Kosten für die unten genannten Publish- und Read-Komponenten abdeckt.

Weitere Informationen finden Autorinnen und Autoren in den FAQs des Projekts DEAL.


Springer Nature

Die KU beteiligt sich von 2020 bis 2022 am deutschlandweiten DEAL-Vertrag mit der Verlagsgruppe Springer Nature.

Als Autorinnen und Autoren der KU profitieren Sie von folgenden Konditionen:

  • Hybrid-Zeitschriften
    Der DEAL-Vertrag eröffnet Ihnen die Möglichkeit, Artikel, die Sie in einem der rund 1.900 Springer Nature Subskriptionszeitschriften veröffentlichen, ohne zusätzliche Kosten auch Open Access verfügbar machen.
    Ein Ziel des DEAL-Vertrags ist es, Forschungsergebnisse schnell und weltweit sichtbar werden zu lassen. Als Autorin oder Autor entscheiden Sie, ob Sie diese Möglichkeit nutzen wollen. Gut zu wissen: Ein Verzicht auf diese Option bedeutet keine Einsparung der Kosten für die Katholische Universität.
  • Gold-Open-Access-Zeitschriften
    Publizieren Sie Ihren Artikel in einer der rund 600 Gold-Open-Access-Zeitschriften der Springer Nature Verlagsgruppe, werden Ihnen die üblichen Article Processing Charges (APCs) nicht in Rechnung gestellt. Bei einer Veröffentlichung zwischen dem 01.08.2020 und dem 31.12.2022 werden diese Kosten zentral von der UB übernommen.
    Für eine eindeutige Zuordnung zur KU ist es wichtig, dass Sie Ihre Zugehörigkeit beim Einreichungsprozess angeben.

       
        Weitere Informationen und Anleitungen für die Veröffentlichung bietet Springer Nature:
        Einführung in OA-Workflows: Author Journey (PDF)
        Einführung in OA-Workflows: Article Approval Service (PDF)
        Anleitung: Registrierung für den Article Approval Service (PDF)

Über die Publikations-Vereinbarungen hinaus wird der gesamten KU ein weitreichender Zugang zu den Zeitschriften von Springer Nature ermöglicht: 1.900 Subskriptionszeitschriften der Springer Nature Verlagsgruppe sind ab sofort über die Seite der Universitätsbibliothek frei zugänglich. Die zugänglichen Zeitschriften finden Sie in der Übersicht (Microsoft Excel Worksheet). Inbegriffen ist zudem ein Backfile-Zugriff auf das gesamte Zeitschriftenportfolio bis 1997.

Wiley

Die KU beteiligt sich von 2019 bis 2021 am deutschlandweiten DEAL-Vertrag mit dem Wiley-Verlag.

Als Autorinnen und Autoren der KU profitieren Sie von folgenden Konditionen:

  • Hybrid-Zeitschriften
    Ermöglicht durch den DEAL-Vertrag können Sie wissenschaftliche Artikel, die Sie in einem von knapp 1.500 Wiley-Subskriptionszeitschriften publizieren, ohne zusätzliche Kosten auch Open Access verfügbar machen.
    Der DEAL-Vertrag fördert so den schnellen und weltweiten Zugang zu Forschungsergebnissen. Als Autorin oder Autor entscheiden Sie, ob Sie diese Möglichkeit nutzen wollen. Gut zu wissen: Ein Verzicht auf diese Option bedeutet keine Einsparung der Kosten für die Katholische Universität.
    → Anleitung von Wiley (PDF)
  • Gold-Open-Access-Zeitschriften
    Publizieren Sie Ihren Artikel in einer der rund 110 Gold-Open-Access-Zeitschriften von Wiley, werden die üblichen Article Processing Charges (APCs) zentral von der UB übernommen.
    Für die hierfür notwendige eindeutige Zuordnung zur KU ist es wichtig, dass Sie Ihre Zugehörigkeit beim Einreichungsprozess angeben.
    → Anleitung von Wiley (PDF)

       
        Weitere Informationen für Autorinnen und Autoren bietet außerdem die Website von Wiley.

Darüber hinaus erhalten alle Angehörigen der KU Zugang zu allen Zeitschrifteninhalten von Wiley ab 1997. Der Zugang auf diese Inhalte bleibt nach Vertragsablauf erhalten.

Antwort auf/zuklappen Vereinbarungen mit weiteren Verlagen und APC-Rabatte

Weitere Möglichkeiten der Finanzierung bzw. Rabattierung existieren im Rahmen von Konsortialabschlüssen, welche die Universitätsbibliothek mit einigen Verlagen abgeschlossen hat. Diese ermöglichen Ihnen als Mitglied der KU eine kostenfreie oder rabattierte Veröffentlichung im Open Access, wenn Sie als corresponding author bei der Einreichung Ihres Artikels Ihre Zugehörigkeit zur KU angeben.

Für die Überprüfung, ob Sie damit in die Förderrichtlinie des DFG-Publikationsfonds fallen, und für weitere Einzelheiten zur Rechnungsstellung kontaktieren Sie uns bitte im Vorfeld unter open-access(at)ku.de.

Überblick über die Verlagslizenzen, die eine Open-Access-Komponente enthalten:

Cambridge University Press (CUP)

  • Hybrid-Zeitschriften
    Aufgrund einer von der DFG geförderten Konsortiallizenz (2019-2021) fallen für Autorinnen und Autoren der KU für Open-Access-Veröffentlichungen in Hybrid-Zeitschriften des Verlags keine Publikationsgebühren (APC) an.
    Hier finden Sie eine Liste der entsprechenden Hybrid-Zeitschriften beim Verlag CUP.
    Bitte geben Sie in der Veröffentlichungsvereinbarung an, dass Sie im Open Access publizieren möchten und benennen im späteren Prozess die KU als Ihre Einrichtung (Step-by-step guide für Autoren). Weitere Informationen und eine detaillierte Darstellung des Publikations-Workflows finden Sie auf der Website des Verlages.
  • Gold-Open-Access-Zeitschriften
    Die Kostenbefreiung gilt nicht für Publikationen in reinen Open-Access-Zeitschriften des Verlags.

De Gruyter Open

  • Gold-Open-Access-Zeitschriften
    Autorinnen und Autoren der KU erhalten einen Rabatt von 20% auf die APC bei allen reinen Open-Access-Zeitschriften des Verlages De Gruyter. Hier finden Sie eine Auflistung der Zeitschriftentitel und die aktuellen Publikationsgebühren.

SAGE

  • Hybrid-Zeitschriften (SAGE Choice program)
    Ab dem 01.01.2019 betragen die Publikationsgebühren für zahlreiche hybride Zeitschriften 200 GBP anstatt 3.000 GBP für Angehörige der KU. Die Autorenidentifizierung erfolgt durch Abgleich der Email-Domain.
  • Gold-Open-Access-Zeitschriften
    Auf Artikel in reinen Open-Access-Zeitschriften gewährt der Verlag 20% Rabatt. Für den Discount Code wenden Sie sich bitte an das OA-Team der UB über open-access(at)ku.de. Eine nachträgliche Gewährung des Rabatts ist ausgeschlossen.
Antwort auf/zuklappen Mischfinanzierungsmodell

Um WissenschaftlerInnen der KU eine Open-Access-Veröffentlichung in fachlich einschlägigen Zeitschriften ihrer Wahl zu ermöglichen, steht neben den Ende 2019 auslaufenden Fördermitteln der DFG ab sofort auch ein Publikationsfonds der KU zur Verfügung. Die Universitätsbibliothek stellt in Übereinkunft mit der Hochschulleitung eine Summe von 20.000 € pro Jahr für eine Testphase von 3 Jahren (2019-2021) bereit. Jede Publikation wird, analog zu den DFG-Förderbedingungen (siehe Auflistung unter dem Punkt "Förderung von Open-Access-Publikationen durch die DFG an der KU"), mit max. 2.000,- € unterstützt. Kosten, die über die 2.000,- € hinausgehen, sind von den Antragstellenden zu übernehmen. Angehörige der KU, die als "submitting author" bzw. "corresponding author" eine entsprechende Publikation planen, wenden sich bitte an die UB unter open-access(at)ku.de.

Der Aufsatz muss folgenden Hinweis enthalten: "Die Open-Access-Veröffentlichung dieses Artikel wurde unterstützt durch den Open-Access-Fonds der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt." bzw. The open access publication of this article was supported by the Open Access Fund of the Catholic University Eichstaett-Ingolstadt.

Antragstellung

Kontaktieren Sie uns bitte zur Klärung der Fördermöglichkeit bereits vor Einreichung des Artikels. Wir überprüfen, ob und wenn ja welche Mittel für Sie reserviert werden können. Sobald Ihr Artikel von der Zeitschrift offiziell angenommen worden ist, senden Sie Ihre Rechnung und den ausgefüllten Antrag auf Übernahme der Kosten an folgende Adresse:

       Universitätsbibliothek Eichstätt-Ingolstadt
       Constance Dittrich
       Universitätsallee 1
       85072 Eichstätt

Hinweis zur Rechnung: Bitte lassen Sie sich Auslandsrechnungen ohne Mehrwertsteuer ausstellen, da diese separat abgeführt wird. Hierfür müssen Sie unsere VAT-ID dem Verlag mitteilen, damit sie auf der eingereichten Rechnung aufgeführt werden kann. Die VAT-ID innerhalb der EU lautet: VAT-ID DE 811 263 728.

Es wird ein entsprechender Eintrag im Publikationsserver der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt erstellt – hierfür senden Sie uns bitte den Link zum Volltext oder ein PDF des Artikels zu.